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"Krypto in einfach": Hinter diesem bekannten Gesicht steckt eine riskante Geldanlage
Nahbar, bodenständig, unkompliziert: Mit Lukas Podolski wirbt Kraken derzeit für Kryptowährungen. Warum die Kampagne einen genaueren Blick verdient.
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Nahbar, bodenständig, unkompliziert: Mit Lukas Podolski wirbt Kraken derzeit für Kryptowährungen. Warum die Kampagne einen genaueren Blick verdient.

Pünktlich zum WM-Auftakt blickt Lukas Podolski derzeit von Plakatwänden, Werbebannern und Social-Media-Anzeigen. Sein neuer Werbepartner: die Kryptobörse Kraken. Die Botschaft ist ebenso schlicht wie eingängig: „Krypto in einfach“.
Und Kraken hat sich für die Deutschland-Kampagne nicht irgendeinen Prominenten ausgesucht: Lukas Podolski steht wie kaum ein anderer für Bodenständigkeit und Authentizität. Die Kampagne setzt auf einen einfachen Mechanismus: Vertrauen in die Person soll Berührungsängste mit dem Produkt abbauen.
Die Werbung vermittelt nicht nur, dass Krypto einfach ist. Sie lässt Kryptowährungen auch wie eine gewöhnliche und vertraute Geldanlage erscheinen – so alltäglich wie der Kaffee am Morgen. Dabei sind Bitcoin und andere Kryptowährungen weiterhin eine der volatilsten Anlageklassen überhaupt. Kursschwankungen von 10 % - 20 % innerhalb weniger Tage sind keine Seltenheit. Anders als bei Aktien stehen hinter Kryptowährungen keine Unternehmen, die Gewinne erwirtschaften, Produkte verkaufen oder Dividenden ausschütten. Ihr Wert hängt vor allem davon ab, was andere bereit sind, dafür zu zahlen.
Hättest Du vor rund einem Jahr 10.000 € in Bitcoin investiert, wären daraus zwischenzeitlich nur noch 6.590 € geworden – ein Minus von 34 %. Solche heftigen Ausschläge passen nicht zu einem soliden Vermögensaufbau. Sie bieten höchstens eine Renditechance für Menschen, die sehr risikobereit sind. Dabei ist Bitcoin sogar noch die etablierteste Kryptowährung. Bei vielen Altcoins, die erst kurz am Markt sind und kaum verbreitet sind, musst Du mit noch heftigeren Schwankungen bis hin zum Totalverlust rechnen. Deshalb gilt: Wenn überhaupt, investiere nur Geld in Bitcoin, wenn Du erhebliche Verluste und Schwankungen verkraften kannst. Für Deinen Vermögensaufbau brauchst Du Kryptowährungen nicht.
Eine Randnotiz zu dieser Geschichte: Auch die Kryptoplattform Kraken empfehlen wir nicht. Zwar gehört sie zu den größten Kryptobörsen weltweit. Aus unserer Sicht überzeugen aber Bison, Bitvavo und Finst mehr – unter anderem wegen niedrigerer Kosten, besserer Transparenz und einer einfacheren Nutzung.
Kraken und Lukas Podolski lassen Kryptowährungen zugänglicher und vertrauter wirken. Doch egal, wie einfach der Einstieg mittlerweile geworden ist: Kryptowährungen bleiben eine spekulative Anlage mit hohen Risiken und Kursschwankungen. Wenn Du langfristig Vermögen aufbauen willst, sind breit gestreute Aktien-ETFs die deutlich bessere Wahl.
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