5 Geldfehler in Deinen 40ern ++ Hausratversicherung zahlt nicht? So verhinderst Du's
  01.03.2024
FINANZTIP
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Mehr Performance als der MSCI World? Was daran problematisch ist
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Mehr Performance als der MSCI World? Was daran problematisch ist

von Anna Karolina Stock und Hendrik Buhrs

Der Tech-Index Nasdaq 100 schlägt gerade hohe Wellen in manchen Medien und es scheint, als könne er dem MSCI World Konkurrenz machen: Hättest Du in den letzten 40 Jahren monatlich 100€ in den Nasdaq 100 gesteckt, wärst Du heute Millionärin oder Millionär. Mit einem ETF-Sparplan auf den MSCI World lägst Du jetzt „erst“ bei rund 283.000€.

Doch für Deinen langfristigen Vermögensaufbau oder Deine Altersvorsorge sind Indizes wie der Nasdaq trotzdem keine echte Alternative, weil sie eine Reihe von Nachteilen mitbringen, die der MSCI World, der MSCI ACWI oder auch der FTSE All-World nicht haben:

Nachteil 1: Ăśberwiegend Tech-Werte

Der Nasdaq 100 besteht aus 100 Unternehmen, davon über 50% Tech-Firmen. Apple, Alphabet, Microsoft oder Amazon haben dem Index zu seinen starken Renditen verholfen. Doch die Wette auf eine bestimmte Branche ist riskant: Hättest Du Anfang der 2000er Jahre in der Tech-Boomphase in einen Nasdaq-100-Fonds investiert, hätte es bis Ende 2014 gedauert, bis sich der Kurs vom heftigen Einbruch der Dotcom-Blase erholt hat.

Nachteil 2: Fast nur amerikanische Aktien

Die Tech-Werte im Nasdaq 100 stammen fast alle aus den USA. Sie machen ihr Geschäft zwar bei weitem nicht nur dort und sind deswegen nicht nur vom amerikanischen Markt abhängig. Trotzdem kann der Nasdaq 100 beispielsweise keinen Tech-Wert aus Europa, Japan oder Taiwan aufnehmen, egal wie gut er performt. Der MSCI World ist hingegen nicht auf ein Land beschränkt, sondern kann die besten Werte branchenunabhängig aus 23 Industrieländern wählen.

Nachteil 3: Sehr wenige Werte

Je weniger Unternehmen ein Index listet, desto schlechter ist Dein Risiko gestreut. Geht eine Firma pleite, nimmst Du diesen Verlust kurzfristig mit, bis der Index die Firma gegen eine bessere ausgetauscht hat. Apple hat gerade über 8% Anteil am Nasdaq 100, am MSCI World nur rund 4,5%. Du profitierst mit dem MSCI World (rund 1.500 Firmen) also schwächer vom Boom einzelner Titel, nimmst aber auch weniger Verluste mit – genau die richtige Mischung für Deinen Vermögensaufbau.

Wann ist ein Nasdaq-100-Sparplan sinnvoll?

Wenn Du langfristig an den Tech-Sektor und die wirtschaftliche Dominanz der USA glaubst. Deine Rendite wird maßgeblich abhängig von der Entwicklung einer einzigen Branche und 100 Firmen sein. Läuft es hier mal nicht so gut, wirst Du die Auswirkungen deutlich stärker zu spüren bekommen als beim MSCI World oder vergleichbaren breiter aufgestellten Indizes.

Rekord-Performance auch bei Nvidia

Einen Höhenflug erlebt gerade auch der Grafikkarten-Hersteller Nvidia, der auch im Nasdaq 100 vertreten ist: Die Firma war bisher hauptsächlich in der Gaming-Welt bekannt, hat letzte Woche an einem Handelstag aber so stark zugelegt wie kein anderes Unternehmen zuvor – um 277 Mrd. $ bzw. 16%.

Neben Grafikkarten stellt Nvidia nämlich auch Computerchips für Rechner her, auf denen KI-Modelle wie ChatGPT & Co. laufen. Hier ist die Nachfrage nach wie vor ungebrochen. Historisch gesehen ist das Geschäft mit Halbleitern (die in Computerchips verbaut sind) allerdings zyklisch: 2022 sind Nvidias Aktien zum Beispiel um mehr als 60% gefallen.

Nvidia steckt auch in Deinem Welt-ETF

Du willst ein Stück Nvidia-Kuchen abhaben? Hast Du einen ETF auf den MSCI World, bist Du aktuell ganz automatisch an den Gewinnen des Unternehmens beteiligt. Denn auch hier steckt es momentan mit 3% drin. Investierst Du zusätzlich dazu in Nvidia-Aktien, gewichtest Du sie also überproportional stark.

Fazit

Der Nasdaq 100 oder noch speziellere ETFs auf die KI- und Tech-Branche: Es wird im Laufe der Jahre immer wieder ETFs geben, gegen die MSCI World & Co. vielleicht mal schwach aussehen. Und Du vielleicht Deine Entscheidung hinterfragst, auf die breit gestreute Lösung zu setzen. Aber je stärker Du auf eine bestimmte Branche oder ein bestimmtes Land setzt, desto höher wird Dein Risiko wegen der oben genannten Nachteile. Für den langfristigen Vermögensaufbau kannst Du all das nur sehr begrenzt gebrauchen – wir empfehlen Dir daher weiterhin den MSCI World und vergleichbare Indizes. Den perfekten ETF für Dich findest Du in unserem MSCI-World-Ratgeber.

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Hausratversicherung will Schaden nicht zahlen? So verhinderst Du’s

von Jonas Fehling und Henriette Neubert

Du hast mit unseren Tipps zur Hausratversicherung bei unseren Empfehlungen Verivox*, Mr-Money* und Check24* einen guten Tarif gefunden, aber dann zahlt die Versicherung gar nicht, weil Du Dich bei einem Schaden falsch verhalten hast? So passiert Dir das nicht:

1. Sorg dafür, dass der Schaden nicht größer wird

Du bist versichert, also alles egal? Nein. Kümmer Dich drum, dass keine Folgeschäden entstehen. Lass zum Beispiel Dein Konto sperren, falls ein Sparbuch gestohlen wurde, stell bei einem Wasserrohrbruch sofort das Wasser ab oder versuch einen Brand selbst zu löschen, wenn Du Dich dabei nicht in Gefahr bringst bzw. ruf schnell die Feuerwehr. Reparieren oder beseitigen solltest Du aber erstmal nichts.

2. Meld den Schaden der Versicherung

Denn vorher solltest Du so schnell wie möglich Deine Versicherung informieren. Die hat i. d. R. das Recht, den Schaden erstmal zu besichtigen. Ruf also am besten sofort dort an, um zu melden, was passiert ist, was beschädigt wurde und um zu klären, wie es weitergeht. Danach beschreibst Du der Versicherung den Vorfall nochmal im Detail schriftlich. Geht’s um einen Einbruch, musst Du sofort Anzeige bei der Polizei erstatten, sonst zahlt die Versicherung nicht. Grundsätzlich zahlt die Hausratversicherung bei einem Schaden immer den Neuwert der zerstörten oder beschädigten Dinge.

3. Dokumentier den Schaden

Außerdem solltest Du Fotos und Videos von allen Schäden machen. Die kannst Du auch gleich Deiner schriftlichen Meldung an die Versicherung beifügen. Bei einem Einbruch schickst Du außerdem so schnell wie möglich eine Liste mit allen gestohlenen Sachen an die Polizei.

4. Dokumentier auch Reparaturen und Rechnungen

Sobald mit der Versicherung geklärt ist, was Du wann und wie reparieren lassen sollst, solltest Du auch die Reparaturen mit Fotos dokumentieren bzw. Rechnungen und beschädigte Sachen aufbewahren. Klär auch mit der Versicherung ab, welche Kosten sie übernimmt, wenn Du Schäden in Eigenregie beheben willst.

Welche Pflichten Du vielleicht sonst noch hast, findest Du in Deinem Versicherungsvertrag. Such da am besten nach dem Wort „Obliegenheiten“.

Worauf Du schon vorher achten musst

Solche Pflichten gibt’s übrigens nicht nur bei Schäden: Zum Beispiel musst Du es der Versicherung melden, wenn sich das Risiko für Schäden erhöht. Das kann schon der Fall sein, wenn mal ein Gerüst am Haus steht – das erhöht die Einbruchgefahr. Zieht eine Bäckerei ins Erdgeschoss unter Dir oder installierst Du ein Balkonkraftwerk, steigt die Brandgefahr.

Meldest Du sowas nicht, kann die Versicherung versuchen, die Zahlung zu kürzen oder ganz zu verweigern. Teurer wird Dein Tarif deshalb oft nicht – etwas anders sieht das bei sehr teuren Anschaffungen aus. Auch die solltest Du aber unbedingt immer melden. Und heb die Kaufbelege auf (am besten digital), um den Wert nachweisen zu können.

Welche Entschädigung Du im Schadensfall erwarten kannst und was für Wertsachen wie Schmuck, Kunst, Bargeld oder Gold gilt, liest Du in unseren Ratgebern.

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Vermeide diese 5 gefährlichen Geldfehler in Deinen 40ern

von der Finanztip-Redaktion

Besonders in Deinen 40ern können sich in Sachen Finanzen leicht Fehler einschleichen. Deshalb schauen wir uns heute mal sechs typische Fehler an – und wie Du sie vermeidest:

1. Den Blick fĂĽr Sparpotenziale verlieren

In Deinen 40ern gehen sicher eine Menge einzelne Posten (Abos, Ausgaben für Kinder, Einkäufe, etc.) von Deinem Konto ab. Am besten ist es, wenn Du einfach mal für ein paar Monate ein Haushaltsbuch führst. So erkennst Du, welche Deiner Ausgaben vielleicht doch nicht nötig sind und wie viel mehr Du investieren kannst. Falls das bei Dir zeitlich nicht drin ist, hilft Dir auch unser 4-Töpfe-Prinzip. Und behalt dabei immer im Kopf: Kleinvieh macht auch Mist, vor allem wenn es um laufende Verträge geht.

2. Keinen konkreten Plan fĂĽr die Altersvorsorge

Du sorgst schon vor? Super, aber ist das alles noch aktuell oder könntest Du z. B. Deine ETF-Sparplanrate nicht doch mal erhöhen? Vielleicht ist Dein Gehalt in Deinen 40ern gestiegen – aber Deine Altersvorsorge nicht. Rechne dafür am besten (nochmal neu) durch, wie viel Geld Du im Alter brauchst bzw. Du Dir selbst pro Jahr auszahlen willst und wie viel dafür bis zur Rente in Deinem Depot liegen sollte. Wenn Du nicht sicher bist, wie Du anfängst, schau in unseren Ratgeber zur privaten Altersvorsorge.

3. Karriereplanung der Kinder nicht berĂĽcksichtigen

Denn was ist, wenn Deine Kinder mal im Ausland, z. B. in den USA, studieren wollen oder auch einfach nur eine Wohnung in einer anderen Stadt brauchen? Das kann schnell teuer werden. Dafür muss dann Geld her, das Du und Deine Partnerin oder Dein Partner jetzt schon zur Seite legen solltet. Je nachdem wie viel Zeit bis dahin noch ist, eignet sich ein Tagesgeld- oder Festgeldkonto gut dafür.

4. Gesundheit vergessen

Gesundheit kostet, und je älter man wird, desto höher sind diese Kosten oft. Außerdem geht’s darum, wie lange Du noch wie leistungsfähig bist – nicht nur in Berufen, die Dich körperlich fordern, sondern auch bei Bürojobs. Trotzdem kümmern sich viele mit der Zeit immer weniger um ihre Fitness. Mach diesen Fehler nicht: Geh zur Vorsorge, mach Sport und achte auf Deine Ernährung.

5. Versicherungen sind veraltet

Das Basis-Set an sinnvollen Versicherungen hast Du hoffentlich, aber wie sieht’s beim Rest aus? Beachte dabei, dass Du jetzt vielleicht wertvollere Dinge in Deinem Haushalt hast als noch vor zehn Jahren, sodass sich eine Hausratversicherung mittlerweile vielleicht eher lohnt. Und auch Dein Lebensstandard ist jetzt womöglich allgemein etwas höher. In dem Fall kann es z. B. sinnvoll sein, den Beitrag und damit die Höhe Deiner Berufsunfähigkeitsversicherung anzupassen.

Bei vielen der Punkte geht’s also drum, mehr Geld zu sparen oder in Absicherungen zu stecken. Jetzt in Deinen 40ern hast Du dafür vermutlich auch mehr Einkommen zur Verfügung. Aber Vorsicht: Das wissen auch die Marketing-Unternehmen und Versicherungen. Lass Dich also nicht bequatschen und überleg weiter vor jeder Ausgabe, ob sie sich auch für Dich lohnt.

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Video der Woche
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Exklusiv fĂĽr UnterstĂĽtzer: So wirst Du unliebsame Geldanlagen los

Riester, Rürup, aktive Fonds, Sparbuch & Co.: Es gibt viele Geldanlagen, die überholt sind oder nur noch für wenige Menschen passen. Leider kommt man oft gar nicht so leicht raus. Hast Du so eine? Dann ist es Zeit, mit Finanztip-Chefredakteur Saidi Sulilatu im 6. Finanztip Expertengespräch darüber zu sprechen. Er zeigt Dir, was Du mit solchen Investments machen oder wie Du sie loswerden kannst.

Das Expertengespräch findet am Donnerstag, den 14. März von 18 bis 19 Uhr statt.

 

Wenn Du bereits Unterstützer bist, bekommst Du gut eine Woche vor dem Expertengespräch eine persönliche Einladung per Mail. Wenn Du noch kein Unterstützer bist, kannst Du Dich hier anmelden. Die Einladung zum Expertengespräch erhältst Du dann im Nachgang per Mail. Wir freuen uns auf Deine Teilnahme!

Das gefiel den Unterstützern am letzten Expertengespräch mit Saidi:

Sehr hilfreiche Tipps, super Erklärungen, ich habe sehr viel mitgenommen“

Die individuelle Fragerunde, denn auch die Fragen der anderen Teilnehmer waren super interessant“

Dass Saidi immer super informiert ist und Auskunft geben kann“

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FinanzFact: Wann Dein Vermieter die Jahresabrechnung ändern darf

Eigentlich muss Deine Vermieterin oder Dein Vermieter die Nebenkostenabrechnung bis spätestens zum Ende des Folgejahres vorlegen. Für die 2022er-Abrechnung war also bis 31. Dezember 2023 Zeit. Was, wenn Du 2024 noch eine Korrektur dieser Abrechnung bekommen hast? Das ist nur erlaubt, wenn die Änderung nicht an Deiner Vermieterin oder Deinem Vermieter lag. Sondern z. B. an der Stadt, die Grundsteuerbescheide verspätet festgesetzt hat. Dann haben Vermietende bis zu drei Monate Zeit, die höheren Gebühren nachzufordern. Wenn sie selbst eine Rechnung übersehen haben, dürfen sie aber nichts nachfordern.

Wie Du Deine Abrechnung prüfst und so Geld sparst, erfährst Du in unserem Ratgeber zur Nebenkostenabrechnung.

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Auch noch wichtig diese Woche: Heizungsförderung, Steuer auf Gas

Diese Heizungsförderung kannst Du jetzt beantragen

Du planst eine neue, klimafreundliche Heizung? Seit dem 27.02. kannst Du für Dein selbstbewohntes Einfamilienhaus im Portal Meine KfW einen Förderantrag dafür stellen. Das geht auch nachträglich, wenn Deine Heizung seit dem 29.12.23 schon eingebaut wurde oder Du sie noch bis zum 31.08.24 einbauen lässt. Wenn Du jetzt eine neue Heizung planst, empfehlen wir Dir aber, den Antrag zu stellen, bevor Du die neue Heizung einbaust. Nur so weißt Du sicher, ob Du die Zuschüsse wirklich bekommst. 

Wie Du Schritt für Schritt vorgehst und Dir ergänzend zur Förderung auch noch einen neuen Kredit sichern kannst, liest Du in unserem Ratgeber zur Heizungsförderung.

Mehrwertsteuer auf Gas steigt: Was Du jetzt tun solltest

Ab April zahlst Du für Gas und Wärme wieder 19 statt 7% Mehrwertsteuer. Bei teuren Verträgen kostet das besonders viel. Du willst wechseln? Mit dem Finanztip-Gasvergleich (enthält Werbelinks) findest Du in wenigen Minuten einen günstigen Tarif. Lies außerdem am 31.03. oder 1.04. Deinen Zählerstand ab und meld ihn Deinem Gasversorger. So wird Dir Dein korrekter Verbrauch zum alten, steuerbegünstigten Preis berechnet. Sonst darf der Versorger ihn schätzen und Du zahlst ggf. zu viel.

Energiepreis-Abzocke? Neue Sammelklagen gestartet

Du heizt mit Fernwärme von E.ON Energy Solutions und hast in den letzten Jahren enorme Preiserhöhungen bekommen? Dann kannst Du Dich ab sofort einer kostenlosen Sammelklage der Verbraucherzentrale anschließen und so vielleicht etwas Geld zurückbekommen. Auch wenn Du einen Strom- oder Gasvertrag bei der ExtraEnergie GmbH (dazu gehören Anbieter wie ExtraEnergie, Extragrün, HitEnergie, Prioenergie) hattest, gibt es eine neue Sammelklage.

Übrigens: Anbieter, gegen die solche oder ähnliche Klagen bzw. Verfahren laufen, filtern wir aus unserem Finanztip-Stromrechner und Finanztip-Gasrechner (enthalten Werbelinks) raus.

Erwerbsminderungsrente: Das ändert sich ab Juli

Eigentlich sollte zum 01.07. ein Teil der Erwerbsminderungsrenten pauschal um 4,5 bzw. 7,5% erhöht werden. Stattdessen kommt jetzt vorerst ein pauschaler monatlicher Zuschuss. Keine Sorge: Auch der soll 4,5 bzw. 7,5% betragen – je nachdem, wann Du Deine EM-Rente das erste Mal bekommen hast. Der Unterschied: Der Zuschuss wird ab Juli immer Mitte des Monats und nicht mit der normalen EM-Rente ausgezahlt.

Die eigentliche EM-Erhöhung soll ab Dezember 2025 greifen. Erst dann überprüft die Rentenversicherung auch, ob Sie Dir vielleicht doch zu wenig Zuschuss überwiesen hat. Beantragen musst Du das nicht. Gut für Dich: Solltest Du zu viel Geld bekommen haben, musst Du es nicht zurückzahlen. Das hat uns die Rentenversicherung bestätigt.

Zu Finanztip Daily
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In den Medien: Hermann-Josef Tenhagen zur aktuellen Börsenrallye

Die Finanztip-Podcasts

Geld ganz einfach

Die Zinswende hat einiges durcheinandergebracht – nicht nur beim Tagesgeld. Saidi und Emil reden darĂĽber, wie sich das auf Deine Anlagestrategie auswirkt und wann Du 2024 den ETF wechseln solltest.

Finanztip in den Medien

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In den folgenden Tabellen haben wir für Dich unsere aktuellen Empfehlungen zusammengestellt. Diese enthalten Werbelinks, über die Du direkt zur Empfehlung gelangst – und für die Finanztip in manchen Fällen eine Vergütung erhält. Unsere Auswahl erfolgt rein redaktionell und zu 100% unabhängig.
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Resurs Bank ĂĽber WeltSparen* 3,29% p. a.
Morrow Bank ĂĽber WeltSparen* 3,28% p. a.
Dauerhaft gute Angebote (seit mind. 12 Monaten gute Zinsen)
LeasePlan Bank 3,30% p. a.
Nordax Bank ĂĽber WeltSparen* 3,29% p. a.
Resurs Bank ĂĽber WeltSparen* 3,29% p. a.
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Stellantis Direktbank* 3,70% p. a.
Ziraat Bank 3,70% p. a.
Bis 36 Monate
LeasePlan Bank 3,80% p. a.
Cronbank 3,75% p. a.
Klarna Festgeld+ (App)* 3,75% p. a.
Ziraat Bank 3,50% p. a.
Ford Money* 3,40% p. a.
Opel Direktbank* 3,40% p. a.
Stellantis Direktbank* 3,40% p. a.
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Normalnutzung
O2-Netz: Allnet Flat 6 GB LTE – 1 Monat von Talkline* (7€ im Monat)
Telekom-Netz: Prepaid Smart 6 GB von Ja! mobil (9,80€ im Monat)
Vodafone-Netz: Smart S von Lidl Connect* (9,80€ im Monat)
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Vodafone-Netz: Prepaid Handy-Karte + Smart S von Otelo* (5,40€ im Monat)
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