
- reguläre Gebühren von 4,90 Euro plus 0,25 Prozent des Anlagebetrags, höchstens 69,90 Euro
- alle ETF-Sparpläne ohne Kaufgebühr
- Kinderdepot und Gemeinschaftsdepot möglich
- kombinierbar mit Girokonto (ab 1.000 Euro Geldeingang kostenlos)
Das Wichtigste in Kürze
So gehst Du vor
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Traders Place: 60 € ETF-Anteil
Flatex: 20 Trades ohne Gebühr
Scalable Capital: 25 € ETF-Anteil
Mit dem Direkt-Depot der ING kannst Du Wertpapiere online handeln und günstig in die Welt der ETFs einsteigen, also die von uns empfohlenen vielseitigen Aktienfonds besparen. Aber auch ein umfangreicheres Wertpapierdepot für Fortgeschrittene kannst Du hier kostengünstig führen. Bis 2018 firmierte die Bank noch unter dem Namen ING DiBa. Der Zusatz „DiBa“ stand für Direktbank. Denn die ING DiBa war eine der ersten Direktbanken in Deutschland.
Die ING gehört zu den Empfehlungen im Finanztip-Depotvergleich. Die Bank erreicht darin ein starkes Preis-Leistungs-Verhältnis. Somit ist die ING gut geeignet, um günstig und einfach Wertpapiere wie ETFs oder Aktien zu kaufen.
In der Kategorie „Leistung“ bekommt die ING die Note „stark“. Du hast die Möglichkeit, Wertpapiere über verschiedene Handelsplätze zu kaufen und zu verkaufen. Auch ein Gemeinschaftskonto mit Deinem Partner oder Deiner Partnerin ist möglich – genauso wie ein Depot für Dein Kind. Brauchst Du ein Zweitdepot, kannst Du das bei der ING ganz einfach einrichten, ebenso ein Girokonto.
Die ING bekommt in der Kategorie „Kosten“ die Note „sehr niedrig“. Mehrere empfehlenswerte Anbieter haben zwar im Schnitt noch niedrigere Gebühren, die ING ist allerdings in unserem Vergleich die kostengünstigste unter den Direktbanken.
Das liegt unter anderem daran, dass die ING alle ETF-Sparpläne ohne Kaufgebühren ausführt. Einzelne Orders außerhalb von Sparplänen kosten im Direkthandel 4,90 Euro plus 0,25 Prozent des Anlagebetrags – höchstens jedoch 69,90 Euro. Für alle im Alter unter 28 Jahren bietet die ING zudem das Depotmodell Direkt-Depot Young an. Die Ordergebühren sind dann reduziert. Mehr zu den Ordergebühren erfährst Du weiter unten.
Der Finanztip-Depot-Vergleich basiert auf Daten von Banken, die wir selbst über die Websites der Anbieter, Preis- und Leistungsverzeichnisse und Abfragen bei den Anbietern gesammelt haben. Die Daten werden von uns monatlich kontrolliert und aktualisiert. Wir übernehmen keine Gewähr und Haftung für die Richtigkeit und Aktualität der hier bereitgestellten Informationen.
Die Reihenfolge der Depots in der Tabelle wird durch ein Scoring vorgegeben, Du hast die Wahl zwischen der Bewertung von Preis-Leistung, Kosten und Leistung. Beim Scoring spielen zum Beispiel folgende Konditionen eine Rolle: Verwahrgebühren, Ordergebühren, Anzahl von Handelsplätzen, Angebot der von Finanztip empfohlenen ETFs, Sparplanfunktion, Steuerinformationen oder Zinsen auf dazugehörigen Konten. Alle Empfehlungen erfolgen redaktionell unabhängig.
Das Depot von N26 wird aktuell mit null Punkten bewertet. Grund dafür sind aktuelle Maßnahmen der Bafin gegen diese Bank.
Die Auswahl der Depots erhebt keinen Anspruch auf einen vollständigen Marktüberblick. Wir nennen nur Depots, die deutschlandweit eröffnen werden können. Außerdem zeigen wir nur Anbieter, bei denen (1) das Depot komplett online eröffnet und geführt werden kann, (2) die Depotführung kostenlos ist oder durch Bedingungen wie die Ausführung eines Sparplans, bestimmte Wertpapiertransaktionen oder einen monatlichen Geldeingang auf dem dazugehörigen Girokonto kostenfrei gestellt werden kann, (3) neben ETFs auch Einzeltitel (also Aktien oder Anleihen) im selben Depot gehandelt werden können, (4) es die Möglichkeit gibt, automatische Sparpläne auf ETFs im selben Depot einzurichten, (5) es einen automatischen Abzug der deutschen Abgeltungssteuer gibt, (6) es keine Mindesteinlage gibt und (7) der Markteintritt nicht weniger als drei Monate her ist.
Das Depot bei der ING ist relativ günstig. Du zahlst dort keine Depotgebühr für die Verwahrung Deiner Wertpapiere.
Besonders günstig ist das Depot der ING, wenn Du regelmäßig einen Betrag in einen ETF investieren willst. Bei ETF-Sparplänen zahlst Du nämlich keine Ausführungsgebühr. Eine Kurzanleitung, wie Du einen ETF-Sparplan bei der ING einrichtest, liest Du weiter unten.
Die Gebühr für einen Einzelkauf oder -verkauf von Wertpapieren besteht aus einer Grundgebühr von 4,90 Euro plus 0,25 Prozent der Anlagesumme. Maximal musst Du 69,90 Euro zahlen. Führst Du den Kauf über eine Börse durch, zahlst Du zusätzlich eine Handelsplatzgebühr. Für eine Order über den größten deutschen Börsenplatz Xetra sind das zum Beispiel 1,90 Euro. Im Direkthandel gibt es keine Handelsplatzgebühr. Für alle unter 28 Jahren gelten im Depotmodell Direkt-Depot Young vergünstigte Ordergebühren. Die folgende Tabelle zeigt beispielhaft die Gebühren für bestimmte Anlagesummen.
Anlagesumme in Euro | Ordergebühren (ohne Handelsplatzkosten1) in Euro |
|---|---|
| 500 | 6,15 |
| 1.000 | 7,40 |
| 2.000 | 9,90 |
| 5.000 | 17,40 |
| 10.000 | 29,90 |
| 30.000 | 69,90 |
1 Höhe ist abhängig vom jeweiligen Handelsplatz. Bei Xetra beträgt die Gebühr zum Beispiel 1,90 Euro. Im Direkthandel entfällt die Handelsplatzgebühr.
Dies ist nur ein Ausschnitt, für die komplette Liste siehe Website der ING.
Quelle: ING (Stand: November 2025)
Das Direkt-Depot Young gilt automatisch, wenn Du unter 28 Jahre alt bist. Dort zahlst Du pro Trade 1,90 Euro statt 4,90 Euro plus 0,25 Prozent vom Kurswert im normalen Depot. Dazu kommt jeweils die Handelsplatzgebühr, außer im Direkthandel. Ansonsten sind die Konditionen gleich.
Das Depotmodell hat die ING im Dezember 2025 eingeführt. Wenn Du schon ein Depot bei der ING hast und unter 28 bist, wurdest Du automatisch umgestellt. Sobald Du 28 bist, wechselst Du ebenfalls automatisch in das reguläre Depotmodell und zahlst die entsprechenden Gebühren.
Möglicherweise begegnen Dir noch andere Kosten neben den bereits erwähnten. Diese sind allerdings keine Besonderheit der ING. Sie tauchen in der Kostenübersicht auf, die Du vor einem Wertpapierkauf als PDF bekommst. Manchmal diskutieren Anlegende dieses Thema in Internetforen. Es geht hauptsächlich um:
Mehr zu den Kosten, die beim Sparen mit ETFs anfallen, und zur Kostenübersicht Deiner Depotbank liest Du in unserem ausführlichen Ratgeber zu ETF-Kosten.
Das Depot bei der ING kannst Du in wenigen Schritten online eröffnen. Um den Prozess zu starten, wählst Du auf der Website der ING „Depot eröffnen“. Zunächst musst Du auswählen, ob Du ein Einzeldepot für Dich allein oder ein Gemeinschaftsdepot etwa mit Deinem Ehe- oder Lebenspartner einrichten willst.
Im nächsten Schritt musst Du angeben, ob Du bereits Kunde oder Kundin bei der ING bist. Trifft das auf Dich zu, ersparst Du Dir die Eingabe der persönlichen Daten.
Auch musst Du Dich dann nicht erneut identifizieren. Stattdessen loggst Du Dich ein und bestätigst die Depoteröffnung. Das Wertpapierdepot kannst Du zu Deinem ING-Konto hinzubuchen.
Bist Du noch kein Kunde oder keine Kundin der ING, musst Du einige persönliche Daten wie Name und Geburtsdatum angeben und Fragen zu Deinen bisherigen Anlageerfahrungen beantworten.
Wofür die Bank die Informationen braucht, erklären wir Dir in unserem Ratgeber zur Depoteröffnung.
Quelle: ING (Stand: Januar 2026)
Als Neukunde oder Neukundin musst Du mit dem Depot auch ein Tagesgeldkonto bei der ING eröffnen, da dieses als Verrechnungskonto dient.
Das heißt: Wenn Du Wertpapiere kaufst, bucht die Bank den Kaufpreis und die Gebühren von diesem Konto ab. Umgekehrt zahlt sie bei einem Verkauf den Erlös auf das Konto.
Außerdem musst Du noch ein Referenzkonto angeben. Nur über dieses Konto kannst Du Geld auf das Verrechnungskonto ein- und auszahlen. Nutze dafür am besten Dein Girokonto. Wenn Du das Girokonto bei einer anderen Bank hast, gib dessen Daten an. Liegt auch Dein Girokonto bei der ING, kannst Du es selbstverständlich ebenfalls als Verrechnungskonto zum Depot verwenden.
Hast Du alle Angaben gemacht, musst Du Dich als Neukunde beziehungsweise Neukundin noch mit Deinem Ausweis identifizieren.
Das kannst Du direkt online per Videochat oder in einer Postfiliale erledigen. Wie das funktioniert, erfährst Du in unserem Ratgeber zum Postident-Verfahren.
Alternativ kannst Du auch die Online-Funktion Deines Personalausweises in Verbindung mit einem Smartphone als Lesegerät nutzen, die sogenannte eID.
War die Identifizierung erfolgreich, schickt die ING in den folgenden Tagen Deine Log-in-Daten per Post. Damit kannst Du Dich auf der Website in das Online-Banking einloggen.
Die Telebanking-Pin erhältst Du mit den Zugangsdaten. Damit lässt sich auch per Telefon der aktuelle Depotbestand abfragen. Diese Nummer ist auch wichtig, wenn Dein Zugang gesperrt wird. Denn mit der Pin kannst Du dein Konto wieder freischalten lassen.
Die ING bietet auch ein Depot für Kinder an. Möchtest Du ein „Direkt-Depot Junior“ eröffnen, musst Du das Antragsformular herunterladen, ausfüllen und gemeinsam mit der Geburtsurkunde Deines Kindes per Post an die ING schicken. Du erhältst im nächsten Schritt Unterlagen für die Identifizierung, um ein ING-Juniordepot zu eröffnen. Nicht nur Du, sondern auch die andere gesetzliche Vertretungsperson des Kindes muss sich identifizieren. Ihr erhaltet jeweils separate Zugangsdaten zum Junior-Depot.
Bei der ING hast Du eine sehr breite Auswahl an handelbaren Wertpapieren. So kannst Du dort mit über 19.000 Aktien, 7.000 Anleihen und 7.000 aktiv gemanagten Fonds handeln. Außerdem hat die ING über 2.000 ETFs im Angebot (Stand: November 2025). Das Depot der ING ist damit auch sehr gut geeignet, wenn Du Dein Geld langfristig vermehren willst. Ideal sind dafür die von Finanztip empfohlenen ETF-Sparpläne. Der Vorteil bei der ING: Du zahlst für alle ETF-Sparpläne keine Ausführungsgebühr.
Möchtest Du herausfinden, ob ein Wertpapier bei der ING handelbar ist, kannst Du die Wertpapierkennnummer ISIN in die Suche auf der Website der ING eintippen. Das ist ein Code, der ähnlich aussieht wie eine Iban. Die ISIN fängt beispielsweise mit IE, DE oder LU an, hat aber nur zwölf Stellen. Ergibt sich aus der Kennnummer ein Treffer, ist das Papier bei der ING handelbar. So kannst Du auch schon vor der Depoteröffnung herausfinden, ob Du ein Wertpapier bei der ING erwerben kannst.
Hast Du bereits ein Depot bei einer anderen Bank, kannst Du Wertpapiere von dort zu Deinem Direkt-Depot bei der ING übertragen. Die ING bietet dafür ein Online-Formular an.
Dort trägst Du die Daten zu Deinem alten Depot ein und listest die Wertpapiere auf, die Du zur ING übertragen willst. Du kannst also das alte Depot entweder komplett oder nur teilweise übertragen. Den Antrag schickt die ING an Deine alte Bank.
Ein Umzug kann vor allem dann lohnen, wenn Du so die laufenden Depotgebühren bei der alten Bank sparst – bei der ING gibt es nämlich keine. Beim Depotübertrag gibt es aber ein paar Fallstricke, auf die Du achten solltest.
Wie Du Schritt für Schritt vorgehst, erklären wir Dir ausführlich in unserem Ratgeber zum Depotübertrag bei der ING.
Übrigens ist es auch möglich, mehrere Depots bei der ING zu führen. So lassen sich zum Beispiel ETFs, die für den langfristigen Vermögensaufbau gedacht sind, von kurzfristigeren Investments trennen.
Die ING bietet eine eigene App an. Sie trägt den Namen „ING Banking to Go“. Die benötigst Du, um Dich in das Online-Banking einzuloggen und Aufträge wie den Kauf von Wertpapieren oder das Anlegen eines Sparplans freizugeben.
Per App kannst Du jederzeit Deine Depotbestände einsehen und auch aus der App Wertpapiere kaufen und verkaufen. Auch Sparpläne kannst Du in der App erstellen. Außerdem kannst Du bei der Depoteröffnung über die App einen Anruf tätigen, damit ist Deine Identität automatisch bestätigt.
Du bist im öffentlichen Raum unterwegs und möchtest nicht, dass die App den Wert Deines Depots anzeigt? Dann kannst Du ihn ausblenden lassen. Tippe dazu einfach in der Kontoübersicht auf die drei Punkte oben rechts und aktiviere den „Privatsphäre-Modus“. In der Kontoübersicht wird der Depotwert dann genauso wie der Kontostand Deiner Konten bei der ING ausgeblendet.
Mit einem Sparplan kannst Du in regelmäßigem Rhythmus Geld in Aktien, ETFs oder aktive Fonds investieren. Ein solcher Sparplan ist in wenigen Minuten erstellt. Gib dazu zunächst die ISIN-Kennnummer des Wertpapiers in der Suche auf der Website der ING ein. Du erhältst Informationen über das Wertpapier und den aktuellen Kurs. Klicke nun oben auf „Sparplan“. Gibt es diesen Button nicht, ist ein Sparplan auf dieses Wertpapier nicht möglich.
Klicke auf der nächsten Seite auf die Schaltfläche „Sparen“. Hier gibst Du die Details zum Sparplan ein. Das ist zunächst die gewünschte Sparrate. Also der Betrag, den Du regelmäßig investieren willst. Er muss zwischen einem Euro und 1.000 Euro liegen. Darunter wählst Du aus, in welchem Monat der Sparplan starten und zu welchem Termin er ausgeführt werden soll. Du kannst bei der ING zwischen einem monatlichen, zweimonatlichen und vierteljährlichen Termin wählen.
Wenn Du willst, kannst Du auch eine Dynamik festlegen. Dann erhöht sich die Sparrate jährlich automatisch um den gewünschten Prozentsatz. Möchtest Du zusätzlich zum Sparplan einmalig einen größeren Betrag in das Wertpapier investieren, trägst Du diesen in das Feld „Einmalanlage“ ein. Für diese Einmalanlage fallen dann die Ordergebühren an wie für einen normalen Einmalkauf.
Hast Du alle Eingaben gemacht, kannst Du die Angaben auf der letzten Seite noch einmal prüfen. Schau Dir hier auch die Kosteninformationen an. Passt alles, gibst Du den Sparplan über die App frei.
Quelle: ING (Stand: Januar 2026)
Du kannst Dich mit einem Wertpapier-Sparplan jederzeit umentscheiden und die Sparrate verändern, den Plan pausieren oder ganz stoppen.
Du legst Dich nicht für eine bestimmte Dauer des Sparplans fest. Allerdings raten wir Dir, die schon gekauften ETF-Anteile 15 Jahre oder länger liegenzulassen und nicht kurzfristig, zu einem möglicherweise schlechten Kurs, zu verkaufen.
Den Kauf und Verkauf von Wertpapieren kannst Du ganz einfach über das Online-Banking der ING beauftragen. Dazu loggst Du Dich auf der Website der ING ein oder startest die App und gibst die ISIN des entsprechenden Wertpapiers in der Suche ein.
Du erhältst dann eine Übersicht mit Informationen zum Wertpapier und dem aktuellen Kurs. Über den Button „Kaufen“ gelangst Du in die Eingabemaske für die Kauforder.
Zunächst wählst Du den Handelsplatz aus. Dabei wird Dir der aktuelle Kurs angezeigt, sodass Du vergleichen kannst. Beachte aber, dass sich der Kurs bis zum Kauf ändern kann und dass an den Handelsplätzen unterschiedlich hohe Gebühren anfallen.
Im nächsten Schritt gibst Du dann die Stückzahl ein, zum Beispiel sieben Stück eines bestimmten ETF. Rechts daneben siehst Du, wie viel Geld Du entsprechend dem aktuellen Kurs zahlen würdest.
Unter dem Eingabefeld kannst Du den Ordertyp auswählen. Wählst Du die Voreinstellung „Billigst“, wird der Kauf zum nächsten Kurs ausgeführt. Da sich der genaue Kurs eines ETF oder einer Aktie im Sekundentakt ändert, weißt Du allerdings vorab nicht, zu welchem Preis der Kauf genau ausgeführt wird.
Wir empfehlen Dir daher die Option „Limit“ zu wählen. Hier legst Du einen Höchstpreis fest. Die ING führt die Order dann nur aus, wenn der Kurs unter diesem Wert liegt.
Hast Du die Eingaben gemacht, erhältst Du auf der nächsten Seite noch einmal eine Zusammenfassung. Prüfe die Angaben und schaue Dir auch die Kosteninformation an. Hier erfährst Du unter anderem, wie hoch die Gebühren für den Wertpapierkauf genau sind. Passt alles, musst Du den Kaufauftrag in der „Banking to Go“-App freigeben. Sobald die Order ausgeführt wurde, erhältst Du eine Nachricht in Deiner Post-Box.
Im folgenden Beispiel zeigt Dir die ING drei Handelsplätze für den Kauf eines iShares MSCI-World-ETF. Es ist ein Dienstagvormittag kurz nach 12 Uhr, die großen europäischen Börsen sind geöffnet, es gibt also viel Angebot und Nachfrage im Markt – und die jeweils letzten Kurse liegen sehr dicht beieinander. Sie unterscheiden sich hier um weniger als ein Cent. Im Grunde ist es egal, ob Du Deine Order im Direkthandel, bei Xetra oder in Stuttgart platzierst. Im Direkthandel sparst Du 1,90 Euro Handelsplatzgebühr.
Quelle: ING (Stand: 2026)
Beim Verkauf von Wertpapieren bei der ING gehst Du sinngemäß genauso vor wie beim Kauf. Die Gebühren sind dieselben wie beim Einzelkauf, also abhängig von Deinem aktuellen Anlagebetrag. Auch im Rahmen eines Sparplans erworbene Wertpapiere verkaufst Du mit einer individuellen Verkaufsorder.
Mehr Details dazu, was Du beim Kauf und Verkauf von Aktien und anderen Wertpapieren beachten musst, findest Du in unserem Ratgeber Aktien kaufen.
Das Verrechnungskonto und Dein Depot führst Du direkt bei der ING. Diese hat eine deutsche Banklizenz und ist Mitglied des gesetzlichen Einlagensicherungsfonds. Im Fall einer Bankenpleite ist Dein Guthaben auf dem Verrechnungskonto bis 100.000 Euro gesichert. Bei einem Gemeinschaftskonto gilt diese Summe pro Person.
ETF-Anteile oder Aktien, die Du über die ING – oder einen beliebigen anderen Broker – gekauft hast, sind hingegen nicht über die Einlagensicherung geschützt. Schließlich kann sich ihr Wert ständig im Börsenhandel ändern und theoretisch auf null fallen, aber auch extrem ansteigen. Wertpapiere sind juristisch Sondervermögen, fallen also bei einer Zahlungsunfähigkeit der Bank nicht in die Insolvenzmasse.
Falls die ING Deine Wertpapiere nicht herausgeben könnte, würde die Anlegerentschädigung nach europäischem Recht greifen. Hier sind – wie bei anderen Brokern – maximal 20.000 Euro pro Person geschützt und höchstens 90 Prozent der ausstehenden Summe.
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