ETF-Sparplan Vergleich So baust Du in kleinen Raten ein Vermögen auf

Nadine Graf
Nadine Graf
Expertin Geldanlage
Unsere Empfehlungen
Depots für ETF-Sparpläne mit bester Preis-Leistung
Weitere sehr günstige Depots für ETF-Sparpläne
Günstige Depots für ETF-Sparpläne mit breitem Leistungsspektrum

Das passende Depot für Deinen ETF-Sparplan, findest Du im Depot-Vergleich.

Klickst Du auf eine Empfehlung mit *, unterstützt das unsere Arbeit. Finanztip bekommt dann eine Vergütung. Empfehlungen sind aufwändig recherchiert und basieren auf den strengen Kriterien der Finanztip-Expertenredaktion. Mehr Infos

Von den Finanztip-Experten unabhängig getestet
Was Finanztip ausmacht

Das Wichtigste in Kürze

  • Für einen günstigen ETF-Sparplan benötigst Du ein Wertpapierdepot.
  • Du hast bereits ein Depot? Unser ETF-Finder führt Dich zum passenden ETF für Deinen Sparplan.

    Zum ETF-Finder

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Regelmäßig sparen, ohne immer selbst aktiv zu werden: ETF-Sparpläne funktionieren wie Daueraufträge für das Investieren in ETFs. 

Wie nutzt Du sie am besten für Deinen Vermögensaufbau und worauf solltest Du achten, bevor Du loslegst? In diesem Ratgeber erklären wir Dir, wie Du einen passenden ETF-Sparplan erstellst und wie er funktioniert. 

Welche ETF-Sparpläne empfiehlt Finanztip?

Finanztip empfiehlt Dir, einen Sparplan auf einen breitgestreuten Aktien-ETF bei einem kostengünstigen Depot einzurichten. 

Zu einem guten ETF-Sparplan braucht es also zwei Schritte: Zunächst wählst Du ein von uns empfohlenes Depot, anschließend einen dazu passenden von uns empfohlenen ETF.

Schritt Eins: Welches Depot empfiehlt Finanztip für den ETF-Sparplan?

Alle von uns empfohlenen Depots findest Du im Depot-Vergleich von Finanztip. Mit allen Empfehlungen kannst Du einen günstigen ETF-Sparplan einrichten. 

Depot-Vergleich: Das passende Depot für Deinen ETF-Sparplan

Hinweis zum Depot-Vergleich

Der Finanztip-Depot-Vergleich basiert auf Daten von Banken, die wir selbst über die Websites der Anbieter, Preis- und Leistungsverzeichnisse und Abfragen bei den Anbietern gesammelt haben. Die Daten werden von uns monatlich kontrolliert und aktualisiert. Wir übernehmen keine Gewähr und Haftung für die Richtigkeit und Aktualität der hier bereitgestellten Informationen.

Die Reihenfolge der Depots in der Tabelle wird durch ein Scoring vorgegeben, Du hast die Wahl zwischen der Bewertung von Preis-Leistung, Kosten und Leistung. Beim Scoring spielen zum Beispiel folgende Konditionen eine Rolle: Verwahrgebühren, Ordergebühren, Anzahl von Handelsplätzen, Angebot der von Finanztip empfohlenen ETFs, Sparplanfunktion, Steuerinformationen oder Zinsen auf dazugehörigen Konten. Alle Empfehlungen erfolgen redaktionell unabhängig.

Das Depot von N26 wird aktuell mit null Punkten bewertet. Grund dafür sind aktuelle Maßnahmen der Bafin gegen diese Bank.

Die Auswahl der Depots erhebt keinen Anspruch auf einen vollständigen Marktüberblick. Wir nennen nur Depots, die deutschlandweit eröffnen werden können. Außerdem zeigen wir nur Anbieter, bei denen (1) das Depot komplett online eröffnet und geführt werden kann, (2) die Depotführung kostenlos ist oder durch Bedingungen wie die Ausführung eines Sparplans, bestimmte Wertpapiertransaktionen oder einen monatlichen Geldeingang auf dem dazugehörigen Girokonto kostenfrei gestellt werden kann, (3) neben ETFs auch Einzeltitel (also Aktien oder Anleihen) im selben Depot gehandelt werden können, (4) es die Möglichkeit gibt, automatische Sparpläne auf ETFs im selben Depot einzurichten, (5) es einen automatischen Abzug der deutschen Abgeltungssteuer gibt, (6) es keine Mindesteinlage gibt und (7) der Markteintritt nicht weniger als drei Monate her ist. 

Hast Du in unserem Depot-Vergleich einen passenden Anbieter gefunden, musst Du das Depot online eröffnen. Hilfe dabei liefert Dir unser Ratgeber zur Depoteröffnung. Anschließend steht die Auswahl des ETFs an. 

Schritt Zwei: Welcher ETF ist der beste für Deinen Sparplan?

Wenn Du ein Depot hast, zeigt Dir unser ETF-Finder, welche Sparpläne zu Deinem Depot passen. Du siehst dort auch, wie hoch die Sparplangebühr für den jeweiligen ETF in Deinem Depot ist.
 

ETF-Sparplan-Vergleich mit dem ETF-Finder von Finanztip

Hinweis zum ETF-Finder

Der Finanztip-ETF-Finder basiert auf Daten von ETF-Anbietern, die wir selbst über deren Websites und Anlegerinformationen gesammelt haben. Daraus haben wir vergleichbare Kennzahlen wie eine durchschnittliche Fünf-Jahresrendite berechnet. Grundlage der Berechnungen war der monatliche Net-Asset-Value der jeweiligen ETFs. War dieser in US-Dollar angegeben, haben wir zur Umrechnung die offiziellen Wechselkurse der EZB verwendet.  

Die von den Depotanbietern erhobenen Gebühren für Einmalkäufe und Sparpläne haben wir bei den Anbietern erfragt. Sie werden regelmäßig aktualisiert. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Aktualität können wir nicht übernehmen.

Die Reihenfolge der ETFs im Finder erfolgt standardmäßig nach der Marktabdeckung. Diese drückt aus, wie viel Prozent des weltweiten investierbaren Aktienmarkts der zugrundeliegende Index des ETF abbildet. Für die Berechnung haben wir die Maktkapitaliserung des Index mit der des MSCI ACWI + Frontier Markets All Cap Index verglichen. Ist diese gleich, wird die Reihenfolge standardmäßig durch (1) die Höhe der durchschnittlichen Fünf-Jahresrendite, (2) die Kaufkosten im gewählten Depot und (3) die Höhe der TER ermittelt. Anlegende können sich aus der Auswahl getesteter ETFs das Produkt aussuchen, was am besten zu ihren Bedürfnissen passt. Alle Empfehlungen erfolgen redaktionell unabhängig.

Die Auswahl der ETFs erhebt keinen Anspruch auf einen vollständigen Marktüberblick. Wir nennen nur ETFs, die (1) Stand Mai 2026 an der Referenzbörse Xetra gehandelt werden, (2) zum Stichtag 31.12.2025 mindestens fünf Jahre existieren, (3) ein Fondsvolumen von wenigstens 100 Millionen Euro haben, (4) nicht währungsbesichert sind, (5) deren deutschsprachige Anlegerinformationen online verfügbar sind und (6) die einen von uns empfohlenen Index abbilden. Wir berücksichtigen zudem nur Depots, die zu unseren Empfehlungen für Wertpapierdepots gehöre. 

Warum empfiehlt Finanztip diese ETFs für den Sparplan?

Finanztip empfiehlt diese ETFs, da sie einen breitgestreuten Weltaktienindex nachbilden. Die Indizes sind als Fundament für Deine Aktienanlage gut geeignet, weil sie das Risiko gut verteilen. 

Es genügt so ein Indexfonds auf einen weltweit orientierten Aktienindex und Du musst nicht mehrere ETF-Sparpläne starten.

Warum sind ETFs für den Sparplan besser als aktive Fonds?

Finanztip zieht die sogenannten passiv investierenden, börsengehandelten Indexfonds (ETFs) den aktiv verwalteten Aktienfonds und -ETFs vor. Denn solche passiven ETFs sind einfach, günstig, transparent und bequem. Dies ist besonders beim langfristigen Sparen vorteilhaft. 

Anlegende können in Aktien-Indexfonds über Jahrzehnte einzahlen, ohne sich Gedanken darüber machen zu müssen, ob Fondsmanagerinnen und Fondsmanager einen guten oder schlechten Job machen.

Denn passive ETFs haben kein Management, das Fehlentscheidungen treffen kann. Diese Fonds entwickeln sich immer so wie der jeweilige Aktienindex, den sie kopieren – abzüglich der Verwaltungskosten, die meist nur einige Zehntel Prozent der Anlagesumme ausmachen.

Mehr Details zu den Vorteilen und der Funktionsweise von Indexfonds liest Du im Ratgeber zu ETFs

Ist ein wiederanlegender oder ein ausschüttender ETF besser?

Für den Vermögensaufbau im Sparplan ist es am besten, wenn die Dividenden eines ETF wieder angelegt werden. Sparende profitieren dann von einem Zinseszinseffekt. Manche ETFs legen Dividenden automatisch wieder mit an, der Fachbegriff ist: sie thesaurieren.

Andere ETFs schütten die Dividende aus, die Depotbank schreibt die Dividenden Deinem Konto gut. In diesem Fall solltest Du Dich darum kümmern, die Dividenden wieder in neue ETF-Anteile zu investieren. 

Welche Indizes bilden die empfohlenen ETFs ab?

In der folgenden Tabelle haben wir Indizes zusammengestellt, die sich für einen ETF-Sparplan eignen.

Gute Aktienindizes für ETF-Sparpläne

Index-NameRegionFirmen überwiegend aus ...Marktabdeckung1Unternehmensgröße
MSCI All Country World IMIweltweitUSA, Japan99 Prozentgroße und mittlere Unternehmen
MSCI All Country WorldweltweitUSA, Japan, etwa 10 Prozent Schwellenländer-Anteil88 Prozentgroße und mittlere Unternehmen
FTSE All-WorldweltweitUSA, Japan, Großbritannien, China 90 Prozentgroße und mittlere Unternehmen

1So viel Prozent der Marktkapitalisierung des weltweit investierbaren Aktienmarktes deckt der Index ab.
Quellen: FTSE, MSCI (Stand: 2026)

Auch ETFs auf den bekannten Index MSCI World gehören zu unseren Empfehlungen. Anders als die Indizes aus der Tabelle bildet dieser Index aber keine Aktien aus Schwellenländern ab. Für neue ETF-Sparpläne raten wir seit 2026 daher zu ETFs, die Indizes aus der Tabelle nachbilden, da sie die Anlage noch etwas breiter streuen. Mehr zu dieser Einschätzung liest Du in unserem FAQ zur Finanztip IMI-Strategie.

Auch in nachhaltig ausgerichtete, weltweit streuende Aktienindizes kannst Du investieren. Infrage kommen zum Beispiel der MSCI World Socially Responsible Index (MSCI World SRI) und der Dow Jones Best-in-Class World Enlarged, der Schwellenländer miteinschließt. Mehr dazu liest Du in unserem Ratgeber zur nachhaltigen Geldanlage.

Welche Begriffe solltest Du kennen?

Fonds

Es geht um ein Wertpapier, in dem viele weitere Wertpapiere stecken. Du kaufst also beispielsweise nicht ein paar Aktien von Nvidia, BMW oder Sony, sondern einen Anteil eines Fonds, der mit dem gesammelten Geld aller Anlegerinnen und Anleger eine Vielzahl unterschiedlicher Aktien kauft. 

ETF

Ein ETF (Exchange traded fund) ist eine Spezialform eines Fonds. ETFs folgen häufig einem Aktienindex, sie kaufen also einfach die Aktien nach, aus denen der Index besteht. Passive ETFs sind also nicht von Einzelentscheidungen eines Fonds-Managements abhängig. In der Regel sind sie zudem besonders günstig. In unserem Ratgeber zu ETFs erfährst Du mehr dazu, wie sie funktionieren. 

ISIN

Die ISIN ist die Wertpapier-Identifikationsnummer. Sie dient dazu, Indexfonds und andere Wertpapiere ohne Verwechslungsgefahr auszuwählen und zu kaufen. Manchmal findest Du auch die WKN, die Wertpapier-Kennnummer, die demselben Zweck dient, aber etwas anders aussieht. Alle von Finanztip empfohlenen ETFs für Sparpläne kannst Du zu Beginn dieses Ratgebers im ETF-Finder auswählen.

Depot

Ein Wertpapierdepot ist der Ort, an dem Deine Wertpapiere verwahrt und von Dir verwaltet werden können. Heutzutage passiert dies in der Mehrheit der Fälle komplett online. Banken und spezialisierte Broker bieten solche Depots an. Bei Ihnen kannst Du die Wertpapiere dann auch kaufen. Ein Weg, um ETFs und andere Wertpapiere zu kaufen, ist ein einzelner Kaufauftrag, eine sogenannte Order. Ein Sparplan ist ein Service des Depotanbieters, denselben Kaufauftrag regelmäßig zu wiederholen, bis Du eine neue Entscheidung triffst. Welche Depots Finanztip empfiehlt, siehst Du in unserem Depotvergleich weiter oben in diesem Ratgeber.

Welche Rendite bringt ein ETF-Sparplan?

Nach Analyse von Finanztip kannst Du bei einem Sparplan auf einen breitgestreuten Aktien-ETF langfristig mit einer durchschnittlichen Rendite von sechs Prozent pro Jahr rechnen. 

Wichtig ist, dass Du diese Zahl als langfristiges Mittel sieht. Börsenkurse schwanken stark. Je länger Du investierst, desto eher nähert sich die Rendite nach unserer Einschätzung den sechs Prozent an.

Es ist dabei auch völlig normal, dass ein ETF-Sparplan zwischenzeitlich ins Minus gerät. Wir raten Dir deswegen, nur Geld in einem solchen Sparplan anzulegen, das Du die nächsten 15 Jahre nicht benötigst. Denn auf lange Sicht wurden Verluste in der Vergangenheit immer wieder aufgeholt. 

Nadine Graf

Ein ETF-Sparplan ist kein Sprint, sondern ein Marathon. Das Durchhaltevermögen der Sparenden wurde in der Vergangenheit meistens mit ansehnlichen Renditen belohnt.

Nadine Graf
Unsere Finanztip-Expertin für Geldanlage

Wie kann sich Dein ETF-Sparplan entwickeln?

Mit unserem Finanztip-ETF-Sparplanrechner kannst Du ganz einfach ausrechnen, wie sich Dein ETF-Sparplan bei einer bestimmten Rendite entwickelt. 

Beachte, dass Dir der Rechner eine Orientierung bietet. Die genaue Entwicklung der Aktienkurse lässt sich nicht vorhersagen.

Wie hoch sollte Dein Sparplan sein?

Als Faustregel gilt: Für Deine Altersvorsorge sollte die monatliche Sparrate für Deinen ETF-Sparplan 15 Prozent Deines Nettoeinkommens betragen. 

Das ergibt sich zum einen aus einer Analyse von Finanztip zur Altersvorsorge. Und zum anderen aus der sogenannten 50-30-20-Regel.

Was ist die 50-30-20-Regel?

Die 50-30-20-Regel ist eine Faustregel für Deine Sparquote. 50 Prozent Deines Nettoeinkommens fließen – nach der Regel – in Deinen Lebensunterhalt, sind also für Miete und andere notwendige laufende Kosten. 30 Prozent sind für Freizeit und Spaß gedacht, auch für den nächsten Urlaub.

20 Prozent können in dieser Aufteilung gespart werden. Allererste Aufgabe ist dann, den Notgroschen beiseitezulegen, also Dein Polster für unerwartete Ausgaben. Der Notgroschen sollte drei bis sechs volle Nettogehälter umfassen und gehört auf ein gut verzinstes Tagesgeldkonto.

Sobald Dein Notgroschen aufgefüllt ist, kann der Sparanteil in Deinen Vermögensaufbau fließen. Eine mögliche Aufteilung ist dann 15-5, das heißt 15 Prozent Deines Nettoeinkommens gehen in den ETF-Sparplan und fünf Prozent fließen auf Dein Tagesgeldkonto.

In Euro ausgedrückt: Bei 2.500 Euro Nettogehalt verwendest Du 1.250 Euro für Miete, Supermarkteinkäufe und Co., 750 Euro für Deine Freizeit, 375 Euro für den ETF-Sparplan und 125 Euro fürs Sparen auf dem Tagesgeldkonto.

Diese Aufteilung kann Dir als grobe Orientierung dienen. Du kannst und sollst sie an Deine persönlichen Gegebenheiten anpassen. Eine junge Beamtin mit großem Sparkonto und sehr entspanntem Verhältnis zu Risiken kann eine höhere ETF-Sparrate wählen. Ein älterer Selbstständiger, eher ängstlich und ohne Reserven, sollte zuerst seinen Notgroschen und Sicherheitsbaustein auffüllen. Er dürfte dafür mit einer kleineren Sparrate besser fahren. 

Welche Aspekte sollten bei der Höhe des ETF-Sparplans eine Rolle spielen?

Diese Aspekte sind für die Größe Deines ETF-Sparplans relevant:

  1. Wie hoch ist Dein verfügbares Einkommen? Damit ist gemeint, was auf Deinem Konto landet, minus unumgängliche Fixkosten wie Miete und Lebensmittel.
  2. Wie ist Dein bisheriges Setup in Sachen Geldanlage? Hast Du neben dem ETF-Sparplan beispielsweise schon ein Tagesgeldkonto oder andere Vermögenswerte?
  3. Wie sind Deine beruflichen Rahmenbedingungen, Dein Zeithorizont und Dein Anlageziel? Hieraus ergibt sich Deine Risikotoleranz.
  4. Wie stark verunsichern Dich zwischenzeitliche Verluste, etwa durch Börsenkrisen? Hieraus ergibt sich Deine Risikobereitschaft.

Dein Einkommen kannst Du kurzfristig nicht so einfach ändern. Allerdings ist hier trotzdem Potenzial vorhanden, denn auch Fixkosten sind nicht in Stein gemeißelt. 

Siehst Du beim zweiten Punkt, Deinem Geldanlage-Setup, noch Luft nach oben, schau Dir unseren ausführlichen Ratgeber zur Geldanlage an. Die Überlegungen zu Risikotoleranz und -bereitschaft kannst Du ausführlich in unserem Ratgeber zum Risikoprofil nachlesen. Dort erhältst Du eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, um Dich richtig einzustufen. 

Bei der Höhe der Sparrate gilt es, die richtige Balance zu finden. Auf der einen Seite ist ein gut ausgewählter ETF-Sparplan enorm sinnvoll und bringt Dir wahrscheinlich langfristig eine deutlich bessere Rendite als viele andere Anlageformen. Trotzdem besteht die Gefahr, sich mit zu hohen Sparraten finanziell oder psychologisch zu viel zuzumuten. 

Klingt nach viel Rechnen und Grübeln? Das muss nicht unbedingt sein. Ein ETF-Sparplan unterscheidet sich von einigen anderen Finanzprodukten dadurch, dass er sehr flexibel ist. 

Du kannst jederzeit Deine Einzahlungen steigern, senken oder ganz stoppen. Du unterschreibst keine Knebelverträge, es gibt keine Kündigungsfrist.

Mit welcher Sparrate solltest Du starten?

Ein ETF-Sparplan mit – zum Beispiel – 25 Euro pro Monat ist wahrscheinlich „preiswert“ genug, damit Du nicht lange darüber nachdenken musst. Du hast dann aber schon mal den ersten Schritt getan und siehst, wie Dein Sparplan und Dein Depot funktionieren. Fürs Nachjustieren ist wortwörtlich jederzeit Gelegenheit.

Wichtig ist immer, dass Du nur Geld investierst, das Du langfristig, über Jahrzehnte, nicht brauchst. Denn auch wenn Du die laufenden Einzahlungen vollkommen flexibel steuern kannst, bist Du doch je nach Börsenlage darauf angewiesen, dass Dein bereits eingezahltes Geld zu einem akzeptablen Kurs wieder aus dem Depot entnommen werden kann

In den ersten Jahren Deines Sparplans kann es sein, dass Dein Depot eine Weile im Minus steht, sogar deutlich. Solange Du unbeirrt Deine ETF-Anteile behältst und auf eine Kurserholung wartest, passiert Dir nichts. 

Rauben Dir schlechte Börsennachrichten aber den Schlaf oder bist Du gar so knapp bei Kasse, dass Du Dein Depot trotz schlechter Kurse anzapfen musst, war Dein Sparplan zu üppig dimensioniert.

Wann ist ein Sparplan das Richtige für Dich?

Ein ETF-Sparplan kann vor allem in diesen Fällen sinnvoll für Dich sein:

  • Du möchtest Vermögen aufbauen, hast monatlich aber nur kleinere Beträge übrig.
  • Du willst Zeit sparen und nicht jedes Mal einzeln Wertpapiere kaufen, sondern mit dem Sparplan quasi „auf Autopilot“ gehen.
  • Du hast Dir einen bestimmten Anteil Deines Einkommens fürs Aktiensparen gedanklich reserviert und möchtest diese Strategie durchhalten.
  • Du könntest zwar eine größere Summe anlegen, möchtest Dich aber erst mal schrittweise an die Börse herantasten und alles in Ruhe ausprobieren.

Der Sparplan eignet sich außerdem, wenn Du bei Deiner Geldanlage und Altersvorsorge auf die Rendite achtest, aber gleichzeitig flexibel bleiben willst. Falls Du Deine Raten einmal nicht bedienen kannst oder plötzlich mehr Geld zur Verfügung hast, kannst Du die Zahlungen aussetzen oder erhöhen. 

Ein ETF-Sparplan hat keine Vertragsbindung oder Kündigungsfrist. In einer Notlage kannst Du die Wertpapiere aus dem Sparplan außerdem jederzeit verkaufen.

Wie startest Du Deinen Sparplan?

Um mit Deinem ETF-Sparplan zu starten, sind diese Schritte nötig:

  1. Hast Du Dich für einen Depotanbieter und einen ETF entschieden, mit dem Du ansparen willst, musst Du zunächst das Depot eröffnen, wenn Du noch keines hast. Du wirst aufgefordert, persönliche Daten in ein Online-Formular einzugeben und Dich anschließend per Postident-Verfahren in einer Postfiliale zu legitimieren, alternativ per Videoanruf (Videoident). Es kann wenige Tage, aber auch mal zwei Wochen dauern, bis Du Zugang zu Deinem Depot hast.
  2. Sobald Du Dich einloggen kannst, such in der Menüleiste nach dem Stichwort ETF-Sparplan. In der Regel genügt es dann, die Identifikationsnummer des ETF anzugeben und das Sparintervall sowie die Sparrate festzulegen. Die Identifikationsnummer, ISIN abgekürzt, hat beispielsweise das Format IE12345ABCDE. Du kannst die ISIN aus dem ETF-Finder von Finanztip kopieren.
  3. Du kannst häufig wählen, ob Dein Sparplan am 1. oder 15. eines Monats ausgeführt wird. Das bedeutet, die Depotbank kauft dann entweder zum Monatsbeginn oder zur Monatsmitte regelmäßig für Dich ETF-Anteile. Welcher Termin Dir lieber ist, könnte zum Beispiel davon abhängen, wann Dein Gehalt auf Deinem Konto eingeht und Du in dem Moment besonders flüssig bist. Was den Kurs angeht, sollte das Ausführungsdatum am Ende keine Rolle spielen. Denn langfristig kaufst Du mal zu einem günstigen, mal zu einem weniger günstigen Kurs ein, sodass sich Preisschwankungen über die Zeit ausgleichen. Jeden Monat einen möglichst günstigen Kurs für einen Kauf abzupassen ist für Privatanlegende nahezu unmöglich.
  4. Bei den meisten Depotanbietern wird der Betrag für Deine Sparplanrate vom Verrechnungskonto abgebucht, das zu Deinem Depot gehört – also nicht vom Girokonto bei Deiner Hausbank. Du solltest einen Dauerauftrag einrichten, der sicherstellt, dass das Geld rechtzeitig auf dem Verrechnungskonto landet. Plane einen Puffer von mehreren Tagen ein und denke daran, dass an Wochenenden und Feiertagen keine Buchungen ausgeführt werden. Alternativ erlauben einige Depotanbieter auch, dass Du die Sparplanrate direkt vom Girokonto bei Deiner Hausbank einziehen lassen kannst. Hast Du ein Girokonto bei derselben Bank wie das Depot, ist dies manchmal auch automatisch Dein Verrechnungskonto, beispielsweise bei der ING.
  5. Geschafft! Herzlichen Glückwunsch, Du bist einen großen Schritt in Richtung Vermögensaufbau gegangen. So schwer war das Einrichten des Sparplans nicht, oder? – Was Dir eventuell auffällt: Noch ist keine Wertpapier-Transaktion zu sehen. Der ETF-Sparplan startet erst zum eingestellten Termin. Es dauert also vielleicht bis zum nächsten Monatsanfang, bis wirklich etwas in Deinem Depot „passiert“. 

Beispiel: Wie startest Du einen Sparplan online?

Dieser Screenshot zeigt am Beispiel der Comdirect-App, welche Angaben Du zum Start Deines ETF-Sparplans normalerweise machen musst. 

Im untersten Feld findest Du den hier gewählten ETF. Es ist ein Fonds des Anbieters HSBC, der in unserem ETF-Finder enthalten ist. Die Ausführungsgebühr bei der Comdirect beträgt 1,5 Prozent, die von jeder Sparrate abgezogen werden.

Kannst Du einen Sparplan jederzeit starten?

Einen Sparplan auf einen Aktien-Indexfonds kannst Du unabhängig vom aktuellen Geschehen an den Börsen abschließen. Der Einstiegszeitpunkt ist nicht so wichtig, weil zu Beginn nur wenig Kapital in einem Sparplan steckt. 

Fallen zunächst die Kurse, ist das kein Grund zur Aufregung. Denn beim Sparplan kaufst Du ja über einen langen Zeitraum verteilt ETF-Anteile ein. Falls der Kurs stark schwankt, kommst Du also mal etwas teurer, mal etwas billiger zu den Aktien, die unterm Strich betrachtet hinter Deinem ETF stehen.

Anders als der Einstiegs- hat der Ausstiegszeitpunkt großen Einfluss auf die Rendite eines Sparplans. Gegen Ende der Spardauer hat sich viel Kapital angesammelt, das mit den Kursen schwankt. Gehen die Börsen ausgerechnet dann in die Knie, kann das die Rendite mindern. 

Deshalb kann es vorteilhaft sein, wenn Du flexibel bist bei der Entnahme von Anteilen: Läuft es an der Börse gut, könntest Du mehr entnehmen und Deine Entnahmen in schlechten Jahren einschränken oder stoppen. 

Mit unserem Rechner für die Entnahme von ETF-Anteilen kannst Du ausrechnen, was in Deinem Fall sinnvoll wäre. 

Wie entstehen Bruchstücke?

Bruchstücke oder gebrochene Anteile entstehen bei einem ETF-Sparplan dadurch, dass Du immer einen festen Betrag investierst. Gleichzeitig schwanken die Börsenkurse Deines Fonds aber sekündlich. Deswegen erhältst Du für Deinen Sparbetrag teilweise Bruchstücke.

Die folgende Grafik zeigt ein Beispiel, über drei Monate betrachtet.

Beispiel für Bruchstücke durch einen Sparplan

Quelle: Finanztip-Berechnungen (Stand: 2026)

Im Februar kauft Dein Depotanbieter von Deinen 25 Euro Sparrate einen kompletten ETF-Anteil für den Kurs von 23,81 Euro. Für die übrigen 1,19 Euro bekommst Du weitere 0,05 Anteile. Im März und April ist der Kurs über 25 Euro geklettert, es kommen 0,9 Anteile zum Kurs von 27,77 Euro beziehungsweise 0,8 Anteile bei einem Kurs von 31,25 Euro hinzu.

Im April würden also insgesamt 2,75 ETF-Anteile in Deinem Depot liegen. Wenn Du wolltest, könntest Du sie für den Kurs von 31,25 Euro verkaufen und würdest dann 85,93 Euro dafür bekommen. Das Beispiel soll nur das Prinzip erklären – ganz so schnell wird der Kurs in der Regel nicht klettern.

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Wie viel kostet ein ETF-Sparplan?

Die Kosten, die mit einem ETF-Sparplan verbunden sind, setzen sich zusammen aus 

  1. den Gebühren für den Kauf von Anteilen,
  2. den laufenden Kosten für den ETF
  3. und den Gebühren für den Verkauf von Anteilen.

Viele Hintergrundinfos zu den unterschiedlichen Kostenarten liest Du in unserem Ratgeber über ETF-Kosten. Im Folgenden erklären wir Dir kurz mit welchen Kosten Du jeweils rechnen musst.

Wie hoch sind die Kaufgebühren von ETF-Sparplänen?

Bei vielen Depotanbietern ist das Ausführen von ETF-Sparplänen kostenlos. Manche berechnen pauschale Kaufgebühren von etwa 0,80 Euro bis fünf Euro oder berechnen einen bestimmten Prozentsatz des Volumens des Sparplans. Zum Beispiel 1,5 Prozent der Sparplansumme.

Meist unterscheiden sich die Kosten für ETF-Sparpläne von den Konditionen von Einzelkäufen und -verkäufen von Wertpapieren. In unserem ETF-Finder kannst Du zwischen diesen beiden Anlagearten und beliebigen Anlagesummen hin- und herwechseln. 

Manchmal sind auch bestimmte ETFs vergünstigt. Unser Finder zeigt Dir jeweils die Gebühr für den genauen ETF und Anlagebetrag an. Mit ein paar Tricks kannst Du die Kaufgebühren bei Deinem ETF-Sparplan senken.

Wie hoch sind die laufenden Kosten für den ETF?

Die laufenden Kosten betragen bei gängigen ETFs zwischen 0,1 und 0,4 Prozent des Anlagebetrags pro Jahr. Diese Produktkosten werden Dir nicht separat berechnet, sondern aus dem Fondsvermögen entnommen. Sie sind unabhängig vom Depotanbieter.

In der Regel sind die Produktkosten bei ETFs deutlich niedriger als bei vielen anderen Finanzprodukten, insbesondere niedriger als bei aktiv gemanagten Investmentfonds – dort können sie 1,5 Prozent des Anlagebetrags pro Jahr und mehr ausmachen, also locker zehnmal so viel wie bei günstigen ETFs. 

Wie hoch sind die Verkaufskosten für den ETF?

Bei vielen Depotanbietern liegen die Verkaufsgebühren über den Gebühren für eine Sparplanausführung. Das muss Dich aber aktuell noch nicht beschäftigen.

Zum einen liegt der Zeitpunkt für den Verkauf Deiner ETF-Anteile wahrscheinlich viele Jahre in der Zukunft. Finanztip empfiehlt, einen Sparplan mindestens 15 Jahre lang laufen zu lassen. Bis dahin kann sich die Gebührenstruktur Deines Depots ändern. Nötigenfalls kannst Du Deine Wertpapiere zu einem kostengünstigeren Depotanbieter übertragen und erst dort wieder zu Geld machen.

Zum anderen wirst Du den ETF wahrscheinlich in größeren Portionen verkaufen, als Du ihn in der Ansparphase gekauft hast. Das führt tendenziell zu niedrigeren anteiligen Gebühren. 

Wie kannst Du die Kaufgebühr für Deinen ETF-Sparplan senken?

Um bei Deinem ETF-Sparplan Kosten zu sparen, kannst Du schauen, ob ein bestimmter ETF bei Deinem Depot-Anbieter vergünstigt ist. 

Achte aber darauf, dass es sich weiter um einen breitgestreuten Aktien-ETF handelt. Unser Finder zeigt Dir jeweils die Gebühr für den genauen ETF und Anlagebetrag an. 

Mit diesen weiteren Tricks kannst Du die Kaufgebühren bei Deinem ETF-Sparplan senken:

Bei fixen Gebühren und kleinen Raten: Zahle quartalsweise ein

Die meisten Sparer wählen eine monatliche Rate. Du kannst jedoch auch einstellen, dass nur alle drei Monate abgebucht wird, dann aber eine größere Summe. Dies kann sinnvoll sein, wenn Du nur kleine Summen, zum Beispiel 50 Euro, monatlich ansparen kannst, und zugleich Dein Depotanbieter fixe Kaufgebühren berechnet.

Denn bei fixen Gebühren fallen diese bei einer Zahlung pro Quartal weniger ins Gewicht. Ein Beispiel: Du zahlst monatlich 50 Euro in den Fonds ein. Die Sparplanausführung kostet aber jedes Mal 1,50 Euro. Dann zahlst Du stolze drei Prozent der Anlagesumme an Gebühren – das ist vergleichsweise teuer und nicht zu empfehlen.

Sparst Du dagegen 150 Euro pro Quartal an, investierst also nur alle drei Monate in einem Schwung und zahlst dafür nur einmalig 1,50 Euro, liegen die Kosten mit einem Prozent der Sparsumme im Rahmen.

Bei proportionalen Gebühren und großen Raten: Lieber Einmalanlagen

Berechnet Dein Depotanbieter proportionale Gebühren pro Sparplanausführung, lohnt es sich bei ziemlich großen Sparraten eher, einzelne Orders zu erteilen. Ein Beispiel: Du zahlst monatlich 500 Euro in den ETF ein. Die Sparplanausführung kostet 1,5 Prozent, also 7,50 Euro. 

Das ist zwar aus unserer Sicht noch im Rahmen, allerdings könntest Du alternativ auch stattdessen jeden zweiten Monat eine Einmalanlage über 1.000 Euro ausführen, die beispielsweise 9,90 Euro kostet.

Gerade Neulingen in Sachen Geldanlage raten wir trotzdem eher zum Sparplan, weil er weniger Einstellungen erfordert und deshalb unkomplizierter ist als eine Einmalanlage.

Kostet ein ETF bei einer Depotbank aktuell keine Ordergebühr beim Kauf, ist dies häufig nicht für immer so. Nach ein, zwei Jahren kann es passieren, dass die Depotbank die Aktion beendet.

Was tun, wenn Dein laufender Sparplan kostenpflichtig wird?

Dann hast Du drei Möglichkeiten. Du kannst 

  1. einfach weiter sparen,
  2. den Sparplan aussetzen oder
  3. Dein Depot wechseln. 

Das sind die Vor- und Nachteile:

Einfach weiter sparen - Du kannst den bestehenden Sparplan einfach weiter besparen. Die Gebühren verringern die Wertentwicklung pro Jahr um wenige Zehntel Prozentpunkte. Ein Beispiel: Wer pro Monat 100 Euro über 15 Jahre in einen ETF ansparte, der pro Jahr fünf Prozent Rendite erzielt hat, verzichtet auf etwa 400 Euro Gewinn. 

So mancher mag das verschmerzen können. Verwechsle nicht die einmalige Kaufgebühr von beispielsweise 1,5 Prozent mit laufenden Kosten von 1,5 Prozent, wie sie bei einem aktiv gemanagten Fonds anfallen können. Hier machen die Kosten nach 15 Jahren schon über 2.600 Euro aus.

Sparplan aussetzen - Alternativ kannst Du Deinen laufenden Sparplan auch immer aussetzen oder pausieren sowie beenden und beim gleichen Depotanbieter mit einem anderen vergünstigten ETF weiter sparen. Dein ETF-Bestand, quasi das „Wertpapier-Guthaben“, das über den ersten ETF-Sparplan entstanden ist, bleibt einfach liegen und entwickelt sich wie eine Einmalanlage mit dem Markt weiter.

Depotanbieter wechseln - Hat Deine Depotbank keine weiteren ETF-Sparpläne ohne Kaufgebühr auf breit gestreute, thesaurierende ETFs im Angebot, kannst Du auch bei einem anderen Anbieter ein kostenloses Depot eröffnen. Du kannst Deine ETF-Anteile vom ersten Sparplan beim ursprünglichen Depotanbieter liegen lassen – oder in der Regel kostenlos auf das neue Depot übertragen. 

Der neue Anbieter kümmert sich um den Depotübertrag, der einige Tage dauern kann; Du musst in der Regel nur ein Formular ausfüllen. Wie Du Dich entscheidest, hängt von Deinen persönlichen Präferenzen ab. 

Es ist nicht für alle etwas, nach einigen Jahren das Depot zu wechseln – selbst, wenn es nichts kostet. Wen die Gebühren aber allzu sehr ärgern, der hat keine andere Wahl, als sich immer mal wieder umzusehen.

Warum beenden Depotanbieter eine Vergünstigung?

Das liegt daran, dass in der Regel der ETF-Anbieter oder Börsenplätze die Einstiegsgebühren für Sparplan-Sparende für eine gewisse Zeit übernehmen. Sie schaffen dadurch einen Anreiz, dass Du mit dem ETF-Sparen beginnst. 

Diese Subventionierung für Sparpläne muss aber nicht endlos fortgesetzt werden. Endet eine Aktion, verlangt die Bank oder der Broker die Gebühren dann wieder von den Kundinnen und Kunden. 

Wie wird Dein Sparplan versteuert?

Mit dem Thema Steuern hast Du bei einem ETF-Sparplan relativ wenig Arbeit. Dein Depotanbieter führt automatisch die fälligen Steuern ab, sofern Dein Depot in Deutschland geführt wird, was auf alle Finanztip-Depotempfehlungen zutrifft. Du kannst die wichtigsten Fakten in unserem Ratgeber ETF-Steuern nachlesen.

Wenn Du später im Alter Geld aus dem ETF entnehmen willst, kannst Du mit der Finanztip-3x10-Strategie Steuern sparen. Wie diese funktioniert, erklären wir bei Finanztip-Daily

Mehr dazu im Ratgeber Wertpapierdepot

  • Mit dem richtigen Wertpapierdepot zahlst Du wenig fürs Kaufen und Verkaufen von Aktienfonds (ETFs).
  • Finanztip empfiehlt elf Depotangebote. Jeweils am besten: Traders Place (Preis-Leistung) und Comdirect Depot (Leistung).

Zum Ratgeber

Autoren
Hendrik Buhrs

* Was der Stern bedeutet:

Finanztip ist kein gewöhnliches Unternehmen, sondern gehört zu 100 Prozent zur gemeinnützigen Finanztip Stiftung. Die hat den Auftrag, die Finanzbildung in Deutschland zu fördern. Alle Gewinne, die Finanztip ausschüttet, gehen an die Stiftung und werden dort für gemeinnützige Projekte verwendet – wie etwa unsere Bildungsinitiative Finanztip Schule.

Wir wollen mit unseren Empfehlungen möglichst vielen Menschen helfen, eigenständig die für sie richtigen Finanzentscheidungen zu treffen. Daher sind unsere Inhalte kostenlos im Netz verfügbar. Wir finanzieren unsere aufwändige Arbeit mit sogenannten Affiliate Links. Diese Links kennzeichnen wir mit einem Sternchen (*).

Bei Finanztip handhaben wir Affiliate Links jedoch anders als andere Websites. Wir verlinken ausschließlich auf Produkte, die vorher von unserer unabhängigen Experten-Redaktion ausführlich analysiert und empfohlen wurden. Nur dann kann der entsprechende Anbieter einen Link zu diesem Angebot setzen lassen. Geld bekommen wir, wenn Du auf einen solchen Link klickst oder beim Anbieter einen Vertrag abschließt.

Für uns als gemeinwohlorientiertes Unternehmen hat es natürlich keinen Einfluss auf die Empfehlungen, ob und in welcher Höhe uns ein Anbieter vergütet. Was Dir unsere Experten empfehlen, hängt allein davon ab, ob ein Angebot gut für Dich als Verbraucher ist.

Mehr Informationen über unsere Arbeitsweise findest Du auf unserer Über-uns-Seite.

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