UniProfiRente mit UniGlobal

  • Bei UnionInvestment ist das Riesterdepot das einzige, welches nie gut gelaufen ist. Während andere Fonds wesentlich besser gelaufen sind.

    Start 2005 - Wegen meines Alters wurde in den 2010ern schon teils umgeschichtet in den UniEuroRenta. Direkt nach den Umschichtungen hat sich der UniGlobal gut erholt, nur ich hatte nix davon. Bis 2020 dümpelte das Riesterdepot so dahin und verlor in 2022.

    Ende 2022 schoß die Union dann rund 1400€ dazu damit ich meine Einzahlungen wieder als Bestand hatte.

    Am 1.1.23 fing dann die Auszahlungsphase an.

    Bestand 31.12.2022: rund 37.500€ (kein Gewinn, nur Einzahlungen und erhaltene Zuzahlungen.)

    Habe dann alle ungeförderten und 30% der geförderten Beträge abgezogen und in die DRV Rentenversicherung gezahlt. (Die hat 'nen wesentlich besseren Rentenfaktor.)

    Vom Rest im Depot gingen 30% an eine Versicherung zur Rentenzahlung ab dem 85. Lebensjahr. Der Rest, gute 15.000€ wird jetzt von der Union monatlich in kleineren Positionen "umgebettet" und ich erhalte eine monatliche Rente von 71€.

    Fazit: auf einem Sparbuch hätte ich am Ende "sichtbar" auch nicht mehr gehabt.

    Nur die jährliche Einkommensteuererstattung hat die Inflation aufgefangen und für etwas Gewinn gereicht. :( ;) :(

  • Bei Unionvestment ist das Riesterdepot das einzige, welches nie gut gelaufen ist. Während andere Fonds wesentlich besser gelaufen sind.

    ... und wie gut erst Fonds ohne Uni... gelaufen wären!

    Start 2005 - Wegen meines Alters wurde in den 2010ern schon teils umgeschichtet in den UniEuroRenta. Direkt nach den Umschichtungen hat sich der UniGlobal gut erholt, nur ich hatte nix davon. Bis 2020 dümpelte das Riesterdepot so dahin und verlor in 2022.

    Da hast Du also einen Doppelschlag mitgenommen. Erst die Umschichtung von tolerabel rentierlichen Aktienfonds in Rentenfonds (an sich soll die Maßnahme ja "Sicherheit" bringen) und dann der Zinsanstieg 2022, der Rentenfonds in den Keller schickte.

    Ende 2022 schoß die Union dann rund 1400€ dazu damit ich meine Einzahlungen wieder als Bestand hatte.

    Wunderbar! Die "Beitragsgarantie". Zusammen also für Dich: Nullsummenspiel in 17 Jahren.

    Am 1.1.23 fing dann die Auszahlungsphase an.

    Bestand 31.12.2022: rund 37.500€ (kein Gewinn, nur Einzahlungen und erhaltene Zuzahlungen.)

    Habe dann alle ungeförderten und 30% der geförderten Beträge abgezogen und in die DRV Rentenversicherung gezahlt. (Die hat 'nen wesentlich besseren Rentenfaktor.)

    Die DRV hat in der Tat einen wesentlich besseren Rentenfaktor - aber das ist nur ein Teil der Rechnung. Du kannst (wenn Du Glück hast) die Beiträge von der Steuer absetzen, mußt aber die Auszahlungen dann versteuern und verbeitragen. Die Verbeitragung macht aktuell um die 12% aus, was den Steuerunterschied möglicherweise egalisiert.

    Vom Rest im Depot gingen 30% an eine Versicherung zur Rentenzahlung ab dem 85. Lebensjahr.

    Das bringt dem Finanzprodukteverkäufer natürlich eine gute Provision. Aber was bringt das Dir? Wirst Du überhaupt 85? Wenn Du so alt wirst, in welcher Zeit kommt dann das Geld zurück?

    Der Rest, gute 15.000€ wird jetzt von der Union monatlich in kleineren Positionen "umgebettet" und ich erhalte eine monatliche Rente von 71€.

    Daß ein Kunde auch noch respektvoll vom "Umbetten" spricht, erstaunt mich. Offensichtlich hängst Du bei Deinem Finanzprodukteverkäufer fest am Haken. Bis dieses Geld zurückkommt, vergehen auch wieder 17 Jahre. Das hättest Du vermutlich sinnvoller selbst angelegt, eine Kreuzfahrt davon gemacht oder gleich Deinen Enkeln geschenkt.

    Fazit: auf einem Sparbuch hätte ich am Ende "sichtbar" auch nicht mehr gehabt.

    Wohl aber von einem ETF-Sparplan. Den zu besparen muß man sich allerdings zugegebenermaßen erstmal trauen.

  • Achim Weiss

    so sarkastisch und bitter, und dann die Vorwürfe, hätte ich nicht von Dir gedacht!


    Hier ging es um eine weitere Erfahrung mit Riester.


    Die DRV hat in der Tat einen wesentlich besseren Rentenfaktor - aber das ist nur ein Teil der Rechnung. Du kannst (wenn Du Glück hast) die Beiträge von der Steuer absetzen, mußt aber die Auszahlungen dann versteuern und verbeitragen. Die Verbeitragung macht aktuell um die 12% aus, was den Steuerunterschied möglicherweise egalisiert.

    rund 25% der Einzahlung gibt es per Steuer wieder zurück.

    Riester muß voll versteuert werden, Bei der DRV habe ich meinen Rentenfreibetrag von 18%. (Sollte man auch nicht vergessen.)


    Zitat
    Vom Rest im Depot gingen 30% an eine Versicherung zur Rentenzahlung ab dem 85. Lebensjahr.

    Das bringt dem Finanzprodukteverkäufer natürlich eine gute Provision. Aber was bringt das Dir? Wirst Du überhaupt 85? Wenn Du so alt wirst, in welcher Zeit kommt dann das Geld zurück?


    Meinst Du ehrlich ich habe das freiwillig gemacht? Das stand im Kleingedruckten des Riester-Vertrages!


    Offensichtlich hängst Du bei Deinem Finanzprodukteverkäufer fest am Haken.

    Wieder so eine Bemerkung von dir, die daneben ist!

  • Achim Weiss

    so sarkastisch und bitter, und dann die Vorwürfe, hätte ich nicht von Dir gedacht!

    Welchen Anlaß sollte ich haben, einem mir unbekannten Foristen "Vorwürfe" zu machen? Ich schreibe hier, was ich von Deinen Anlagen halte, und wenn Du das für unangenehm hältst, liegt das Problem nicht darin, daß ich ein schlechter Mensch wäre, sondern daß die Anlage nicht toll ist.


    Deine Anlage übrigens, nicht meine.


    Sollte ich etwas sachlich Falsches geschrieben haben, korrigiere man mich bitte.


    Dein Riestervertrag kommt zur Auszahlung. Er ist schlecht so gelaufen, daß die Versicherungsgesellschaft Geld drauflegen muß, damit Du wenigstens "Deine Beiträge" zurückbekommst. Das ist sicherlich besser als ein Verlust, ein tolles Geschäft war das aber nicht, daß Du Geld 17 Jahre unverzinst hast herumliegen lassen.


    Nun hast Du aus diesem Vertrag den maximal möglichen Betrag herausgezogen und als freiwilligen Beitrag in die DRV gesteckt, weil die einen besseren Rentenfaktor habe als die kommerzielle Rentenversicherung. Das mag stimmen. Die gemeinhin aufgemachte Rechnung, ist dennoch unvollständig.


    Damit sich freiwillige Beiträge zur DRV rechnen, müssen sie steuerlich absetzbar sein. Das Kalkül der freiwilligen Einzahler ist, daß die Auszahlungen zwar zu versteuern sind (nachgelagerte Besteuerung), aber halt zu einem niedrigeren Steuersatz, als die Beiträge an Steuerminderung oder -erstattung brachten. Das ist in der Regel gegeben, weil die Altersbezüge meist geringer sind als die Bezüge in der aktiven Zeit. Bei einem gesetzlich Krankenversicherten kommen allerdings bei der Auszahlung noch Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge dazu, aktuell etwa 8% Krankenversicherungsbeiträge und etwa 4% Pflegeversicherungsbeiträge, zusammen 12%. Das heißt: Erst dann, wenn der Steuersatz in der Rentenzeit 12% geringer ist als in der aktiven Zeit, beginnt sich die Sache zu rechnen.


    Wenn Du alternativ dieses Geld einfach unter die Matratze steckst und jeden Monat das hervorziehst, das Dir die Rentenversicherung auszahlen würde, dürfte das Geld bis in Deine 80er reichen. Erst danach hat der Rentner von der Einzahlung in die DRV einen Vorteil.


    Soweit der Überschlag. Eine genauere Rechnung (soweit sie sich überhaupt durchführen läßt) ist noch ein Stück komplizierter.


    Es ist nicht ganz klar, was Du mit Deinem anderen Geld gemacht hast. Ich kann keinen Sinn in einer Rentenversicherung sehen, die ab dem 85. Lebensjahr leistet, weiß aber, daß solche Versicherungen von Finanzprodukteverkäufern verkauft werden.


    Dein Geld. Was Du damit machst (oder machen läßt), ist Deine Sache. Wenn Deine Anlage suboptimal ist, hast Du davon den Schaden und nicht ich. Allerdings ist es mir wichtig, für die vielen stummen Mitleser deutlich zu schreiben, daß sie solche Sachen nicht unterschreiben sollen.

  • Es ist nicht ganz klar, was Du mit Deinem anderen Geld gemacht hast. Ich kann keinen Sinn in einer Rentenversicherung sehen, die ab dem 85. Lebensjahr leistet, weiß aber, daß solche Versicherungen von Finanzprodukteverkäufern verkauft werden.

    Du hast es immer noch nicht verstanden!

    Ich habe das mit der RV ab 85 NICHT freiwillig gemacht! Das stand im Kleingedruckten des Riester-Vertrages, den ich 2005 unterschrieb! Da hab ich nix neu abgeschlossen.

    Um dir das noch mal zu verdeutlichen: Das lief als Folge des Starts der Auszahlungsphase ganz automatisch! (gibt es das bei anderen Riesterprodukten nicht?)


    Allerdings ist es mir wichtig, für die vielen stummen Mitleser deutlich zu schreiben, daß sie solche Sachen nicht unterschreiben sollen.

    Ich hatte ja gerade deswegen das mit dem Riester geschrieben/aufgelistet, damit auch andere sehen können, dass das nicht so geklappt hat, wie es damals "verkauft" wurde.

    Die Mitleser werden auch da schon erkannt haben dass sie da genauer hingucken müssen.

    Mein Satz in #61:

    Fazit: auf einem Sparbuch hätte ich am Ende "sichtbar" auch nicht mehr gehabt.

    Zeigt ja auch jedem Mitleser, der weiß wieviel Rendite ein Sparbuch bringt, dass da "außer Spesen wirklich nichts gewesen" ist.



    Dass ich nicht wütend bin auf die Banker/Finanzprodukteverkäufer und drüber schimpfe, liegt daran, dass ich drauf reingefallen bin und mich nicht weiter ärgern will.

    Vergangenheit => ist nicht änderbar.

  • Das stand im Kleingedruckten des Riester-Vertrages, den ich 2005 unterschrieb!


    [...]


    [...] dass das nicht so geklappt hat, wie es damals "verkauft" wurde.

    Ich vermute, Achim Weiss wollte darauf hinweisen, dass genau das eingetreten ist, was Du damals unterschrieben hast.


    Das das was Du unterschrieben hast nicht das ist was Du gedacht hast (und vermutlich auch nicht in Gänze das was der Verkäufer Die erzählt hat), ärgert Dich natürlich.

    Aber gelten tut natürlich immer das was man schriftlich hat.

  • itschytoo

    mich ärgert (immer noch) der Ton von Achim Weiss , der schrieb, "wie ich so blöd sein kann eine RV für ab 85Jahre abzuschließen" usw.

    Die Unrentabilität des Riestern schon lange nicht mehr.

    Riestern ist für mich abgeschlossen.

    Im Endeffekt (durch Zulagen und zusätzliche Steuerstattung in den Jahren) wird die Inflation abgedeckt sein.

  • mich ärgert (immer noch) der Ton von Achim Weiss , der schrieb, "wie ich so blöd sein kann eine RV für ab 85Jahre abzuschließen" usw.

    Nun, genau das hat er doch glaube ich nicht gesagt, oder?

    Wie Achim Weiss manchmal schreibt ist vielleicht nicht immer „diplomatisch“. Ich hab inzwischen mehr Verständnis dafür wie und warum er das so schreibt, auch wenn ich es anders machen würde. Er will dir aber sicher nichts Böses und du solltest es dir nicht so zu Herzen nehmen.


    Er redet denke ich gerne Klartext und hat in der Sache hier wohl recht: du hast einen Vertrag unterschrieben und einen Fehler gemacht. Und natürlich hast du es freiwillig gemacht - du hättest das Kleingedruckte ja lesen können - und müssen, wie du jetzt weißt ;)


    Sich das einzugestehen kann vielleicht wichtig sein, auch wenn ich denke, dass man das nicht ewig aufs Brot geschmiert bekommen muss. Es sollte eben bestenfalls auch langfristig anhaltend sein. Wenn du dich über Achim Weiss Ton ärgerst, kann ich das vielleicht teils nachvollziehen, aber es wirkt auch so als würdest du dich dabei nach wie vor über deinen Fehler ärgern.


    Versuche dich nicht zu ärgern, weder über deinen Fehler noch über Jemanden hier, der dir vielleicht auf seine Art helfen will Fehler in Zukunft zu vermeiden. Fehler haben wir alle gemacht. Auch Achim Weiss , auch ich. Mach das beste daraus und schau in die Zukunft :-).


    Viel Erfolg!

  • Mich ärgert (immer noch) der Ton von Achim Weiss , der schrieb, "wie ich so blöd sein kann, eine RV für ab 85 Jahre abzuschließen" usw.

    Nein, das schrieb er nicht, wie jeder Mitleser nachlesen kann. Das unterstellst Du ihm nur (und zwar fälschlich).


    Zum bequemen Nachlesen für alle zitiere ich die entsprechenden Passagen:

    Vom Rest im Depot gingen 30% an eine Versicherung zur Rentenzahlung ab dem 85. Lebensjahr.

    Das bringt dem Finanzprodukteverkäufer natürlich eine gute Provision. Aber was bringt das Dir? Wirst Du überhaupt 85? Wenn Du so alt wirst, in welcher Zeit kommt dann das Geld zurück?

    Das sind völlig normale Fragen, um deren Beantwortung Du Dich allerdings drückst.


    Wenn Du nicht lesen magst, was ich schreibe, steht Dir wie jedem frei, meine Beiträge einfach zu überblättern.


    Falsche Anschuldigungen zu erheben, steht Dir aber nicht zu.

  • Fred_

    Evtl. wäre eine frühzeitige förderschädliche Kündigung Deines Riester-Vertrags sogar eine bessere Option gewesen. Hättest Du sogar noch kurz vor der Verrentung machen können! Klar, alle Förderungen hättest Du zurück zahlen müssen und auch der Anbieter wäre froh gewesen, da dann Deine Beitragsgarantie hinfällig geworden wäre. Aber manchmal ist ein Ende mit Schrecken einfach besser als ein Schrecken ohne Ende.

    DU hast Dich jetzt für Deinen Weg entschieden.


    Faktisch hast Du durch die Inflation seit 2005 kräftig Kaufkraft verloren. Und Du wirst auch in den nächsten Jahren mit Deinem Riester-Rentenzahlung voraussichtlich weiter stetig Kaufkraft verlieren.