Tipps & Tricks
Rundfunkbeitrag: Dieser Brief kann teuer werden
Ein unscheinbarer Brief kann mehr Ärger machen, als viele denken. Lässt Du ihn liegen, riskierst Du schnell zusätzliche Kosten und im schlimmsten Fall eine Vollstreckung.
Tipps & Tricks
Ein unscheinbarer Brief kann mehr Ärger machen, als viele denken. Lässt Du ihn liegen, riskierst Du schnell zusätzliche Kosten und im schlimmsten Fall eine Vollstreckung.

Ein Brief vom Rundfunkbeitrag geht zwischen Werbung, Rechnungen und anderer Post schnell unter. Genau das kann aber teuer werden. Denn wenn Du Schreiben vom Beitragsservice ignorierst, können auf offene Beiträge Säumniszuschläge dazukommen. Im schlimmsten Fall droht sogar die Vollstreckung.
Der Rundfunkbeitrag ist für fast jede Wohnung in Deutschland Pflicht. Wer nicht zahlt oder auf Schreiben des Beitragsservice nicht reagiert, riskiert deshalb nicht nur Rückstände, sondern auch zusätzlichen Ärger. Das Problem ist: Je länger Du wartest, desto eher wird aus dem offenen Betrag ein echtes Problem.
Wenn der Beitragsservice offene Beiträge feststellt, verschickt er in der Regel zuerst einen Festsetzungsbescheid. Damit wird die Forderung offiziell festgelegt. Ab diesem Punkt wird es ernst, denn der Bescheid ist bereits die Grundlage dafür, dass der ausstehende Betrag weiter eingetrieben werden kann.
Dazu kommt ein Säumniszuschlag. Der beträgt 1 % der rückständigen Beitragsschuld, mindestens aber 8 €. Was auf den ersten Blick nach nicht viel klingt, wird schnell unangenehm, wenn zusätzlich weiter Beiträge offenbleiben.
Der größte Fehler ist, den Brief einfach liegen zu lassen. Denn damit verschwindet die Forderung nicht. Im Gegenteil: Aus einem überschaubaren Zahlungsrückstand kann mit der Zeit ein deutlich größeres Problem werden.
Wenn Du gar nicht reagierst, kann der Beitragsservice die Forderung weitergeben. Dann kann es zu einer Vollstreckung kommen. Das bedeutet: Aus dem offenen Beitrag wird ein echter Verwaltungsfall, der am Ende deutlich mehr Aufwand und unter Umständen auch weitere Kosten verursacht. So summieren sich die Kosten schnell: Für eine Wohnung fallen aktuell 18,36 € pro Monat an. Bleiben die Beiträge drei Monate offen, sind das schon 55,08 € und dazu kommen mindestens 8 € Säumniszuschlag.
Prüf den Brief sofort, sobald er im Briefkasten liegt. Wenn tatsächlich Beträge offen sind, solltest Du sie möglichst schnell bezahlen. Ist der Brief fehlerhaft oder wurde die Wohnung bereits von jemand anderem beim Rundfunkbeitrag angemeldet, gib das direkt zurück. So verhinderst Du, dass aus einem einfachen Schreiben schnell ein teures Problem wird. Je früher Du reagierst, desto eher bleiben zusätzliche Kosten und unnötiger Ärger aus.
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