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Update zum Iran-Krieg: Tipps zu Börse, Gas und Öl
Die Eskalation in Nahost sorgt weiter für Verunsicherung an den Märkten. Auf welche Börsenpanik Du nicht reinfallen solltest – und was bei Öl und Gas hilft.

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Die Eskalation in Nahost sorgt weiter für Verunsicherung an den Märkten. Auf welche Börsenpanik Du nicht reinfallen solltest – und was bei Öl und Gas hilft.


Der Iran-Krieg wirbelt weiter die Märkte auf: Jeder Vorfall, jede Aussage führt sofort zu Reaktionen. In den Nachrichten hörst Du vor allem vom DAX. Börsen in Panik, heißt es dann.
Auf Tagessicht mag das auch stimmen, gilt aber trotzdem nur für den DAX. Welt-ETFs wie wir sie empfehlen reagieren bisher entspannter: Beim MSCI World sind’s seit Jahresanfang z. B. noch +0,1 %, bei unserer noch marktbreiteren Empfehlung ACWI IMI sogar 0,9 %. Der DAX? Liegt bei -4,7 % (Stand: 13.3., 10 Uhr).
Lass Dich also von Schlagzeilen-Panik zum DAX nicht verrückt machen, bleib investiert und lass Deinen Sparplan weiterlaufen – und zwar in die Weltwirtschaft.
Natürlich sind auch da mal größere Kursrutsche möglich. Deshalb ist neben breiter Streuung genauso wichtig: denk langfristig.
Hier bleibt die Lage dynamisch. Aussagen von Donald Trump zu einem eventuell schnellen Kriegsende und Plänen, Ölsanktionen gegen andere Länder aufzuheben, sorgen für erste Entspannung. Dasselbe gilt für die Freigabe von Notfallreserven, u. a. in Deutschland. Preistreibend wirken dagegen Meldungen, dass der Iran angefangen haben könnte, die Straße von Hormus zu verminen.
Heizöl kostet nach einem kurzen Hoch von 150 € pro 100 l für eine Standardlieferung am Montag jetzt wieder 132 € (Stand: 13.3., 10 Uhr). Das ist aber immer noch teuer. Bestell also weiter nur das Nötigste: Mit 20 % im Tank solltest Du laut Marktdatenanbieter Tecson bis zur nächsten Heizsaison durchkommen. Dort findest Du auch einen Rechner, der Dir das genauer verrät.
Musst Du nachbestellen, mach einen Preisvergleich bei unseren Empfehlungen Esyoil und Heizoel24. Spartipps dafür: Sei beim Liefertermin flexibel, zahl per Karte oder Rechnung und verzichte auf unnötiges Premium-Öl.
Der hohe Ölpreis wirkt sich weiterhin auch stark auf die Benzin- und Dieselpreise in Deutschland aus. Deshalb tanken in Grenzregionen jetzt viele Menschen im Ausland, z. B. in Polen oder Luxemburg ist es viel günstiger. Grundsätzlich ist das erlaubt: Sprit im fest eingebauten Fahrzeugtank darfst Du innerhalb der EU abgabenfrei nach Deutschland einführen.
Zusätzlich sind max. 20 l im Reservekanister steuerfrei erlaubt – aber nur für den eigenen Bedarf und auch nicht pro Person im Fahrzeug. Findet der Zoll größere Mengen, können Steuern fällig werden und Bußgelder drohen. Heb deshalb immer Deine Tankbelege auf und befüll den Kanister nur mit Sprit, der zum Auto passt. Nimm also z. B. keinen Diesel für den Nachbarn mit, wenn Dein Auto mit Benzin fährt.
Übrigens: Um Spritpreise zu bremsen, plant die Regierung eine Gesetzesänderung. Tankstellen sollen nur noch einmal pro Tag die Preise erhöhen dürfen. Wie schnell diese Änderung kommen könnte, ist unklar. Der ADAC warnt ohnehin: Das könnte dazu führen, dass die Preise grundsätzlich hoch angesetzt werden und Du sogar draufzahlst.
Wie Du grundsätzlich an der Tankstelle sparst, liest Du in unserem Ratgeber zum billigen Tanken.
Beim Gas sehen wir mittlerweile einen Preisanstieg von knapp 1 ct/kWh für Neuverträge. Das sind bei 20.000 kWh Verbrauch immerhin 200 €/Jahr mehr. Willst Du Dich gegen noch stärker steigende Preise absichern, wechsle jetzt mit dem Finanztip-Gaspreisvergleich (enthält Werbelinks) in einen neuen Tarif mit Preisgarantie.
Kannst Du das nicht, weil Du zur Miete mit Zentralheizung wohnst, mach z. B. bei der Hausverwaltung Werbung für einen Wechsel.
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