
- keine Jahresgebühr für Konto und Karte
- keine Fremdwährungsgebühr beim Bezahlen
- eingeschränktes weltweit kostenlos Bargeld abheben
Das Wichtigste in Kürze
So gehst Du vor
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Wenn es um Deine Finanzen und Schufa etwas schlechter steht, wirst Du womöglich Probleme haben, eine echte Kreditkarte zu bekommen. Denn mit solchen Karten leihen Dir Banken Geld, und sie möchten eine Sicherheit, dass sie es wiederbekommen. Deshalb achten die Anbieter auf die finanzielle Situation der Kunden. Doch es gibt Alternativen: Debitkarten ohne Schufa-Abfrage, Prepaid-Kreditkarten und Basiskonten.
Der Finanztip-Kreditkartenvergleich basiert auf Daten von Banken, die wir selbst über die Websites der Anbieter, Entgeltinformationen und Preis- und Leistungsverzeichnisse gesammelt haben. Die Daten werden von uns laufend kontrolliert und aktualisiert. Wir übernehmen keine Gewähr und Haftung für die Richtigkeit und Aktualität der hier bereitgestellten Informationen.
Die Reihenfolge der Kreditkarten in der Tabelle wird durch ein Scoring vorgegeben, Du hast die Wahl zwischen der Gesamtwertung und den Kosten. Beim Scoring spielen zum Beispiel folgende Konditionen eine Rolle: Jahresgebühr, Abhebegebühren und Fremdwährungsgebühren. Zudem spielen die Akzeptanz der Karten, Sperrmöglichkeiten und weitere Servicepunkte eine Rolle. Alle Empfehlungen erfolgen redaktionell unabhängig.
Die Auswahl der Karten erhebt keinen Anspruch auf einen vollständigen Marktüberblick. Wir nennen nur Karten, bei denen die Schufa nicht überprüft wird, bei denen ein deutscher Vertrag gilt und die Kartengebühr unter 120 Euro liegt. Zudem muss die Bank die Karten bundesweit anbieten, regionale Anbieter wie Sparkassen und Volksbanken werden also nicht genannt.
Deine Schufa-Daten können darüber entscheiden, ob Du eine bestimmte Kreditkarte bekommst. Denn wenn Du einen Kredit, ein Girokonto oder eine Kreditkarte beantragst, fragen die Anbieter Deine Daten bei der Schufa ab. Dabei interessieren sie vor allem die Negativmerkmale, unter „negativer Schufa“ bekannt. Dabei geht es um Informationen zu Zahlungsausfällen und gekündigten Krediten oder aber Einträge in öffentlichen Schuldnerverzeichnissen.
Neben den Negativmerkmalen sind die Score-Werte wichtig. Dafür analysiert die Schufa die Daten einer Person und vergleicht sie mit den Daten von anderen.
Die Anbieter der Kreditkarten holen sich zudem Daten direkt von Dir. In ihren Anträgen wollen sie zum Beispiel wissen, wie viel Du verdienst oder welche Versicherungen Du hast. Mit all diesen Daten entscheiden Banken, ob sie Dir einen Kredit geben, das Girokonto eröffnen oder eben eine Kreditkarte gewähren.
Sieht es bei Dir in diesen Bereichen schlecht aus, verweigern sie Dir das gewünschte Produkt. Zumindest bei Kreditkarten gibt es Alternativen. Denn bei einigen Karten von Visa oder Mastercard ist die Schufa weniger wichtig oder die Anbieter verzichten direkt auf die Abfrage – insbesondere wenn sie Dir mit der Karte keinen Kreditrahmen gewähren.
Wichtig: Falls die Banken den Kreditkartenantrag immer wieder ablehnen, liegt das nicht unbedingt an Deiner Bonität. Manchmal sind die bei der Schufa gespeicherten Daten fehlerhaft. Du solltest daher in solchen Fällen Deine Schufa-Einträge überprüfen: Vielleicht reicht eine einfache Korrektur aus, um an die gewünschte Kreditkarte zu kommen. Die Datenkopie mit den wichtigsten Daten kriegst Du übrigens kostenlos.
Die Auskunftei Schufa speichert Daten wie Name und Adresse von Verbrauchern und Daten zu Krediten oder geplatzten Schecks. Dabei arbeitet sie mit rund 10.000 Vertragspartnern zusammen, die im Gegenzug auf die bei der Schufa gespeicherten Daten zugreifen können – darunter Banken und Sparkassen.
Bei bestimmten Kartentypen fragen die Banken die Schufa nicht ab: bei Prepaid-Kreditkarten und bei Debitkarten. Denn über diese Karten leihen Dir die Banken kein Geld, Du kannst nur das Geld ausgeben, das auf dem Kartenkonto oder dem mit der Karte verbundenen Girokonto liegt.
Deshalb bewerten die Banken die Bonität weniger streng, teilweise verzichten sie komplett auf eine solche Bewertung. Richtige Kreditkarten sind diese Karten nicht. Sie reichen aber aus, wenn Du im Internet und Ausland bezahlen willst.
Bei Debitkarten wird das Geld zeitnah vom Girokonto abgebucht. Wenn Dir die Bank keinen Dispo gewährt, dann gibt sie Dir über die Karte keinen Kredit. Deine finanzielle Situation ist weniger wichtig.
Solche Kombinationen aus Girokonto ohne Dispo samt Debitkarte findest Du oft bei Neobanken. Das sind junge Unternehmen, die stark auf die Digitalisierung von Bankprodukten setzen. Einige von ihnen arbeiten nicht mit der Schufa zusammen, fragen dort Deine Daten nicht ab.
Es gibt Karten, die nur über ein Guthaben auf einem separaten Kartenkonto funktionieren. Die Bank streckt nichts vor, das Geld wird zeitnah von diesem Kartenkonto abgebucht. Damit kannst Du nicht über die Kreditkarte in die Schuldenfalle geraten. Bei diesen Prepaid-Kreditkarten kommen die Banken ebenfalls oft ohne Schufa-Abfrage aus.
Du kannst mit einer schlechteren Schufa-Bewertung noch auf einem weiteren Weg an eine Karte von Visa oder Mastercard kommen, und zwar über ein sogenanntes Basiskonto. Zu dem geben einige Banken eine Debitkarte oder eine Prepaid-Kreditkarte aus.
Banken müssen für jeden Verbraucher, der sich legal in der Europäischen Union aufhält, auf Wunsch ein Basiskonto eröffnen (§ 38 ZKG). Über sie müssen grundlegende Bankgeschäfte wie Geld überweisen und Geld abheben möglich sein.
Zwar überprüfen einige Banken bei diesem Kontotyp die Schufa-Daten, ablehnen dürfen sie einen Kunden nicht, auch wenn die Bewertung schlecht ist. Sie prüfen so nur, ob Du bereits ein Girokonto in Deutschland hast. Dann müssen sie Dir kein Basiskonto anbieten.
Da die Funktionen des Kontos sehr eingeschränkt sind, sind solche Basiskonten allerdings nur für diejenigen Verbraucher eine Alternative, die Schwierigkeiten haben, ein reguläres Girokonto zu bekommen.
Bei den Karten, die Du ohne Schufa-Überprüfung bekommst, kann es zu Problemen im Alltag kommen. So werden sie zum Beispiel nicht immer und überall akzeptiert, sie sind oft teuer und weniger flexibel als andere Karten.
Debit- und Prepaidkarten werden nicht nur von den Banken, sondern auch von Hotels und Autovermietungen anders behandelt: Sie akzeptieren sie teilweise nicht vor Ort, obwohl Du das Hotelzimmer oder den Wagen im Internet mit der Karte buchen kannst.
Insbesondere Prepaid-Kreditkarten sind nicht besser als richtige Kreditkarten, kosten aber trotzdem oft mehr. Zudem ist die Kostenstruktur oft komplizierter als bei richtigen Kreditkarten. So kann es zum Beispiel sein, dass Du Geld für das Aufladen der Karte bezahlst, wenn Du dafür einen bestimmten Transaktionsweg nutzt. Oder aber es fallen Gebühren an, wenn Du die Karte länger nicht nutzt.
Manche Anbieter von Prepaid-Kreditkarten begrenzen stark die Menge an Bargeld, die Du abheben kannst. Auch das Aufladelimit kann recht niedrig ausfallen. Damit geht auch einher, dass Du mit solchen Karten weniger flexibel bist. Du musst immer Geld auf dem Kartenkonto oder Girokonto einzahlen, um die Karte zu nutzen. Wie die Limits im Detail aussehen, hängt vom jeweiligen Anbieter ab.
Mit Prepaid-Kreditkarten erhältst Du keinen Kredit. Das kann Vorteil und Nachteil zugleich sein. Einerseits kann die Kreditkarte so nicht zur Schuldenfalle werden. Andererseits kannst Du keinen zusätzlichen Kreditrahmen nutzen, um den Dispo zu vermeiden. Der Kreditrahmen ist meist für einen Monat kostenlos, in dieser Zeit kannst Du Dir so die Kosten für den Dispo sparen.
Einige Anbieter bewerben zwar eine Prepaidkarte, doch Du bekommst etwas ganz anderes: Einen Kredit und eine Karte, für die Du bereits beim Erhalten viel Geld zahlen musst.
Einige der Anbieter fragen die Daten bei der Schufa nicht ab, weil sie nicht in Deutschland sitzen. Der Vertrag zur Karte unterliegt dann nicht deutschem Recht. Streitigkeiten musst Du über die Schlichtungsstellen des jeweiligen Landes oder gar vor einem Gericht dort klären. Nicht alle Regeln, die Du aus Deutschland kennst, gelten – vor allem wenn sie Resultat einer Gerichtsentscheidung sind. So brauchen die Banken in anderen Ländern womöglich keine Zustimmung zu den Änderungen der Konditionen.
Zum Teil handelt es sich bei den Anbietern, die Dir Prepaid-Kreditkarten und Debitkarten anbieten um sogenannte E-Geld-Institute und nicht um Banken. Das heißt Für Dich, dass es keine Einlagensicherung gibt. Das Guthaben wird zwar anders geschützt, aber viel Geld solltest Du sowieso nicht auf dem Kartenkonto oder Girokonto lagern.
Finanztip hat unterschiedliche Prepaid- und Debit-Kreditkarten von Mastercard und Visa untersucht, bei denen die Anbieter auf eine Schufa-Prüfung verzichten oder bei denen die Prüfung keine Rolle spielt. Wir empfehlen folgende Karten:


Übrigens: Auch Kinder bekommen keine echte Kreditkarte. Für Minderjährige kommen stattdessen die Karten der Commerzbank, der DKB, der Hypovereinbank, von Revolut und von Comdirect infrage.
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