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Mahnung für Hermann Tenhagen? Mit dieser Methode erkannte er den Phishing-Versuch

Auch Finanztip-Chefredakteure sind vor Phishing nicht sicher. Mit einer einfachen Methode checkt Hermann verdächtige Mails auf Echtheit. So funktioniert sie.

Manuel Vonau
Manuel Vonau Digitales
Mahnung für Hermann Tenhagen? Mit dieser Methode erkannte er den Phishing-Versuch

Phishing kann jede und jeden treffen, auch unseren Chefredakteur Hermann-Josef Tenhagen. Er hat vor Kurzem eine angeblich letzte Zahlungsaufforderung für sein Deutschlandticket per Mail erhalten:

Mit der SLAM-Methode Phishing erkennen

Mithilfe der SLAM-Methode hat Hermann erkannt, dass es sich um Betrug handeln muss.

Das Akronym SLAM beschreibt vier kritische Merkmale, die Du checken solltest, wenn Du eine verdächtige Nachricht erhältst:

Sender (S): Überprüf den Absender

Stimmen Name und (E-Mail-)Adresse des Absenders nicht exakt mit den echten Angaben des angeblichen Absenders überein, handelt es sich wahrscheinlich um Phishing. Such nach Tippfehlern und seltsamen Endungen und gleich die Angaben auf der echten Website mit den Angaben in der Mail ab.

“Acuity Shadowing”, das ist doch nicht die Deutsche Bahn, dachte sich Hermann.

Links (L): Vorsicht bei mitgeschickten Links

Klick nicht sofort auf Links. Fahr erstmal mit der Maus darüber, um die Ziel-URL in der Vorschau zu sehen. Oft führen Links zu unseriösen oder falsch geschriebenen Websites, obwohl Du das nicht auf den ersten Blick erkennst. 

“Klicken Sie auf das Feld, um Bankdaten zu kopieren” – tue ich ganz sicher nicht, dachte Hermann.

Anhänge (A): Pass auch hier auf

Öffne keine unerwarteten oder verdächtigen Dateianhänge. Office-Dokumente (insb. docm-Dateien mit Makros) oder komprimierte Dateien (.zip), die sich als Rechnungen oder Bestellungen tarnen, sind besonders gefährlich.

Message (M): Lies die Nachricht genau

Auch an Inhalt und Tonfall kannst Du oft erkennen, ob Mail, SMS o. ä. seriös sind. Phishing-Nachrichten enthalten oft eine unpersönliche Anrede, dringliche Handlungsaufforderungen (z. B. "Konto wird gesperrt"), Grammatikfehler oder emotionale Erpressung. Lass Dich davon nicht beeindrucken.

Auch an diesem Punkt sind die Kriminellen aufgeflogen: Hermann hat das Ticket erstens nicht bei der Deutschen Bahn selbst gekauft, von der die Fake-Mail angeblich kam. Außerdem hätte er das angeblich fällige Geld auf ein Konto der Revolut Bank in Litauen überweisen sollen – das hörte sich nicht nach der Deutschen Bahn an.

Kein Fake sind dagegen diese aktuellen Bahn-Deals:  

Die besten Bahn-Deals

Wie Du generell beim Bahnfahren sparst, liest Du in unserem Ratgeber zu günstigen Bahntickets. Alle Infos zu Phishing und was Du tun kannst, wenn es Dich bereits erwischt hat, findest Du in unserem Phishing-Ratgeber.

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