Glasfasertarife: Was ist nötig und was günstig?
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Das Wichtigste in Kürze
So gehst Du vor
Strom kannst Du günstig und umweltfreundlich selbst produzieren – doch nicht jeder hat Platz für eine große Photovoltaikanlage auf dem Dach. Eine Alternative für Mieterinnen und Wohnungsbesitzer ist das Balkonkraftwerk, auch Stecker-Solaranlage oder Mini-Photovoltaikanlage genannt. In diesem Ratgeber zeigen wir Dir, wo Du dank Förderungen beim Kauf eines Balkonkraftwerks viel Geld sparen kannst.
In drei Bundesländern gibt es aktuell eine Balkonkraftwerk-Förderung: Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen. Die wichtigsten Details dazu findest Du unten. Durch einen Klick auf das jeweilige Bundesland kommst Du direkt zum Förderprogramm.
Gut zu wissen: Bundesweit profitierst Du beim Kauf eines Balkonkraftwerks von null Prozent Mehrwertsteuer. Grund ist die staatliche Steuerbefreiung für Photovoltaik.
In Hamburg gibt es seit Oktober 2025 eine Balkonkraftwerk-Förderung für Haushalte mit geringem Einkommen. Bis zu 90 Prozent der Anschaffungskosten werden von der Stadt Hamburg übernommen. Du kannst die Förderung beantragen, wenn Du Bürgergeld, Sozialhilfe, Grundsicherung, Wohngeld, Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz, Kinderzuschlag oder Bafög beziehst oder wenn Dein Haushaltseinkommen unter dem Pfändungsfreibetrag liegt.
Das Förderprogramm wird zusammen mit dem Caritasverband für das Erzbistum Hamburg organisiert. Die Caritas berät, hilft beim Förderantrag und bei der Kommunikation mit Vermieterinnen und Vermietern. Informationen gibt es auf der Seite ,,Balkonkraftwerk – Förderung für Haushalte mit geringem Einkommen".
In Mecklenburg-Vorpommern gibt es für Mieterinnen und Mieter eine Balkonkraftwerk-Förderung mit bis zu 500 Euro Zuschuss. Kostet Dein Balkonkraftwerk weniger, werden maximal die Kauf- und Installationskosten übernommen. Die wichtigste Voraussetzung: Du musst mit Erstwohnsitz in Mecklenburg-Vorpommern zur Miete wohnen. Stell den Förderantrag erst nach Kauf und Installation der Anlage.
Das Bundesland Sachsen fördert Balkonkraftwerke für Mieterinnen und Mieter pauschal mit 300 Euro. Den Förderantrag stellst Du erst nach erfolgreicher Montage und Inbetriebnahme. Alle Voraussetzungen für die sächsische Balkonkraftwerk-Förderung findest Du auf der Internetseite der Sächsischen Aufbaubank. Unter anderem müssen die Solarmodule insgesamt mindestens 300 Watt-Peak (Wp) Leistung erzeugen.
Aktuell sind uns bei Finanztip mehr als 20 kommunale Förderprogramme bekannt, die Dich beim Kauf eines Balkonkraftwerks unterstützen. Unten findest Du eine alphabetische Liste mit Städten und Landkreisen, ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Ausführliche Informationen zu den einzelnen Programmen erhältst Du per Klick auf den Namen der Kommune. Fehlt Deine Stadt, Gemeinde oder Dein Landkreis, informiere Dich vor Ort, ob es dort Unterstützung gibt.
Du hast ein Förderprogramm gefunden, das hier nicht auftaucht oder hast einen Fehler entdeckt? Schreib eine E-Mail an redaktion@finanztip.de und hilf mit, die Übersicht aktuell zu halten.
In manchen Städten musst Du den Förderantrag vor dem Kauf stellen. In anderen kaufst Du erst und reichst den Antrag nachträglich ein, um Geld zurückzubekommen. Achte auf die jeweiligen Bedingungen. Kommunale Förderungen kannst Du in der Regel nicht mit den weiter oben genannten Landesförderungen kombinieren.
Lade Dir unsere Checkliste Balkonkraftwerk herunter. Darin findest Du die wichtigsten Tipps für Kauf und Montage Deiner Mini-Solaranlage.
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Glasfasertarife: Was ist nötig und was günstig?
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Mit einem Balkonkraftwerk machst Du meistens schon nach wenigen Jahren Gewinn. Nach Finanztip-Berechnungen spielen Balkonkraftwerke oft innerhalb von drei bis sieben Jahren ihre Kosten wieder ein, indem sie Deine Stromrechnung senken. Die Anlage kannst Du in der Regel mindestens 15 Jahre lang betreiben. Der Wechselrichter muss dann vielleicht ausgetauscht werden, die Solarmodule halten noch deutlich länger.
Ein Balkonkraftwerk schließt Du an eine wettergeschützte Steckdose in Deiner Wohnung an. Trifft Sonnenlicht auf die Solarmodule, erzeugen sie Strom, den Du sofort verbrauchen kannst. Je höher der Preis für Strom aus dem Netz ist, desto mehr sparst Du durch selbst erzeugten Strom. In der Regel sinken Deine Stromkosten um 60 bis 240 Euro pro Jahr.
Balkonkraftwerke eignen sich vor allem für Eigentumswohnungen oder wenn Du zur Miete wohnst. Vermieterinnen und Vermieter müssen zustimmen, wenn Du ein Balkonkraftwerk anschließen möchtest. Hole Dir das Einverständnis vorher schriftlich ein. Nach der Inbetriebnahme musst Du die Anlage nur noch im Marktstammdatenregister anmelden.
Du hast ein Hausdach zur Verfügung? Dann solltest Du über eine leistungsstärkere Photovoltaikanlage nachdenken, bevor Du Dich für die kleine Lösung Balkonkraftwerk entscheidest.