Trade Republic: Was ändert sich beim Neobroker?
Trade Republic hat ein größeres Update für seine App veröffentlicht. Wir haben uns angeschaut, welche Vorteile Du hast.

Trade Republic hat ein größeres Update für seine App veröffentlicht. Wir haben uns angeschaut, welche Vorteile Du hast.


Trade Republic bietet nicht mehr nur eine Ausführung über Lang & Schwarz, sondern vergleicht bis zu 30 Börsen. Bisher liefen bei Trade Republic alle Käufe und Verkäufe über Lang & Schwarz. Seit Kurzem prüft der Neobroker verschiedene Börsen, wenn Du einen Auftrag gibst. Danach führt er den Auftrag bestmöglich für Dich aus.
Die Bestpreis-Order soll beim Kauf den niedrigsten und beim Verkauf den höchsten Preis für Dich finden. Trade Republic nutzt dafür nach eigenen Angaben einen Algorithmus. Handelspartner bei der Bestpreis-Order ist nicht die jeweilige Börse, sondern Trade Republic selbst. Das kostet Dich wie bisher 1 € pro Auftrag. Sparplan-Ausführungen sind bei Trade Republic hingegen kostenlos.
Falls Du diese und die folgenden neuen Funktionen in der App noch nicht sehen kannst: Trade Republic rollt sie nach und nach aus.
Du kannst neben der Bestpreis-Order jetzt auch selbst aus 30 verschiedenen Börsen auswählen. Dort kannst Du Wertpapiere kaufen oder verkaufen, zum Beispiel ETF-Anteile. Dann bist Du selbst dafür verantwortlich, einen möglichst guten Kurs zu finden. Zur Auswahl stehen zum Beispiel die deutsche Referenzbörse Xetra und die US-Technologiebörse Nasdaq. Bestimmst Du die Börse selbst, zahlst Du pro Transaktion 2 € Ordergebühr. Gerade für internationale Börsen und Xetra ist das relativ günstig.
Diese Börsenplätze kannst Du auswählen:
In der nächsten Zeit sollen folgen:
Du findest die Auswahlmöglichkeit in der App beim jeweiligen Wertpapier. Drücke unten rechts auf „Kaufen“, dann auf die „…“-Schaltfläche und anschließend links unten auf „Market“. Dort findest Du ganz unten die Option „Direktpreis“. Im folgenden Screen kannst Du die Voreinstellung „Bestpreis“ auf eine bestimmte Börse ändern.
Für Deine Geldanlage bedeutet das: Trade Republic stellt die Abwicklung von Wertpapierkäufen und -verkäufen neu auf. Damit reagiert der Neobroker vermutlich auch auf das Verbot von Payment for Order Flow. Diese EU-Regel erlaubt es seit dem 1. Juli nicht mehr, dass ein Broker wie Trade Republic Provisionen dafür erhält, Kundenaufträge nur an einen Handelsplatz zu leiten. Durch das Verbot fällt für Trade Republic ein guter Grund weg, den Anlegerinnen und Anlegern nur einen Handelsplatz anzubieten.
Wichtig bleibt unabhängig davon: Handle immer tagsüber, wenn die großen Börsen geöffnet haben. Das ist in der Regel zwischen 9 und 17:30 Uhr. So schützt Du Dich am besten vor schlechten Kursen. Unser Test- und Analyse-Team arbeitet gerade an einem Update unseres Depot-Vergleichs. Darin werden wir die Änderungen von Trade Republic berücksichtigen.
Die neue Web-Ansicht bietet vor allem für aktive Anlegerinnen und Anleger mehr Funktionen. Trade Republic hat dafür ein neues Web-Terminal gestartet. Dort findest Du unter anderem ausführliche Kurscharts, Suchfunktionen für Aktien und Derivate, Portfolio-Analysen sowie Live-Kurse wichtiger Börsen. Zusätzliche Gebühren fallen dafür nicht an.
Finanztip empfiehlt neben Trade Republic weitere Depot-Anbieter. Dazu gehört unser aktueller Preis-Leistungs-Sieger Traders Place. Besonders günstig sind auch Smartbroker+, Finanzen.net Zero, der Free Broker von Scalable Capital, das Comdirect Pure Depot und Flatex. Gleichzeitig besonders leistungsstark sind Comdirect, S Broker, Consorsbank, ING und Merkur Privatbank.
Neben Trade Republic empfehlen wir Dir noch weitere Depot-Anbieter. Darunter unseren aktuellen Preis-Leistungs-Sieger Traders Place. Besonders günstig sind auch Smartbroker+, Finanzen.net Zero, der Free Broker von Scalable Capital, das Comdirect Pure Depot und Flatex. Gleichzeitig besonders leistungsstark: Comdirect, S Broker, Consorsbank, ING und Merkur Privatbank.
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