
- Telefon- und SMS-Flatrate in alle deutschen Netze
- 25 GB 5G-Datenvolumen mit bis zu 50 Mbit/s (Telekom-Netz)
- Extra 25 GB Datenpolster für 365 Tage
- 40 Euro Startguthaben bei Rufnummernmitnahme
- 8,99 Euro alle 28 Tage
- Prepaid (flexibel kündbar)
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Das Wichtigste in Kürze
Inhalt
Prepaid-Handytarife haben vor allem einen Vorteil: Du kannst nur so viel Geld ausgeben, wie Du vorher aufgeladen hast. Das bedeutet, dass Du mit einer Prepaid-Karte die volle Kostenkontrolle hast – selbst, wenn Du teuer ins Ausland telefonieren musst oder eine Sonderrufnummer anrufst. Finanztip hilft Dir, den perfekten Prepaid-Tarif zu finden und erklärt Dir, warum sich Prepaid-Tarife heute eigentlich kaum noch von klassischen Verträgen unterscheiden.
Manuel Vonau
Experte für
Digitales
Finanztip empfiehlt die folgenden Prepaid-Tarife im Telekom- und Vodafone-Netz:
Mit Smart von Ja! Mobil bekommst Du eine Telefonie- und SMS-Flatrate sowie 25 GB Datenvolumen im Telekom-5G-Netz für rund 9,65 Euro im Monat beziehungsweise knapp neun Euro für 28 Tage. Der Vertrag ist täglich kündbar. Das Startpaket kostet 9,95 Euro, Du kriegst aber im Gegenzug zehn Euro Startguthaben. Deine Rufnummer kannst Du kostenfrei mitnehmen. Außerdem gibt es aktuell ein Datenpolster mit 25 GB, das automatisch angezapft wird, sobald Du Dein Inklusivvolumen versurft hast. Das Datenpolster kannst Du in der Ja!Mobil-App aktivieren.
Du kannst den Prepaid-Tarif auch vor Ort bei Rewe kaufen und dort Guthaben aufladen. Sehr ähnliche Preise und Konditionen haben auch die Tarife von Norma, Kaufland und Penny.

Für gelegentliche Smartphone-Nutzung, für Zweithandys und reine Notfallgeräte empfiehlt sich eine Prepaid Handy-Karte und der Tarif Smart S von Otelo. Für etwa 5,40 Euro im Monat erhältst Du ein GB Datenvolumen sowie 100 Inklusiveinheiten für je eine Minute Telefonie oder je eine SMS. Darüber hinaus kostet Dich jede weitere Minute Telefonie oder jede weitere SMS neun Cent. Dieses Prepaid-Paket wird alle 28 Tage abgerechnet und nicht monatsweise wie bei Verträgen mit einer Mindestlaufzeit. Für die Prepaid-Karte zahlst Du einmalig knapp fünf Euro, erhältst dafür aber auch ein Startguthaben in Höhe von fünf Euro. Wenn Du Deine Rufnummer mitnimmst, erhältst Du weitere zehn Euro Guthaben.
Wenn Du das Handy nur brauchst, um erreichbar zu sein, oder damit Du Deine Kinder erreichen kannst, empfiehlt sich die kostenlose Prepaid-Karte „Start“ von Norma Connect. Mit Start von Norma Connect entstehen keine monatlichen Kosten für die Prepaid-Sim-Karte. Dafür werden alle Gespräche mit neun Cent pro Minute abgerechnet, genauso wie jede SMS. Anrufe kannst Du ganz normal entgegennehmen. Und wenn Du doch mal kurz im Internet etwas nachschauen möchtest, zahlst Du einen Euro für 25 Megabyte (MB), welche für 24 Stunden zugebucht werden.

Wähle im Finanztip-Handytarif-Rechner unter „Was ist Dir wichtiger: Flexibilität oder Preis?“ die Option „Prepaid, keine Vertragslaufzeit“. So zeigt Dir unser Handytarif-Rechner ausschließlich Prepaid-Tarife an.
Dank der verschiedenen Filter und Optionen kannst Du den Finanztip-Handytarif-Rechner genau an Deine Wünsche anpassen. So kannst Du angeben, wie viel Du oder Dein Kind im Monat telefonieren und wie viel Datenvolumen Du brauchst. Auch die verschiedenen Mobilfunknetze – Telekom, Vodafone, O2/Telefónica, 1&1 – kannst Du an- oder abwählen.
Mehr Informationen zur Nutzung findest Du auf unserer Webseite zum Finanztip-Handytarif-Rechner.
Für Prepaid-Tarife berücksichtigt Finanztip ausschließlich echte Prepaid-Karten, bei denen das Guthaben per Vorkasse aufgeladen wird. Ist das Prepaid-Guthaben verbraucht, ist keine weitere Nutzung möglich.
Wir überprüfen die Prepaid-Empfehlungen regelmäßig nach unseren redaktionellen Kriterien. Diese richten sich maßgeblich nach der Verbraucherfreundlichkeit der Angebote. Unter diesen Vorgaben fragen wir am Tag der Aktualisierung die Musterprofile auf dem Finanztip-Rechner und auf weiteren Vergleichsrechnern ab.
Außerdem durchsuchen wir Newsletter, Pressemitteilungen und Unternehmensauftritte in den sozialen Medien nach guten Angeboten. Unsere Tarifempfehlungen können daher von den Ergebnissen im Finanztip-Tarifrechner abweichen. Wir beschreiben genau, für wen sie geeignet sind.
Die Finanztip-Prepaid-Empfehlungen ermöglichen bestmöglichen Empfang, weil sie die besonders gut ausgebauten Netze der Telekom und von Vodafone nutzen. Bei Prepaid-Tarifen ist das wichtig, da die Karten häufig von Kindern genutzt werden, deren Eltern sie bestmöglich erreichbar wissen wollen. Auch wer mit seinem Prepaid-Handy nur selten selbst jemanden anruft, ist in diesen Netzen am besten erreichbar. Im Finanztip-Tarifrechner findest Du dagegen Prepaid-Tarife von allen Mobilfunkbetreibern, die Prepaid-Tarife anbieten.
Alle Tarifempfehlungen von Finanztip erfüllen die strengen Finanztip-Mobilfunk-Kriterien:
Bei einem Prepaid-Tarif kannst Du nur den Betrag abtelefonieren oder versurfen, den Du zuvor auf Deine Prepaid-Karte aufgeladen hast. Das ist vor allem dann hilfreich, wenn Dir die Kontrolle über Deine Telefonkosten besonders wichtig ist.
Prepaid-Verträge können außerdem ohne eine Bonitätsprüfung bei der Schufa oder anderen Auskunfteien abgeschlossen werden. Selbst wenn Deine Bonität schlecht ist, kannst Du also immer einen Prepaid-Vertrag abschließen. Es kann dabei aber ein paar Einschränkungen geben, zum Beispiel wenn Du Deinen Prepaid-Tarif per Lastschrift bezahlen möchtest. Das geht bei schlechter Bonität gegebenenfalls nicht. Andere Auflademöglichkeiten wie Guthabenkarten oder Aufladecodes von der Kasse im Supermarkt sowie Sofortüberweisungen sind aber möglich.
Kinder und Jugendliche können bei Prepaid-Handykarten nur das zuvor aufgeladene Guthaben nutzen und Eltern haben somit eine eingebaute Kostenkontrolle.
Denn Sonderrufnummern oder Telefonnummern im Ausland anzurufen, kostet auch mit einer Telefon-Flatrate oder Allnet-Flat extra. Zum Beispiel wenn die Kinder eine Fantasienummer ins Handy tippen und versehentlich nach China telefonieren. Ohne dass Du es merkst, kann es dann schnell sehr teuer werden. Bei einem Prepaid-Tarif ist der Kostenfalle ein Riegel vorgeschoben. Ist das Guthaben aufgebraucht, können Dir keine weiteren Kosten entstehen.
Ob Prepaid-Vertrag oder nicht, Du kannst zusätzlich Anrufe zu kostenpflichtigen Sonderrufnummern sperren – dazu richtest Du eine sogenannte Drittanbietersperre ein. Das geht in der Regel online oder über die Service-Hotline des Anbieters. Laut Gesetz sind alle Anbieter verpflichtet, eine Drittanbietersperre anzubieten (§ 61 Abs. 1 TKG).
Einige Anbieter wie zum Beispiel 1&1 und ihre Drillisch-Tochtermarken bieten Drittanbieterdienste nach eigenen Angaben nicht einmal mehr an. Ähnlich handhabt das auch die Telekom-Tochter Fraenk, bei der standardmäßig keine Kosten außer der monatlichen Grundgebühr entstehen.
Wenn Du Dein Handy nur sehr selten nutzt und die mobile Nummer eigentlich nur brauchst, um unterwegs erreichbar zu sein, hast Du mit einer Prepaid-Karte die geringsten Kosten. Solange Du keine monatliche Option buchst, musst Du nichts zahlen und kannst ganz normal angerufen werden. Greifst Du doch mal zum Handy, wird in der Regel jede Minute, SMS und jedes Megabyte mit einigen Cent einzeln abgerechnet.
Aber Achtung: Das Surfen kann ohne ein Paket mit Datenvolumen sehr teuer werden. Ein MB kann gerne 0,24 Euro kosten. Das hört sich erst mal nicht viel an. Doch selbst wenn Du nur zehn MB nutzt, bist Du schon 2,40 Euro los. So viel Daten kannst Du schon mal auf einen Schlag verbrauchen, wenn Du eine Webseite besuchst.
Buche also auf jeden Fall bei Deinem Prepaid-Anbieter ein Tages- oder Wochenpaket mit Daten, wenn Du surfen willst. Das ist meist günstiger, als den MB-Preis zu bezahlen.
Bei den meisten Prepaid-Anbietern, die das Telefónica-Netz nutzen, ist eine nicht aufgeladene Prepaid-Sim-Karte sechs Monate lang gültig, während die Frist der Telekom bei 23 Monaten liegt. Bei Vodafone ist bereits nach drei Monaten Schluss. Nach diesen Zeiträumen wird die Sim-Karte deaktiviert. Im 1&1-Netz gibt es seit dem 15. Januar 2026 keine Prepaid-Angebote mehr. Das bestätigt der Netzbetreiber auf seiner Webseite.
Dein Guthaben kannst Du online, im Supermarkt oder an der Tankstelle aufladen. Du kannst auch bei den meisten Anbietern einen bestimmten monatlichen Betrag automatisch abbuchen lassen oder Dein Guthaben auffüllen lassen, sobald es unter eine bestimmte Grenze fällt. Bedenke bei der letzten Methode nur, dass Du dann nur noch bedingt eine Kostenkontrolle hast. Denn wenn Du dann viel kostenpflichtig telefonierst, wird Dein Guthaben einfach immer weiter automatisch aufgeladen.
Mehr zum Aufladen erfährst Du im Finanztip-Ratgeber zum Thema Prepaid-Guthaben.
In exotischen Reiseländern kann es sein, dass Dein Handy keinen Empfang hat, also dass Roaming nicht verfügbar ist. Ansonsten kannst Du mit fast allen Prepaid-Tarifen innerhalb Europas auf das regulierte EU-Roaming zurückgreifen, wodurch Du weitestgehend in allen EU-Ländern zum Inlandspreis telefonierst und surfst.
Wenn Du außerhalb der EU im Ausland telefonierst, wird im Normalfall ein Gespräch abgebrochen, sobald Du das Guthaben auf der Prepaid-Karte verbraucht hast. Es kann jedoch vorkommen, dass das Guthaben verzögert abgerechnet wird und Du mehr Geld vertelefonierst, als Du vorher aufgeladen hast. Wenn so eine Echtzeitabrechnung nicht möglich ist, muss Dich Dein Anbieter aber zuvor per SMS warnen (Art. 14 Abs. 8 EU-Verordnung 2022/612).
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Bei gleich guten Konditionen rät Finanztip eher zum Vertrag. Denn am Ende des Monats per Bankeinzug zu zahlen ist komfortabler, als im Voraus Guthaben aufzuladen. Das ist auch minimal einfacher, als eine automatische Aufladung der Prepaid-Karte einzurichten. Soll die Prepaid-Karte automatisch aufgeladen werden, musst Du das gesondert im Online-Kundenbereich oder per Anbieter-Hotline einrichten.
Außerdem musst Du Dich bei einem Vertrag nach der Kündigung auch nicht um die Auszahlung eines etwaigen Restguthabens kümmern. Und anders als bei einem Prepaid-Tarif gibt es bei klassischen Verträgen kein Risiko, dass Du Dein aufgeladenes Guthaben verlierst, wenn der Mobilfunkanbieter pleitegeht – obwohl dieser Fall unwahrscheinlich ist.
Das eliminiert natürlich nicht die Vorteile von Prepaid-Tarifen. Wenn Dir die volle Kostenkontrolle wichtiger als der Komfort ist, dann solltest Du eher einen Prepaid-Tarif nehmen. Außerdem bist Du mit Prepaid weder an den Tarif noch an den Anbieter gebunden. Wenn der Tarif nicht mehr passt, musst Du ihn nicht einmal kündigen, sondern kannst einfach aufhören, die Karte zu nutzen.
In Deutschland gibt es schon lange mehr Handyverträge als Prepaid-Sim-Karten. Im Laufe der letzten Jahre sind einige Prepaid-Angebote auch eingestellt worden, zum Beispiel die von 1&1 und Drillisch. Seit 2021 lässt sich in den jährlichen Daten der Bundesnetzagentur ein Rückgang von Prepaid-Tarifen feststellen. Mehr und mehr Menschen wechseln auf Handyverträge.
Um Deinen Tarif zu wechseln, kündige zunächst Deinen aktuellen Vertrag und gib dann bei Deinem neuen Anbieter an, dass Du Deine Rufnummer mitnehmen willst. Wenn Du einen Prepaid-Tarif hast, musst Du außerdem eine Verzichtserklärung abgeben, mit der Du Deine Rufnummer für die Portierung freigeben kannst. Dabei kannst Du auch gleich die Auszahlung Deines Restguthabens verlangen.
Anschließend kannst Du einen neuen Vertrag abschließen. Beim Bestellvorgang musst Du angeben, dass Du Deine Nummer von Deinem alten Anbieter mitnehmen willst. Achte besonders darauf, dass Deine Daten bei Deinem neuen Anbieter identisch sind, also Name und Adresse. Sonst kann sich die Rufnummernportierung verzögern.
Eine Vorlage für die Verzichtserklärung und weitere Informationen zum Anbieterwechsel findest Du im Finanztip-Ratgeber:
Rufnummer mitnehmen leicht gemacht
Selbst wenn Du Deine Rufnummer nicht mitnimmst, Dein Guthaben kannst Du Dir nach Vertragsende auszahlen lassen. Denn Dein Prepaid-Guthaben darf prinzipiell nicht verfallen. So hat 2011 der Bundesgerichtshof geurteilt (Az. III ZR 157/10). Es gilt aber trotzdem die regelmäßige Verjährungsfrist von drei Jahren (§ 195 BGB). Du solltest Dich also zeitnah um Dein Restguthaben kümmern, damit Du es nicht irgendwann vergisst.
Wie das geht, erklären wir Dir im Finanztip-Ratgeber zum Thema Prepaid-Guthaben.
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