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Inhalt
Photovoltaik kann sich für Dich lohnen, wenn Du eine sonnige Dachfläche hast, die nach Süden, Osten oder Westen ausgerichtet ist. Nimm aber nicht das erstbeste Angebot. Finanztip nennt realistische Preise für PV-Anlage und Speicher und zeigt Dir, wie die Anlage profitabel wird.
Benjamin Weigl
Experte für
Energie
Eine PV-Anlage mit Batteriespeicher für ein typisches Einfamilienhaus kostet 2026 in vielen Fällen 14.000 bis 20.000 Euro. Das zeigen reale Angebote, die uns Menschen aus der Finanztip-Community zugeschickt haben. Nach unserer Beobachtung sind die Kosten für Photovoltaik aktuell niedrig. Vor wenigen Jahren waren die Preise noch deutlich höher.
Wenn Du Angebote vergleichst, achte bei Photovoltaik am besten auf den Preis pro Kilowatt-Peak (kWp). Das ist die Einheit für die Spitzenleistung der Solaranlage, ein zusätzlicher Speicher ist dabei noch nicht eingerechnet. Üblich sind derzeit 1.000 bis 2.000 Euro pro kWp. Wir bei Finanztip raten, möglichst nicht mehr als 1.600 Euro pro kWp zu bezahlen – mehr dazu unten im Abschnitt Wann lohnt sich eine PV-Anlage?
Die Preise unterscheiden sich stark je nach Anbieter, Qualität der Komponenten, Dachform und vorhandener Hauselektrik. Einen großen Preisunterschied macht auch die Größe der Anlage.
Finanztip-Empfehlung: Vor dem Kauf einer PV-Anlage solltest Du drei bis fünf Angebote vergleichen. Sprich Solarfirmen aus Deiner Region an und nutze Vermittlungsportale, die kurzfristig Kontakt zu mehreren Fachbetrieben für Photovoltaik herstellen. Nach unserem ausführlichen Test 2026 empfehlen wir photovoltaik-angebotsvergleich.de, solaranlagen-portal.com und gruenes.haus.
Kleinere PV-Anlagen ab fünf Kilowatt-Peak sind bezogen auf die Leistung teurer als große Anlagen. Bei kleineren Anlagen fallen viele Kosten stärker ins Gewicht. Dazu gehören Planungskosten, die Anfahrt der Handwerker, das Baugerüst und bestimmte Bauteile, die bei kleinen wie großen Anlagen fast gleichermaßen benötigt werden.
Die Preise für Solarmodule und Batteriespeicher sind zuletzt stark gefallen. Dafür sind Handwerkerleistungen und Materialien rund um Dachmontage und Elektroanschluss aktuell eher teuer. Größere Anlagen ab zehn Kilowatt-Peak profitieren von den günstigen Modul- und Speicherpreisen. Es kann sich daher lohnen, die PV-Anlage eine Nummer größer zu planen, sofern Du Platz und das nötige Geld hast.
Zur groben Orientierung:
| kleine PV-Anlage | größere PV-Anlage | |
|---|---|---|
| Solarleistung | 5 kWp | 10 kWp |
| Anzahl Solarmodule | 12 Module | 24 Module |
| Platzbedarf Module | min. 25 m² | min. 50 m² |
| Stromproduktion/Jahr | ca. 5.000 kWh | ca. 10.000 kWh |
| Stromspeicher | 5 kWh | 10 kWh |
Wir bei Finanztip haben ausgerechnet, dass sich eine Photovoltaikanlage in vielen Fällen finanziell lohnt, solange Du bis zu 1.600 Euro pro Kilowatt-Peak für die PV-Anlage bezahlst. Kommt ein Batteriespeicher dazu, lautet unsere Empfehlung, höchstens 2.200 Euro pro Kilowatt-Peak zu bezahlen.
Beispiel: Eine 10-kWp-PV-Anlage mit zehn kWh Speicher darf höchstens 22.000 Euro kosten.
Wichtig: Diese grobe Faustregel für den Kaufpreis gilt nur, wenn die Anlage und der Speicher sinnvoll dimensioniert sind. Beide müssen zu Deinem aktuellen oder in Zukunft erwarteten Stromverbrauch passen. Insbesondere der Speicher sollte nicht zu groß gewählt werden.
Deine Solaranlage sollte sich spätestens nach 20 Jahren abbezahlt haben. Denn 20 Jahre lang bekommst Du die Einspeisevergütung für ins Netz geleiteten Strom und auch die Herstellergarantie auf Solarmodule läuft in der Regel mindestens 20 Jahre.
Bei einem Kaufpreis von 1.600 Euro pro kWp rentiert sich eine Photovoltaikanlage sehr wahrscheinlich in weniger als 20 Jahren, oft schon nach zehn bis 15 Jahren. Viele PV-Anlagen laufen aber deutlich länger – 30 Jahre sind durchaus realistisch.
Für unsere Analysen rechnen wir verschiedene Szenarien durch. Wir gehen von einer sonnigen Dachfläche mit Süd- oder Ost-West-Ausrichtung aus. Vorsichtshalber rechnen wir mit einem dauerhaft niedrigen Strompreis von 30 Cent pro kWh – auch dann sollte sich die PV-Anlage lohnen. Denn ob die Strompreise langfristig steigen, ist unsicher.
Dein Haushalt sollte jährlich mindestens 3.000 kWh Strom benötigen, damit sich eine Photovoltaikanlage zur Eigenversorgung lohnt. Grundregel: Je höher Dein Strombedarf, desto mehr selbst erzeugten Strom kannst Du nutzen und desto mehr lohnt sich eine PV-Anlage.
Willst Du in den nächsten Jahren auf ein E-Auto oder bei der Heizung auf eine Wärmepumpe umsteigen? Dann wird Dein Stromverbrauch in Zukunft auf jeden Fall über diese Marke steigen. Planst Du jetzt eine PV-Anlage, musst Du das berücksichtigen und die Anlage entsprechend größer auslegen.
Bleibt Dein Strombedarf voraussichtlich unter 3.000 kWh, kannst Du nur wenig Solarstrom selbst verbrauchen und sparst entsprechend wenig bei den Stromkosten. Oft ist die Ersparnis zu gering, um den hohen Kaufpreis für eine PV-Anlage wieder hereinzuholen. Dann gibt es zwei Alternativen:
In unserer Beispielrechnung erzielt eine 10-kWp-PV-Anlage mit zehn kWh Batteriespeicher über 20 Jahre eine Jahresrendite von 3,6 Prozent. Die Anlage amortisiert sich nach 14 Jahren – dann ist sie abbezahlt und macht Gewinn.
Nach 20 Jahren läuft die aktuell noch garantierte Vergütung für eingespeisten Strom aus. Läuft die Anlage 30 Jahre lang, steigt die Rendite dank hoher Stromkostenersparnis dennoch auf 5,3 Prozent pro Jahr.
Für dieses Beispiel rechnen wir mit einem Haushalt, der jährlich 6.500 kWh Strom verbraucht. Davon entfallen 3.000 kWh auf ein E-Auto – das entspricht rund 15.000 Kilometern Fahrleistung im Jahr – oder auf eine Wärmepumpe, was dem Verbrauch in einem energieeffizienten Einfamilienhaus entspricht.
Für PV-Anlage und Speicher haben wir einen Kaufpreis von 20.000 Euro angesetzt. Das entspricht ungefähr 1.500 Euro pro kWp Solarleistung und 500 Euro pro kWh Speicherkapazität. Zusammengenommen kostet die Photovoltaikanlage mit Speicher also 2.000 Euro pro kWp, knapp unter unserer Preisempfehlung von höchstens 2.200 Euro.
Berechnungsgrundlagen: Strombedarf 6.500 kWh/Jahr; Stromproduktion 1.000 kWh/kWp/Jahr; Betriebskosten jährlich 1,5 % vom Anschaffungspreis der PV-Anlage, Mehrkosten intelligentes Messsystem und Steuerbox sowie Modul 1-Rabatt nach § 14a EnWG eingerechnet. Quelle: Finanztip-Berechnung (Stand: Mai 2026)
Die Rechnung haben wir bewusst vereinfacht, aber die wichtigsten Faktoren berücksichtigt. Wir ziehen schon nach 20 Jahren Bilanz. Jedes Jahr, das Deine PV-Anlage länger läuft, verbessert sich ihre Bilanz und ihre Rendite zusätzlich.
Die Gesamtkosten einer Photovoltaikanlage bilden der Kaufpreis und die Betriebskosten. Zu den Betriebskosten gehören die Kosten für eine Photovoltaikversicherung und für einen einmaligen Austausch des Wechselrichters, was oft nach 15 Jahren nötig ist. Dazu kommen gegebenenfalls Kosten für Reparatur und Wartung. Wir rechnen über den gesamten Zeitraum mit durchschnittlichen Betriebskosten von 1,5 Prozent des Kaufpreises pro Jahr.
Auch den Speicher musst Du nach rund 15 Jahren wahrscheinlich ersetzen, hier rechnen wir mit sinkenden Batteriespeicher-Preisen.
Eine PV-Anlage zur Selbstversorgung bringt Dir zwei Arten von Einnahmen: Ersparnisse bei den Stromkosten, weil Du Deinen eigenen Solarstrom nutzt, und die Einspeisevergütung für überschüssigen Strom.
Grundregel: Am meisten lohnt es sich, möglichst viel des erzeugten Stroms selbst zu verbrauchen. Durch diesen Eigenverbrauch brauchst Du weniger Strom aus dem Netz. Der kostet oft 25 bis 35 Cent pro kWh. Zum Vergleich: Selbst produzierter Strom aus einer günstigen Solaranlage kostet oft nur rund zehn Cent pro kWh. Dieser Wert ergibt sich, wenn man die Kosten der PV-Anlage auf die in 20 Jahren erwartete Stromproduktion umrechnet. Vor Ort produzierter und verbrauchter Solarstrom spart Dir also rund 20 Cent pro kWh.
Du wirst immer überschüssigen Strom produzieren, den Du nicht verbrauchen kannst. Er wird ins Stromnetz eingespeist. Dafür zahlt Dir der Netzbetreiber 20 Jahre lang einen im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG 2023) festgelegten kWh-Preis aus, die Einspeisevergütung. Für Photovoltaikanlagen, die 2026 in Betrieb gehen, liegt die Einspeisevergütung bei knapp acht Cent pro kWh. Damit machst Du keinen Profit, die Einspeisevergütung ist eher ein Kostenausgleich. Die Solaranlage lohnt sich vor allem dank der hohen Einsparungen durch den Eigenverbrauch.
Aktuell wichtig: Die Einspeisevergütung ist eine staatliche Förderung, die abgeschafft werden könnte. Wenn das so kommt, wirkt es sich auf Anlagen aus, die ab 2027 neu installiert werden – bei ihnen würden voraussichtlich mehrere Tausend Euro an Einnahmen wegfallen. Für PV-Anlagen, die bereits in Betrieb sind, gilt aller Voraussicht nach Bestandsschutz. Wir raten deshalb: Wenn Du ohnehin PV-Pläne hast, nimm Deine Anlage lieber noch 2026 in Betrieb. In unserer App und in unserem Newsletter informieren wir Dich über wichtige Änderungen und aktuelle Entwicklungen bei PV-Anlagen.
Den selbst genutzten Teil des erzeugten Solarstroms nennt man Eigenverbrauch. Das Modell mit Eigenverbrauch heißt auch Teileinspeisung oder Überschusseinspeisung. Es wird automatisch aktiviert, wenn Du bei der Anmeldung der PV-Anlage nichts anderes angibst. Die Alternative ist die Volleinspeisung – mehr dazu gleich.
Gegenüber einer gekauften PV-Anlage ohne Finanzierung können die Gesamtkosten beim Mietmodell doppelt so hoch sein. Aus finanzieller Sicht lohnt sich die PV-Miete in aller Regel nicht. Der Vorteil einer PV-Anlage zur Miete ist, dass sich der Anbieter um die Finanzierung, Installation, Wartung, Reparatur und Versicherung der Solaranlage kümmert. Für diesen Service verlangen die Anbieter oft hohe Mietpreise.
Laut der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (HTW Berlin) kannst Du mit einer Photovoltaikanlage ohne Stromspeicher oft eine Autarkiequote von 40 Prozent erreichen. Mit Speicher sind oft 70 Prozent Autarkie möglich.
Die Autarkiequote beschreibt, zu welchem Anteil Du Dich selbst mit Strom versorgst. Die erreichbare Autarkie hängt von Deinem individuellen Fall ab: Wie hoch ist Dein Stromverbrauch? Hast Du ein E-Auto oder eine Wärmepumpe? Und wie groß ist Deine Solaranlage?
Praxistipp: Nutze den Solarrechner der HTW Berlin. Er prognostiziert Deine Autarkiequote und errechnet, wie viel Euro Du jährlich durch eine PV-Anlage einsparen könntest. Dabei werden die eingesparten Stromkosten und die Einnahmen durch die Einspeisevergütung zusammengerechnet. Du kannst mit dem Rechner auch überprüfen, ob die Autarkiequote, die Dir eine Solarfirma verspricht, realistisch erreichbar ist.
PV-Anlagen, die 2026 ans Netz gehen, bekommen für Volleinspeisung gut zwölf Cent pro kWh, deutlich mehr als die knapp acht Cent bei Teileinspeisung. Im Modell Volleinspeisung leitest Du den kompletten Solarstrom ins Netz und bekommst im Gegenzug eine höhere Einspeisevergütung. Der genaue Wert hängt von der Anlagengröße ab, Du findest ihn im Ratgeber Einspeisevergütung.
Ein Beispiel: Eine-10-kWp-Anlage kostet bei günstigen 1.400 Euro pro kWp insgesamt 14.000 Euro. Durch Betriebskosten und Mehrkosten für das verpflichtende Smart Meter rechnen wir über 20 Jahre mit Gesamtkosten von 19.800 Euro. Bei optimaler Südausrichtung erwirtschaftet die Volleinspeisung Einnahmen von 24.860 Euro. Die PV-Anlage hätte sich nach 15 Jahren abbezahlt und über 20 Jahre gesehen 4.880 Euro Gewinn erzielt, was drei Prozent Rendite pro Jahr entspricht.
Volleinspeisung kann sich lohnen, wenn Du selbst nicht viel Strom brauchst, aber eine große (Dach-)Fläche für eine Photovoltaikanlage hast. Belege dann alle sonnigen Flächen, die nach Süden, Westen oder Osten zeigen. Denn je größer die Solaranlage, desto günstiger sollte der Preis pro kWp Leistung werden.
Damit die Rechnung aufgeht, müssen die Gesamtkosten der PV-Anlage unter den Einnahmen liegen, die sie in 20 Jahren durch die Volleinspeisung generiert. Dafür darf die Anlage nach Finanztip-Berechnungen maximal 1.600 Euro pro kWp Solarleistung kosten. Übrigens: Du kannst eine PV-Anlage jährlich von Volleinspeisung auf Eigenverbrauch umstellen und umgekehrt.
Ein Batteriespeicher zur PV-Anlage ist kein Muss, er kann aber sinnvoll sein. Denn aktuell sind die Preise für Speicher relativ niedrig. Außerdem hilft ein Speicher zusammen mit einem Energiemanagementsystem, die Nachteile des Solarspitzengesetzes auszugleichen.
Grundregel: Je höher Dein abendlicher und nächtlicher Strombedarf ist, desto eher lohnt sich ein Speicher. Im Speicher wird überschüssiger Sonnenstrom vom Tag zwischengelagert, damit Du ihn später verbrauchen kannst. Das erhöht Deine Unabhängigkeit vom Stromanbieter, also den Autarkiegrad, oft von rund 40 auf rund 70 Prozent. Je mehr eigenen Solarstrom Du nutzt, desto stärker sinkt Deine Stromrechnung.
Der Speicher sollte höchstens 600 Euro pro kWh Speicherkapazität kosten. Nur dann wird er sich für Dich wahrscheinlich finanziell rentieren, sagen unsere Berechnungen. Ein Beispiel: fünf Kilowattstunden Speicherkapazität sollten nicht mehr als 3.000 Euro kosten, zusätzlich zu den Kosten für die Photovoltaikanlage.
Wähl den Speicher nicht zu groß. Du solltest den in der Batterie gespeicherten Strom über Nacht regelmäßig verbrauchen, sonst lohnt sich die Investition nicht. Und andersherum: Deine Solaranlage muss viel überschüssigen Strom produzieren, damit es sich lohnt, diesen zu speichern. Klingt kompliziert? In unserem Ratgeber Stromspeicher findest Du Faustregeln und eine einfache Grafik, die Dir hilft, die richtige Speichergröße zu finden.
Kontaktiere mindestens drei bis fünf verschiedenen Fachbetriebe und vergleiche deren Angebote, bevor Du einen Kaufvertrag für eine Solaranlage unterschreibst. Sprich regionale Photovoltaik-Firmen an und frag nach Referenzen. Vielleicht haben Nachbarn oder Bekannte gute Erfahrungen mit einer Firma gemacht. Der Bundesverband Solarwirtschaft und der Zentralverband des Elektrohandwerks listen Fachbetriebe auf.
Möchtest Du schnell und einfach in Kontakt zu mehreren Firmen kommen, nutze die von Finanztip empfohlenen Vermittlungsportale für Photovoltaikanlagen. Aus unserem Test im Frühjahr 2026 gingen photovoltaik-angebotsvergleich.de, solaranlagen-portal.com und gruenes.haus als Empfehlung hervor.
Die Portale beraten nicht, sondern leiten Deine Anfrage an bis zu fünf Firmen aus der Region weiter. Sie melden sich per Telefon oder Mail. Besprich mit den Firmen Dein PV-Projekt, am besten bei einem Vor-Ort-Termin. Lass sie ein konkretes Angebot erstellen. Prüfe und vergleiche die Angebote kritisch – die vermittelten Firmen selbst sind keine Finanztip-Empfehlung, da wir sie nicht testen können.
Wenn Du mehrere Portale gleichzeitig anfragst, rechne damit, innerhalb kurzer Zeit zahlreiche Kontaktanfragen von Firmen zu erhalten. Geh lieber schrittweise vor.
Die Vermittler mussten uns einen umfangreichen Fragebogen transparent beantworten.
Anhand echter Hausdächer prüften wir anonym den Vermittlungsprozess der Portale.
Von zehn kontaktierten Portalen empfehlen wir drei. Prüfe selbst die Angebote der vermittelten PV-Firmen.
Hast Du drei bis fünf Angebote für Deine PV-Anlage vorliegen, vergleiche neben dem Preis auch die Komponenten. Wichtig sind die Anzahl der Solarmodule und ihre gesamte Spitzenleistung in Kilowatt-Peak (kWp) sowie bei einem Speicher seine Kapazität in Kilowattstunden (kWh). Prüfe die Garantiezeiten: Speicher und Wechselrichter sollten mindestens zehn, die Solarmodule mindestens 20 Jahre Produktgarantie haben.
Das Angebot muss zu Deinem Strombedarf inklusive zukünftig geplantem E-Auto und/oder Wärmepumpe passen. Außerdem muss die Firma bei der Angebotserstellung Dein Hausdach berücksichtigen: Trägt das Dach die Last einer PV-Anlage problemlos, passt die Dacheindeckung? Gibt es für die Solarmodule genügend Fläche ohne Schatten nach Süden, Osten oder Westen?
Ein Vor-Ort-Termin mit den Fachbetrieben ist oft sinnvoll. So bekommst Du einen Eindruck von deren Kompetenz und kannst am Ende besser vergleichen und entscheiden.
Ein vollständiges Angebot enthält sämtliche Material- und Arbeitskosten. Dazu zählen Anfahrt, Gerüst oder Fangnetze, Montage, Dokumentation, die Inbetriebnahme und die Anmeldung der PV-Anlage beim Netzbetreiber und optional im Marktstammdatenregister.
Kläre, ob Dein Zählerschrank erneuert werden muss. Gerade in älteren Häusern kann das nötig sein und mehrere Tausend Euro kosten. Willst Du einen Stromspeicher, sollte außerdem ein intelligentes Heim-Energiemanagementsystem (HEMS) im Angebot enthalten sein. Lies die Angebote genau und hake nach, wenn Du bei einem Punkt unsicher bist.
Manche Anbieter rechnen mit optimistischen Annahmen die Rentabilität ihres Angebots schön. Typische Warnsignale sind:
Wirtschaftlichkeitsberechnungen für Photovoltaik sind komplex und von vielen Annahmen abhängig. Als grobe Orientierung hilft Dir die Finanztip-Faustformel für den Kaufpreis: Zahl für Photovoltaik maximal 1.600 Euro pro kWp Solarleistung, inklusive Speicher maximal 2.200 Euro pro kWp.
Vereinbare möglichst niedrige oder gar keine Anzahlungen, um Dich abzusichern. Ein großer Teil der Rechnung sollte erst fällig werden, wenn die PV-Anlage fertig installiert und ans Netz angeschlossen ist, also tatsächlich Strom produziert. Hohe Anzahlungen sind riskant, auch weil Insolvenzen von Solarfirmen nach unseren Marktbeobachtungen relativ häufig sind. Deine Anzahlung kann im Fall einer Insolvenz ganz oder teilweise verloren sein, da sie in der Regel als einfache Forderung behandelt wird.
Der örtliche Netzbetreiber sollte die Anmeldung Deiner PV-Anlage bestätigen, bevor die Firma mit der Installation startet. Weil immer mehr Netze ausgelastet sind, können neue Anlagen nicht immer sofort angeschlossen werden. Das kann Dein Projekt verzögern oder im schlimmstenfalls verhindern. Willst Du Dich absichern, lass eine aufschiebende Bedingung in den Kaufvertrag aufnehmen. Der Vertrag gilt in diesem Fall nur unter der Voraussetzung, dass der Netzbetreiber den Anschluss genehmigt.
Bei der Anmeldung der PV-Anlage kommt es laut Finanztip-Leserberichten teilweise auch zu einem Formfehler, der Dich mehrere Hundert Euro Einspeisevergütung kosten kann. Besprich mit der Solarfirma ausdrücklich, dass Deine Anlage für die „Veräußerungsform Einspeisevergütung“ angemeldet wird. Bestenfalls steht im Kaufvertrag, dass sie die Anmeldung beim Netzbetreiber und im Marktstammdatenregister übernimmt.
Sanieren: Was ist sinnvoll und was wird gefördert?
Expertengespräch am 18.06.2026
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Mit Photovoltaik-Förderung meinen wir Zuschüsse von oft Hunderten oder gar ein paar Tausend Euro für eine PV-Anlage oder einen Speicher. Solche Förderprogramme sind 2026 selten geworden, in einzelnen Städten gibt es sie aber noch. In unserem Ratgeber zur PV-Förderung haben wir für Dich eine aktuelle Liste mit PV-Förderprogrammen zusammengestellt.
Erkundige Dich am besten frühzeitig, ob an Deinem Wohnort Photovoltaik gefördert wird. Frag bei Deiner Stadt, Gemeinde oder dem Landkreis nach. Oft musst Du den Förderantrag stellen, bevor Du einen Kaufvertrag für die Anlage unterschreibst.
Auch der Staat fördert Photovoltaik. Erstens: Er zahlt Dir 20 Jahre lang die Einspeisevergütung für überschüssigen Strom. Zweitens: Photovoltaikanlagen und Batteriespeicher sind oft von der Mehrwertsteuer befreit. Und drittens: Es gibt einen staatlichen Förderkredit für Photovoltaik.
Über die staatliche Förderbank KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) kannst Du im Programm 270 einen Kredit für Solaranlagen und Batteriespeicher beantragen. Der Förderkredit hat aber zwei Haken: Der angebotene Zins ist nicht unbedingt günstig, und auch ob Deine Hausbank die Finanzierung über die KfW mitmacht, ist nicht gesagt. Daneben gibt es noch weitere Optionen, zum Beispiel einen normalen Bankkredit. Alle Informationen findest Du im Ratgeber PV-Anlage finanzieren.
Beachte: Eine kreditbasierte Finanzierung macht Dein PV-Projekt wegen der zusätzlichen Zinskosten in jedem Fall unrentabler. Sie lohnt sich nur, wenn Du die Solaranlage zu einem wirklich günstigen Preis bekommst.
In den meisten Fällen musst Du Dir bei einer PV-Anlage fürs Hausdach um Steuern keine Gedanken mehr machen. Die Steuerbefreiung gilt nur nicht für besonders große PV-Anlagen mit über 30 kWp Leistung.
Beim Kauf einer Solaranlage für ein Wohnhaus zahlst Du keine Mehrwertsteuer. Das gilt für die Lieferung und Installation inklusive aller Komponenten, auch eines Batteriespeichers. Die genauen Voraussetzungen sind: Du selbst bist Betreiberin oder Betreiber einer Photovoltaikanlage, die auf dem Dach eines Wohngebäudes oder in der Nähe installiert wird. Dazu zählen auch Carports, Garagen, Scheunen oder Gebäude, die dem Gemeinwohl dienen. Handelt es sich um ein anderes Gebäude, gilt die Steuerbefreiung trotzdem bis zu einer Spitzenleistung von 30 kWp (§ 12 Abs. 3 Nr. 1 UstG).
Außerdem sind die meisten privaten PV-Anlagen seit einigen Jahren von der Einkommensteuer befreit, die früher noch auf Einkünfte aus dem Solarstrom anfiel. Konkret heißt das: Du musst die PV-Anlage nicht mehr dem Finanzamt melden. Nimmst Du 2026 eine neue Photovoltaikanlage in Betrieb, dann gilt die Einkommensteuer-Befreiung, wenn die Anlage in der Spitze höchstens 30 kWp leisten kann (§ 3 Nr. 72 EStG).
Mit einer Photovoltaikanlage erzeugst Du eigenen Strom für Haushalt, Wärmepumpe oder zum Laden eines E-Autos und sparst damit Stromkosten. Eine PV-Anlage ohne Speicher deckt oft 30 bis 40 Prozent Deines Strombedarfs, mit einem Batteriespeicher sind sogar 70 Prozent Selbstversorgung, also Autarkie, drin. Außerdem bekommst Du Geld für Solarstrom, den Deine Anlage ins öffentliche Netz einspeist.
Eine PV-Anlage ist zudem klimafreundlich: Sie erzeugt Ökostrom aus erneuerbaren Energien, nämlich aus Sonnenenergie.
Aus Sonnenenergie lässt sich auch Wärme für warmes Wasser oder zur Unterstützung Deiner Heizung gewinnen, dann spricht man von Solarthermie. Photovoltaik (PV) und Solarthermie sind also zwei unterschiedliche Technologien, auf einem großen Dach finden auch beide Platz.
In diesem Ratgeber konzentrieren wir uns auf die PV-Anlage auf dem Dach, umgangssprachlich Solaranlage genannt. Für Mini-Solaranlagen auf Balkonen lies stattdessen unseren Ratgeber Balkonkraftwerk.
Photovoltaik gehört zu den erneuerbaren Energien und hat eine gute Ökobilanz. Die Menge an Energie, die für die Herstellung von Solarmodulen benötigt wird, haben die Module schon nach kurzer Betriebszeit wieder hereingeholt. Das Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme (ISE) gibt in einem Report (PDF) an, dass diese Zeitspanne für in Europa installierte Photovoltaikanlagen nur 1,3 Jahre beträgt. Je nach genauem Einsatzort weist eine in Deutschland montierte Solaranlage also innerhalb von höchstens zwei Jahren eine positive Klimabilanz auf.
Das ISE kommt in einer Studie außerdem zu dem Ergebnis, dass die CO2-Emissionen bei der Stromerzeugung durch Photovoltaik rund 40 Mal niedriger sind, als wenn der Strom stattdessen durch Braunkohle erzeugt würde. Dabei wurde von der Herstellung über den Transport bis zur Entsorgung der Module alles berücksichtigt. Solarmodule aus der EU sind besonders klimafreundlich. Die Herstellung in Europa erzeugt nach Einschätzung des ISE 40 Prozent weniger CO2 als in China, woher der Großteil der heute in Deutschland installierten Solarmodule kommt.
Rund die Hälfte der deutschen Bundesländer hat 2026 eine Solarpflicht. Das bedeutet: Beim Neubau eines Wohnhauses oder Gewerbegebäudes muss eine Photovoltaikanlage oder Solarthermieanlage auf dem Dach installiert werden. Teilweise gilt die Solarpflicht auch bei einer Dachsanierung. Eine Bundesland-Übersicht findest Du in unserem Ratgeber Solarpflicht.
Bei einer Photovoltaikanlage gewinnen Solarmodule elektrische Energie aus Sonnenlicht. Die Sonne scheint bestenfalls direkt auf die Module. Bei Bewölkung, Schatten oder im Winter erzeugen sie deutlich weniger Energie. Am meisten Ertrag bringen Solarmodule, wenn sie nach Süden ausgerichtet sind. Osten und Westen liefern ebenfalls viel Strom.
Ein Wechselrichter wandelt den produzierten Gleichstrom in Wechselstrom um, den der Haushalt benötigt. Ein zentraler Stringwechselrichter schaltet alle Solarmodule zusammen. Er sollte geschützt montiert werden, zum Beispiel im Haus oder der Garage. Die Alternative sind mehrere Mikrowechselrichter, für jedes Solarmodul ein eigener. Das ist teurer, lohnt sich aber, wenn auf bestimmte Solarmodule regelmäßig Schatten fällt. Mikrowechselrichter holen dann mehr Leistung aus den einzelnen Modulen heraus.
Optional ist ein Batteriespeicher, der den tagsüber erzeugten Strom für abends oder nachts zwischenspeichern kann.
Überschüssiger Solarstrom wird von einem Stromzähler, dem Zweirichtungszähler oder Smart Meter, erfasst und fließt ins öffentliche Stromnetz. Dafür bekommst Du Geld.
Aktuell: Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) hat Pläne vorgelegt, diese Einspeisevergütung abzuschaffen. Das würde für PV-Anlagen gelten, die ab 2027 neu ans Netz gehen. Deswegen raten wir bei Finanztip: Wenn Du ohnehin eine PV-Anlage planst, nimm sie wenn möglich noch 2026 in Betrieb.
Quelle: Finanztip-Darstellung (Stand: Mai 2026)
Das Solarspitzengesetz hat für neue Photovoltaikanlagen, die seit dem 25. Februar 2025 in Betrieb gehen, eine Pflicht zu Smart Meter und Steuerbox sowie Regeln für Zeiten mit negativen Strompreisen eingeführt. Unter dem Strich haben diese Regelungen nur begrenzten Einfluss darauf, ob sich eine PV-Anlage finanziell für Dich lohnt. Schauen wir uns das nun Punkt für Punkt genauer an.
Bei neuen PV-Anlagen mit mehr als sieben kWp Leistung baut der örtliche Netzbetreiber oder ein anderer Messstellenbetreiber verpflichtend ein Smart Meter mit Steuerbox ein. Das ist ein intelligenter Stromzähler, auch intelligentes Messsystem genannt. Smart Meter und Steuerbox kosten Dich jährlich mindestens 100 Euro – deutlich mehr als ein üblicher Stromzähler. In vielen Fällen gleicht ein Rabatt auf die Netzentgelte die höheren Zählerkosten aber mehr als aus.
Voraussetzung dafür ist, dass mindestens eines der folgenden Geräte mit einer Leistung von mehr als 4,2 Kilowatt (kW) zukünftig ins Spiel kommt oder Du es bereits nutzt:
Mit diesen Geräten bekommst Du den Netzentgeltrabatt von rund 150 Euro, der in der Jahresabrechnung Deines Stromanbieters gutgeschrieben wird. Alles dazu erfährst Du in unserem Ratgeber zu steuerbaren Verbrauchseinrichtungen nach Paragraf 14a im Energiewirtschaftsgesetz.
Falls Du keines der Geräte nutzt und auch keinen hohen jährlichen Stromverbrauch von mehr als 6.000 kWh hast, bekommt Dein Haushalt nur wegen der PV-Anlage ein Smart Meter und eine Steuerbox. Berücksichtige die Mehrkosten.
Die verpflichtende Steuerbox ermöglicht es dem Netzbetreiber, die Solarleistung im Notfall zu drosseln oder die Anlage ganz abzuschalten. Zu viel Solarstrom kann das Stromnetz überlasten, wenn der erzeugte Strom nicht verbraucht werden kann. Die neue Technik bekommst Du entweder direkt mit der neuen Anlage eingebaut oder – in den meisten Fällen – innerhalb einiger Monate.
| Jährliche Smart-Meter-Kosten für PV-Anlagen | |
|---|---|
| > 2 kWp bis 15 kWp | 50 € |
| > 15 kWp bis 25 kWp | 110 € |
| > 25 kWp bis 100 kWp | 140 € |
| Steuerbox | 50 € |
Quelle: § 30 MsbG, geändert durch das Gesetz zur Änderung des Energiewirtschaftsrechts zur Vermeidung von temporären Erzeugungsüberschüssen (Stand: 28. Mai 2026)
Solange Du noch kein Smart Meter mit Steuerbox hast, darf eine neue PV-Anlage nur 60 Prozent ihrer möglichen Leistung ins Netz einspeisen. Beispiel: Bei einer 10-kWp-Anlage können die Solarmodule theoretisch zehn Kilowatt (kW) Strom produzieren. Davon dürfen sie dann höchstens sechs kW ins Stromnetz abgeben.
Die 60-Prozent-Regel führt in der Praxis aber nur zu geringen Verlusten und lässt sich mit Energiemanager und Speicher gut abfedern. Denn Solarmodule erzeugen mehr als 60 Prozent ihrer Spitzenleistung nur, wenn sie nach Süden ausgerichtet sind und die Sonne im optimalen Winkel darauf scheint. Das ist selten der Fall. Deshalb gehen Dir durch diese Regel nicht etwa 40 Prozent Einspeiseleistung verloren, sondern im schlimmsten Fall über ein ganzes Jahr gesehen nur neun Prozent. Bei einer Anlage, die nach Osten und Westen ausgerichtet ist, beträgt der Verlust nur gut ein Prozent. Das sagt der Bundesverband der Solarwirtschaft und stützt sich dabei auf eine Simulation der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin.
Wenn der Wechselrichter die PV-Anlage strikt bei 60 Prozent abregelt, verlierst Du die neun Prozent Einspeiseleistung auf jeden Fall. Besser gelingt es mit einem Home Energy Management System (HEMS), auch Energiemanager genannt. Die PV-Anlage kann dann mehr als 60 Prozent ihrer Leistung erzeugen, die Grenze gilt schließlich nur für die Einspeisung. Alles über 60 Prozent darfst Du selbst nutzen. Der Energiemanager leitet diesen Strom etwa in einen Speicher oder lädt ein E-Auto, das regelmäßig tagsüber zuhause steht. Oder Du nutzt den Strom direkt im Haushalt.
Letztendlich wirst Du durch die 60-Prozent-Regel kaum Verluste haben, wenn Du eine Kombination aus Energiemanager mit Speicher oder E-Auto nutzt. Bei einer neuen PV-Anlage mit Stromspeicher sollte ein Energiemanager bereits enthalten sein.
Die 60-Prozent-Regel gibt es, um Überlastungen im Stromnetz zu verhindern. Ohne Steuerbox können neue PV-Anlagen im Notfall nicht gedrosselt werden. Deshalb braucht es eine andere Möglichkeit, um die Spitzenleistung dieser Anlagen zu reduzieren.
Sobald neue Photovoltaikanlagen – wie vorgesehen – mit Smart Meter und Steuerbox ausgestattet sind, bekommen sie bei negativen Börsenstrompreisen keine Einspeisevergütung mehr. Diese Regel ersetzt dann die oben beschriebene 60-Prozent-Regel. Das Smart Meter ist notwendig, um alles abrechnen zu können.
Die Einspeisevergütung für diese Zeiträume ist aber nicht verloren, sondern wird später nachgeholt. Vereinfacht gesagt werden die Stunden mit negativen Strompreisen gesammelt. Dieses Zeitkontingent wird an die regulären 20 Jahre Einspeisevergütung angehängt. Dadurch verlängert sich der Zeitraum voraussichtlich um ein paar Jahre.
Unserer Einschätzung nach ist der Mechanismus fair, sodass Dir kaum Einnahmen verloren gehen dürften. Vor allem für PV-Anlagen mit schlauem Energiemanagementsystem, das den Eigenverbrauch maximiert, sind keine negativen Folgen zu befürchten. Wenn Du es schaffst, bei negativen Strompreisen besonders viel Solarstrom selbst zu verbrauchen oder für später zwischenzuspeichern, kann sich der Mechanismus sogar lohnen.
Die Regel soll ein Problem lösen, das durch zu viel Sonnen- oder Windstrom im Netz entsteht. Dieser Stromüberschuss sorgt für immer mehr Stunden mit negativen Strompreisen an der Börse. Das kostet den Staat viel Geld. Denn ältere Photovoltaikanlagen bekommen in diesen Stunden dennoch die volle Einspeisevergütung ausgezahlt, obwohl der Strom eigentlich nichts wert ist.
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