Balkonkraftwerk: Wann sich's lohnt & wie Du planst
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In einigen Bundesländern wird Deine Photovoltaikanlage oder Dein Batteriespeicher günstiger – dank Förderprogrammen. Die gibt es an verschiedenen Orten in ganz Deutschland. Indirekt fördert auch der Staat Photovoltaik: Er garantiert mit der Einspeisevergütung einen fixen Preis für ins Netz eingespeisten Strom und gewährt über die KfW-Bank Kredite für Solaranlagen.
Förderungen für Photovoltaikanlagen und Batteriespeicher gibt es in verschiedenen Bundesländern, zum Beispiel in Bayern, Baden-Württemberg, Berlin und NRW. In der Regel sind das aber keine landesweiten Förderprogramme, sondern kommunale, die nur in bestimmten Städten, Landkreisen oder Gemeinden gelten. Du musst dort wohnen und die PV-Anlage dort errichten. Bei vermieteten Häusern kann es genügen, wenn sich nur das Haus im jeweiligen Ort befindet. Näheres erfährst Du bei Deiner Kommune.
Finanztip bietet Dir eine aktuelle Liste von Photovoltaik-Förderungen, geordnet nach Bundesländern und alphabetisch sortiert. Wir kennen aber nicht alle Förderprogramme. Klicke auf Dein Bundesland und such nach Deinem Wohnort. Wenn Deine Stadt nicht auftaucht, frag bei Deiner Kommune nach.
Hinweis: Förderungen für Balkonkraftwerke findest Du in unserem Ratgeber Balkonkraftwerk-Förderung.
In Baden-Württemberg werden PV-Anlagen und Batteriespeicher unter anderem in den Städten Stuttgart und Freiburg gefördert. Hier kommt unsere Übersicht:
Die Stadt Freiburg fördert aktuell über das Programm „Klimafreundlich wohnen“ besonders große PV-Anlagen.
Darüber hinaus bietet Freiburg eine kostenlose Beratung für alle, die sich für den Betrieb einer PV-Anlage interessieren. Online findest Du weitere Informationen zur Freiburger PV-Förderung.
Über das Förderprogramm „KlimaBonus Ludwigsburg“ konntest Du Zuschüsse für Dein PV-Projekt bekommen. Aktuell pausiert die Förderung, da das Budget ausgeschöpft ist. Laut der Stadt Ludwigsburg soll das Förderprogramm im Frühjahr 2026 unter neuen Bedingungen fortgesetzt werden.
Die Eckdaten der PV-Förderung in Ludwigsburg waren bisher folgende:
Alle Details findest Du online bei der Stadt Ludwigsburg.
Die Stadt Stuttgart bezuschusst mit ihrer „Solaroffensive“ bestimmte Kosten, die bei der Errichtung von Photovoltaikanlagen und Stromspeichern anfallen. Nicht die Kosten für die PV-Module oder den Wechselrichter werden in Stuttgart bezuschusst, sondern nur die Installationskosten für Solaranlagen, zum Beispiel Kosten für den Gerüstbau, einen neuen Zählerschrank, den Blitzschutz oder die Ertüchtigung des Daches, damit es die PV-Anlage sicher trägt.
Details findest Du in der Förderrichtlinie. Die Antragstellung läuft über die Bewilligungsstelle beim Amt für Umweltschutz der Stadt Stuttgart.
In der Stadt Tübingen ist das Förderprogramm für PV-Anlagen aktuell gestoppt. Wir hatten Anfang Januar 2026 noch keine Informationen darüber, ob die Förderung noch einmal fortgesetzt wird.
Du kennst ein PV-Förderprogramm in Baden-Württemberg, das hier nicht auftaucht? Dann schreib uns gerne eine E-Mail an redaktion@finanztip.de.
In Bayern werden PV-Anlagen und Batteriespeicher unter anderem in Regensburg gefördert. Hier kommt unsere Übersicht:
In München werden Beratungs- und Planungskosten für PV-Anlagen gefördert. Die Beratung muss durch eine Fachkraft erfolgen, dann kannst Du 60 Prozent des Beratungshonorars als Zuschuss bekommen. Maximal sind drin:
Alle Details findest Du auf der Internetseite des Münchener Förderprogramms Klimaneutrale Gebäude (FKG).
Wenn Du in Neuburg an der Donau eine Photovoltaikanlage auf dem Dach in Kombination mit einem Batteriespeicher installierst, kannst Du 50 Euro pro Kilowatt-Peak Solarleistung als Förderung bekommen, maximal 400 Euro. Förderfähig sind Anlagen mit zwei bis 30 Kilowatt-Peak Leistung. Der Stromspeicher muss mindestens vier Kilowattstunden nutzbare Speicherkapazität haben. Alle Details findest Du im Förderprogramm „Klima- und Ressourcenschutz“.
Die Stadt Regensburg fördert 2026 die Neuanschaffung oder Erweiterung einer Photovoltaikanlage. Folgende Zuschüsse kannst Du in Anspruch nehmen:
Stell den Förderantrag frühzeitig. Die Montage der PV-Anlage darf erst nach der schriftlichen Förderzusage beginnen. Die detaillierten Fördervoraussetzungen und den Förderantrag findest Du auf der Internetseite des Förderprogramms „Regensburg effizient“.
In der Stadt Würzburg konnten bis September 2025 Zuschüsse für PV-Anlagen über das Förderprogramm „Klimastadt Würzburg“. beantragt werden. Das Förderprogramm wurde beendet. Im Januar 2026 hatten wir keine Informationen über eine mögliche Fortsetzung.
Du kennst ein PV-Förderprogramm in Bayern, das hier nicht auftaucht? Dann schreib uns gerne eine E-Mail an redaktion@finanztip.de.
Über das Förderprogramm „Solar-PLUS“ des Landes Berlin werden seit Januar 2026 unter anderem Batteriespeicher, PV-Anlagen auf denkmalgeschützten Gebäuden und neue Zählerschränke für PV-Anlagen gefördert.
Für Ein- und Zweifamilienhäuser sowie Reihenhäuser gibt es in Berlin folgende Photovoltaik-Förderungen:
Für Mehrfamilienhäuser und Gewerbeimmobilien gibt es ebenfalls Förderungen. Beachte jeweils die genauen Förderbedingungen. Informier Dich auf der Seite der Investitionsbank Berlin-Brandenburg (IBB)
Beachte: Du musst erst ein Angebot einholen und damit die Förderung beantragen. Warte auf die Bestätigung der IBB, dass der Antrag eingegangen ist und alle notwendigen Unterlagen vorliegen. Erst dann darfst Du mit der Umsetzung des Projekts beginnen. Die Förderung ist aber noch nicht zugesagt und kann später noch abgelehnt werden.
In Brandenburg ist das Potsdamer Förderprogramm für PV-Anlagen und Batteriespeicher aktuell gestoppt:
In der Stadt Potsdam ist die Photovoltaik-Förderung über das Klimaschutzförderprogramm vorerst ausgelaufen. Im Januar 2026 hatten wir noch keine Informationen dazu, ob das Förderprogramm noch einmal anläuft.
Du kennst ein PV-Förderprogramm in Brandenburg, das hier nicht auftaucht? Dann schreib uns gerne eine E-Mail an redaktion@finanztip.de.
In Bremen sind uns aktuell keine Förderprogramme für PV-Anlagen und Batteriespeicher bekannt.
Du kennst ein PV-Förderprogramm in Bremen? Dann schreib uns gerne eine E-Mail an redaktion@finanztip.de.
Die Stadt Hamburg fördert 2026 die Installation von Solaranlagen in Kombination mit begrünten Dächern. Die wichtigsten Punkte zur Hamburger PV-Förderung:
Alle Details zum Förderprogramm findest du bei der Hamburgischen Investitions- und Förderbank.
Du kennst ein PV-Förderprogramm in Hamburg, das hier nicht auftaucht? Dann schreib uns gerne eine E-Mail an redaktion@finanztip.de.
In Hessen gibt es aktuell eine Photovoltaik-Förderung in Frankfurt am Main und in Darmstadt. Hier die Details:
Die Stadt Darmstadt fördert Photovoltaikanlagen mit ihrem Förderprogramm Photovoltaik. Die Fördermittel für das Jahr 2025 wurden mit dem städtischen Haushalt freigegeben und auch 2026 ist weiterhin ein Förderantrag möglich. Du musst aber erst eine PV-Anlage errichten, anschließend kannst Du folgenden Zuschuss beantragen:
Details zum „Förderprogramm Photovoltaik“ findest Du in den Förderrichtlinien der Stadt Darmstadt.
In der Stadt Frankfurt gibt es über das Förderprogramm Klimabonus Zuschüsse für Photovoltaikanlagen und Stromspeicher:
Du darfst zwar schon Angebote einholen und einen Kaufvertrag unter dem Vorbehalt einer Förderzusage unterzeichnen, verbindlich loslegen darfst Du aber erst nach der Zusage. Den Förderantrag stellst Du online bei der Stadt Frankfurt.
Du kennst ein PV-Förderprogramm in Hessen, das hier nicht auftaucht? Dann schreib uns gerne eine E-Mail an redaktion@finanztip.de.
In Mecklenburg-Vorpommern sind uns aktuell keine Förderprogramme für PV-Anlagen und Batteriespeicher für Privatpersonen bekannt.
Unternehmen, Vereine und Kommunen können eine Förderung für Stromspeicher beantragen, mehr Informationen dazu findest Du beim Landesförderinstitut Mecklenburg-Vorpommern.
Außerdem fördert das Land Mecklenburg-Vorpommern Balkonkraftwerke für Mieterinnen und Mieter, mehr dazu in unserem Ratgeber Balkonkraftwerk-Förderung.
Du kennst ein PV-Förderprogramm in Mecklenburg-Vorpommern? Dann schreib uns gerne eine E-Mail an redaktion@finanztip.de.
In Niedersachsen werden PV-Anlagen aktuell in der Region Hannover gefördert.
In Hannover und in den umliegenden Städten kannst Du im Jahr 2026 für bestimmte Photovoltaikanlagen Zuschüsse über das proKlima-Förderprogrammes bekommen. Hier die wichtigsten Details:
Förderfähig sind nur Projekte mit mindestens zwei Kilowatt-Peak installierter Solarleistung. Alle weiteren Informationen über die PV-Förderung in Hannover, Hemmingen, Laatzen, Langenhagen, Ronnenberg und Seelze findest Du auf der Webseite von proKlima und in den Förderrichtlinien.
Du kennst ein PV-Förderprogramm in Niedersachsen, das hier nicht auftaucht? Dann schreib uns gerne eine E-Mail an redaktion@finanztip.de.
In NRW werden PV-Anlagen und Batteriespeicher unter anderem in Köln und Bonn gefördert. Hier kommt unsere Übersicht:
Mit dem Förderprogramm Solares Bonn bezuschusst die Stadt Bonn auch 2026 PV-Anlagen im Stadtgebiet. Die Fördermöglichkeiten im Überblick:
Die Details findest Du in der Förderrichtlinie der Stadt Bonn. Die Förderung beantragst Du, bevor Du einen Vertrag mit einem Installationsunternehmen eingehst. Du brauchst aber bereits ein Angebot einer Photovoltaikfirma, das Du gemeinsam mit dem Antrag einreichen musst.
In Düsseldorf gab es bis Anfang 2026 eine Förderung für PV-Anlagen und Batteriespeicher, aktuell können jedoch keine neuen Förderanträge mehr gestellt werden (Stand: 2. Februar 2026). Laut Stadtverwaltung wird das Förderprogramm „Klimafreundliches Wohnen und Arbeiten in Düsseldorf“ momentan überarbeitet.
In Gelsenkirchen konntest Du bis 28. Januar 2026 eine Förderung für Photovoltaikanlagen beantragen. Laut der Stadtverwaltung Gelsenkirchen ist das Förderprogramm aktuell gestoppt (Stand: 2. Februar 2026).
Die Photovoltaik-Förderung in Köln gilt seit 5. Juni 2025 unter neuen Bedingungen. Das Förderprogramm „Photovoltaik – klimafreundliches Wohnen“ ist für Eigentümerinnen und Mieter gedacht, das Förderprogramm „Photovoltaik – klimafreundliches Arbeiten“ für Kleinstunternehmen sowie kleinen und mittleren Unternehmen (KMU). Die Fördersätze sind für alle gleich hoch.
Für Photovoltaikanlagen gibt es in Köln einen pauschalen Betrag als Zuschuss, der von der Leistung der Solarmodule abhängt:
Für Batteriespeicher gibt es in Köln pauschale Zuschüsse, die abhängig sind von der Speicherkapazität:
Den Antrag auf Förderung stellst Du online. Nach der Bewilligung kannst Du die Anlage kaufen und installieren lassen.
Wenn Du in Kerpen, Hürth, Bergheim, Pulheim, Frechen oder einem anderen Ort im Rhein-Erft-Kreis wohnst, kannst Du aktuell das Photovoltaik-Förderprogramm „Energieoffensive Rhein-Erft-Kreis“ nutzen. Anträge können seit dem 5. Januar 2026 online gestellt werden. Die Eckdaten:
Die Eckdaten des bisherigen Förderprogramms sehen wie folgt aus:
Alle Voraussetzungen und Details findest Du in der Förderrichtlinie des Rhein-Erft-Kreises (PDF).
Du kennst ein PV-Förderprogramm in NRW, das hier nicht auftaucht? Dann schreib uns gerne eine E-Mail an redaktion@finanztip.de.
In Rheinland-Pfalz ist uns ein Förderprogramm bekannt, das aktuell jedoch gestoppt ist.
In der Stadt Mainz gibt es 2026 keine Zuschüsse für Stromspeicher mehr, die Fördermittel im Programm „Photovoltaik-Batteriespeicher“ sind ausgeschöpft.
Du kennst ein PV-Förderprogramm in Rheinland-Pfalz? Dann schreib uns gerne eine E-Mail an redaktion@finanztip.de.
In Saarland sind uns aktuell keine Förderprogramme für PV-Anlagen und Batteriespeicher bekannt.
Du kennst ein PV-Förderprogramm im Saarland? Dann schreib uns gerne eine E-Mail an redaktion@finanztip.de.
Im Sachsen gibt es eine landesweite Förderung für größere Photovoltaik-Projekte. Wenn Du über die Sächsische Aufbaubank (SAB) einen Kredit aufnimmst, kannst Du für Deine Photovoltaikanlage einen Tilgungszuschuss bekommen. Ein Teil Deiner Kosten wird dann übernommen. Andererseits zahlst Du aber Zinsen für den Kredit.
Du hast in Sachsen die Wahl aus zwei Förderprogrammen:
In diesem Förderprogramm kannst Du für klimafreundliche Sanierungsmaßnahmen an Deiner mindestens fünf Jahre alten, selbstgenutzte Immobilie einen Kredit bekommen. Dazu zählt auch die Installation einer PV-Anlage. Der Kredit wird erst ab einem Mindestbetrag von 20.000 Euro gewährt. Der Zuschuss beträgt bis zu fünf Prozent Deiner Investitionskosten, die Du nicht bezahlen musst. Weitere Informationen findest Du auf der Internetseite der SAB.
In diesem Förderprogramm liegt der Kreditbetrag bei mindestens 35.000 Euro. Willst Du das Kreditprogramm für Deine PV-Anlage nutzen, muss diese mehr als 30 Kilowatt-Peak (kWp) leisten. Solche großen Anlagen profitieren nicht von den Steuerbefreiungen für PV-Anlagen.
Wenn Du auf die Einspeisevergütung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) verzichtest und in die Direktvermarktung gehst oder den Strom komplett selbst nutzt, bekommst Du einen Tilgungszuschuss von zehn Prozent für die PV-Anlage. Auch für Stromspeicher gilt das Förderprogramm mit einem Tilgungszuschuss von bis zu 20 Prozent.
Wenn Du die Einspeisevergütung nutzen willst, kann die PV-Anlage über das Programm ebenfalls mitfinanziert werden, der Tilgungszuschuss entfällt dann aber. Und das geht nur, wenn Du den Kredit gleichzeitig für einen weiteren Fördergegenstand beantragst, etwa für einen Speicher oder eine Wärmepumpe.
Weitere Informationen findest Du auf der Internetseite der SAB.
Du kennst ein PV-Förderprogramm im Sachsen? Dann schreib uns gerne eine E-Mail an redaktion@finanztip.de.
In Sachsen-Anhalt sind uns aktuell keine Förderprogramme für PV-Anlagen und Batteriespeicher bekannt.
Du kennst ein PV-Förderprogramm im Sachsen-Anhalt? Dann schreib uns gerne eine E-Mail an redaktion@finanztip.de.
In Schleswig-Holstein sind uns aktuell keine Förderprogramme für PV-Anlagen und Batteriespeicher bekannt.
Du kennst ein PV-Förderprogramm in Schleswig-Holstein? Dann schreib uns gerne eine E-Mail an redaktion@finanztip.de.
In Thüringen sind uns aktuell keine Förderprogramme für PV-Anlagen und Batteriespeicher bekannt.
Du kennst ein PV-Förderprogramm in Thüringen? Dann schreib uns gerne eine E-Mail an redaktion@finanztip.de.
Du hast ein Förderprogramm gefunden, das hier nicht auftaucht oder hast einen Fehler entdeckt? Schreib eine E-Mail an redaktion@finanztip.de und hilf mit, die Übersicht aktuell zu halten.
Der KfW-Kredit 270 für Photovoltaik lohnt sich aus Sicht von Finanztip für die meisten Privatleute eher nicht. Er ist für Projekte in Einfamilienhausgröße nur sehr schwer zu bekommen. Außerdem sind die Zinsen nicht unbedingt günstiger als bei normalen Bankkrediten. Deshalb solltest Du die Konditionen vergleichen, zum Beispiel mithilfe unseres Kreditrechners. Im Ratgeber PV-Anlage finanzieren zeigen wir Dir weitere Möglichkeiten für eine günstige Finanzierung auf.
Die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) ist eine öffentlich-rechtliche Förderbank, bei der Du Kredite für Bauvorhaben bekommen kannst. Sie hat zur Förderung von Photovoltaikanlagen und Batteriespeichern das bundesweite Programm 270 „Erneuerbare Energien – Standard“ aufgelegt. Der KfW-Förderkredit 270 hat Laufzeiten zwischen fünf und 20 Jahren. Der effektive Jahreszins für PV-Anlagen auf dem Dach beträgt im günstigsten Fall 3,23 Prozent (Stand: 13. Februar 2026), ist aber abhängig von der Bonität, also der erwarteten Zahlungsfähigkeit des Antragstellers.
Der Staat fördert Photovoltaikanlagen durch Steuerbefreiungen, die Einspeisevergütung und durch Beratungszuschüsse. Schauen wir uns diese drei Punkte einmal genauer an:
Die Mehrwertsteuer auf Photovoltaikanlagen beträgt null Prozent, das gilt seit dem Jahr 2023. Durch diese staatliche PV-Förderung kannst Du Solaranlagen und Batteriespeicher steuerfrei kaufen. Der Staat will dazu beitragen, dass sich die Investition in Photovoltaik auszahlt. Auch während des Betriebs bleiben Solaranlagen in der Regel von Steuern verschont. In welchen Fällen die Steuerbefreiung greift, liest Du im Ratgeber PV-Steuern.
| Leistung der PV-Anlage | Teileinspeisung (mit Eigenverbrauch) | Volleinspeisung (ohne Eigenverbrauch) |
|---|---|---|
| bis 10 kWp | 7,78 Cent/kWh | 12,34 Cent/kWh |
| Leistungsteil ab 10 bis 40 kWp | 6,73 Cent/kWh | 10,35 Cent/kWh |
| Leistungsteil ab 40 bis 100 kWp | 5,50 Cent/kWh | 10,35 Cent/kWh |
Einspeisevergütung für PV-Anlagen, die zwischen 1. Februar und 31. Juli 2026 in Betrieb gehen. Quelle: §§ 48 Abs. 2 und 2a, 49, 53 EEG 2023 (Stand: 30. Januar 2026)
Eine staatliche PV-Förderung ist auch die bundesweite Einspeisevergütung. Der Netzbetreiber zahlt Dir dieses Geld für Strom aus, den Du nicht in Deinem Haushalt verbrauchst. Die Einspeisevergütung wird für 20 Jahre garantiert, dadurch kannst Du mit festen Einnahmen für ins Netz eingespeisten Solarstrom rechnen.
Um die Einspeisevergütung zu bekommen, muss die PV-Anlage angemeldet werden. Viele PV-Firmen erledigen das für Dich.
Verschiedene Beratungsleistungen können durch staatliche Förderung kostenlos oder mit einem Zuschuss vergünstigt sein. Zwei Varianten kommen infrage:
Ob sich Photovoltaik für Dich lohnt und welche Größe sinnvoll ist, erklärt Dir Finanztip außerdem mit den Ratgebern zur Photovoltaikanlage und zum Stromspeicher.
Balkonkraftwerk: Wann sich's lohnt & wie Du planst
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Eine Photovoltaikanlage lohnt sich häufig auch ohne Förderzuschuss, denn Du kannst dank ihr mehrere Hundert Euro Stromkosten pro Jahr sparen. Entscheidend ist ein günstiger Kaufpreis: Solange Du höchstens 1.600 Euro pro Kilowatt-Peak Solarleistung bezahlst, rechnet sich eine PV-Anlage nach Finanztip-Berechnungen ziemlich sicher.
Ein Beispiel: Für eine kleine PV-Anlage mit fünf Kilowatt-Peak Solarleistung solltest Du nach unserer Faustregel höchstens 8.000 Euro bezahlen. Wir sprechen dabei von zehn Solarmodulen mit jeweils 500 Watt-Peak Leistung. Ein Stromspeicher ist optional und kostet zusätzlich ein paar Tausend Euro. Er verdoppelt oft die Solarstrommenge, die Du selbst nutzen kannst. Viele Haushalte decken mit Photovoltaik plus Speicher 60 bis 70 Prozent ihres Strombedarfs.
Das kommt auf die Größe, also die Leistung der Anlage an. Kosten von rund 1.500 Euro pro Kilowatt-Peak Solarleistung sind für eine PV-Anlage heute realistisch, der Stromspeicher ist da noch nicht eingerechnet. Je kleiner die Anlage, desto höher sind die Kosten pro Kilowatt-Peak.
Bei größere Anlagen ab zehn Kilowatt-Peak liegen die Preise zum Teil deutlich unter 1.500 Euro pro Kilowatt-Peak. Kleinere Anlagen mit rund fünf Kilowatt-Peak liegen nach unserer Markteinschätzung in der Regel über 1.500 Euro pro Kilowatt-Peak. Wenn Du Glück hast, senkt ein regionales Förderprogramm diese Kosten.
Schau in unseren Ratgebern Photovoltaik und Stromspeicher vorbei. Dort findest Du viele Tipps für die Planung Deiner Anlage, sodass sie sich am Ende für Dich lohnt.
Eine günstige Photovoltaikanlage findest Du, indem Du mehrere Angebote einholst und vergleichst. Besonders einfach funktioniert das mit einer Anfrage über Vergleichsportale im Internet. Hier kommst Du schnell in Kontakt mit mehreren Fachfirmen gleichzeitig.
Nach dem Finanztip-Test 2024 empfehlen wir, mit Selfmade-Energy zu starten. Dieses Vergleichsportal für Photovoltaik hat in unserer Untersuchung am meisten überzeugt.

Solarrechner
Vermittlungsportale liefern keinen direkten Angebotsvergleich, sondern Kontaktanfragen direkt von Anbietern. Wenn Du mehrere Portale gleichzeitig anfragst, musst Du damit rechnen, in kurzer Zeit zahlreiche Kontaktanfragen zu erhalten. Geh daher lieber schrittweise vor. Nutz eine unserer zwei weiteren Empfehlungen, Photovoltaik-Angebotsvergleich oder Solaranlagen-Portal.

Als Alternative kannst Du Solarfirmen vor Ort ansprechen. Vielleicht haben Nachbarn oder Bekannte gute Erfahrungen mit einer Firma gemacht. Bei der Suche helfen die Datenbank mit Solarfirmen des Bundesverbands Solarwirtschaft und die Fachbetriebssuche des Zentralverbands der deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH).
Vergleich mehrere Angebote gründlich miteinander, bevor Du Dich entscheidest. Verlass Dich nicht blind auf berechnete Renditen.
Auch für unsere Empfehlungen gilt: Bleib kritisch bei den vermittelten Solarfirmen. Sie sind Deine Verhandlungs- und Vertragspartner, die Beratungsqualität und die Qualität der angebotenen Komponenten können schwanken. Sichere Dich ab, indem Du keine hohe Anzahlung leistest. Vereinbar lieber, dass der größte Teil oder sogar die komplette Rechnung erst fällig wird, wenn die funktionierende Anlage auf Deinem Dach ist.
Mehr zu unseren Empfehlungen und wie wir sie getestet haben, haben wir für Dich auf einer eigenen Übersichtsseite zusammengestellt.
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Finanztip ist kein gewöhnliches Unternehmen, sondern gehört zu 100 Prozent zur gemeinnützigen Finanztip Stiftung. Die hat den Auftrag, die Finanzbildung in Deutschland zu fördern. Alle Gewinne, die Finanztip ausschüttet, gehen an die Stiftung und werden dort für gemeinnützige Projekte verwendet – wie etwa unsere Bildungsinitiative Finanztip Schule.
Wir wollen mit unseren Empfehlungen möglichst vielen Menschen helfen, eigenständig die für sie richtigen Finanzentscheidungen zu treffen. Daher sind unsere Inhalte kostenlos im Netz verfügbar. Wir finanzieren unsere aufwändige Arbeit mit sogenannten Affiliate Links. Diese Links kennzeichnen wir mit einem Sternchen (*).
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Für uns als gemeinwohlorientiertes Unternehmen hat es natürlich keinen Einfluss auf die Empfehlungen, ob und in welcher Höhe uns ein Anbieter vergütet. Was Dir unsere Experten empfehlen, hängt allein davon ab, ob ein Angebot gut für Dich als Verbraucher ist.
Mehr Informationen über unsere Arbeitsweise findest Du auf unserer Über-uns-Seite.