Kartenzahlung
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Mit Kreditkarte shoppen und später über mehrere Monate gestreckt zurückzahlen? Klingt bequem, geht aber schnell ins Geld. Denn für Deine erst nach und nach abgetragenen Kartenschulden zahlst Du Zinsen: gut und gerne 18 Prozent. Für Banken sind solche Revolving-Karten wahre Goldgruben.

Trotz dieser teuren Zinsfalle liegen Karten mit Ratenoption in unserem aktuellen Kreditkarten-Test vorn: Weil diese nämlich eine Möglichkeit bieten, die teure Teilzahlung zu vermeiden. Und ansonsten mit sehr guten Konditionen punkten.

Klassische Kreditkarten, bei denen das Geld monatlich auf einmal abgebucht wird, kosten inzwischen Gebühren oder es fallen beim Geldabheben Kosten an. Und die im Test zweitplatzierten Debitkarten sind keine echten Kreditkarten – sie machen bei Mietwagen und Hotels oft Probleme.

So vermeidest Du Teilzahlungskosten

Am besten ist es, wenn Du die Ratenfunktion ausschalten kannst und die Bank Deine Ausgaben Monat für Monat komplett abbucht. Fehlt diese Option? Schau, ob sich die Karte im Plus führen lässt. Dann kannst Du Guthaben auf das Kartenkonto laden und rutschst gar nicht erst in die Ratenzahlung. Geht auch das nicht, musst Du darauf achten, stets pünktlich Geld aufs Kartenkonto zu überweisen, um Zinsen zu vermeiden.

Diese Karten empfehlen wir

Wir empfehlen die Barclays Visa* und die Genialcard der Hanseatic Bank*. Weder für die Karten selbst noch für das Abheben oder das Bezahlen fallen Gebühren an. Und Du kannst jeweils die teure Ratenfunktion abschalten. Weil das bei der Payback Visa Flex nur noch für Bestandskunden geht, empfehlen wir sie für Neukunden nicht mehr. Als Karten mit zeitnaher Abbuchung (Debit) eignen sich die der DKB* und von Nuri*.

Zum Ratgeber

Josefine Lietzau
Autor

Stand:

Josefine Lietzau ist Redakteurin im Team Bank & Geldanlage. Bereits während ihres Studiums der Germanistik und Anglistik war sie für die Redaktionen der Grünen Liga, der Jüdischen Zeitung und der Superillu tätig. Nach ihrem Magister-Abschluss absolvierte Josefine Lietzau ein Volontariat bei den Online-Verbraucherportalen Banktip und Posttip, wo sie im Anschluss als Redakteurin arbeitete.

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